"Der Härtsfeldsee bebt"- Wo Feuer , Folk und fette Riffs aufeinander treffen - So war das "Rock am Härtsfeldsee" Festival 2025

24. Juli 2025

"Rock am Härtsfeldsee" 2025 - Wo Feuer und Eis, harte Riffs und Metalheads aufeinander treffen **Der Rückblick** 

Schon länger sind die Töne im schönen Dischingen verklungen. Schon eine ganze Weile ist es am Härtsfeldsee wieder ruhiger geworden. Das Wochenende vom 27.6. - 28.6.2025 liegt hinter uns und damit auch das diesjährige "Rock am Härtsfeldsee" Festival. Dennoch bleibt uns nur zu sagen - "Was für ein geniales Wochenende!"
Ja, auch in diesem Jahr hat uns das Festival am schönen Härtsfeldsee wieder vollkommen geflasht. An dieser Stelle schon vorab ein dickes fettes Lob an die Veranstalter. Und selbstverständlich an Alle die jenigen, die auch in diesem Jahr das Gelände rund um den See wieder in ein Paradies für Metalheads aus allen Himmelsrichtungen verwandelt haben.
Bei strahlendem Wetter und kaltem Bier feierten 6000 Metalheads gemeinsam mit grandiosen Bands und ließen das Zelt regelrecht beben!  Der "Festival-Freitag" am See begann mit "My Merry Machine" - jedoch nicht für uns. Wir starteten erst mit "League of Distortion" in das Festival Wochenende. 
Es war ein grandioser Start , von Beginn an war die Stimmung an ihrem Höhepunkt. Wir hatten die Band im vergangen ja bereits live erleben dürfen und wussten worauf man sich freuen konnte. Von Minute eins brachte Frontfrau Anna das Zelt zum beben, eine enorme Energie strahlte von der Bühne aus ins Publikum. Und der Ruf der Band tat ihr übriges. Denn das Zelt war voll. Und dies zurecht. Sie nahmen das Publikum in Beschlag und feierten mit ihren Fans. 
Wem es jedoch zu warm im Zelt bei Anna und ihren Jungs wurde konnte sich in der "Chillout- Lounge" mit einem "Aperol Slush" abkühlen und der Musik lauschen. Ebenso bot es sich an, das Konzert was sich im Zelt abspielte auf einer Großleinwand zu verfolgen um sich die Zeit zu vertreiben und auf "The Raven Age" zu warten . Welche eine der vielen Autogrammstunden am See abhielten.
Was in diesem Jahr auch endlich wieder voll am Start war, war die Händlermeile. Die nach Covid doch etwas mit Abwesenheit glänzte. Bei bestem Wetter konnte also am Härtsfeldsee endlich wieder geshoppt werden. Doch nun weiter damit was sich im Zelt abspielte. Denn nach der Autogrammstunde ist vor dem abmoshen vor der Bühne. "The Raven Age" waren nun am Drücker.
Die Jungs aus London machten energiegeladen weiter. Mit einer Mischung aus melodischen Metal und kraftvollen Riffs sorgten sie für eine mitreisende Atmosphäre und brachten die Metalheads zum toben. Frontmann Matt James überzeugte mit seiner starken Bühnenpräsenz während die beiden Gitarristen für headbangwürdige Gitarrensolos sorgten. Wir waren wirklich positiv überrascht da wir die Band bis dato nicht kannten. Demnach hoffen wir, dass sich unsre Wege erneut kreuzen.
Nach den modernen, atmosphärischen Klängen von "The Raven Age", ging es nun etwas epischer zu.
Mit kraftvollem "Power-Metal" und dem ersten von zwei Co-Headlinern - "Orden Ogan".
Die Jungs betraten die Bühne und legte mit ihrem charakteristischen Mix aus "Melodic Power Metal" ein grandioses Set hin, dass keine Wünsche übrig ließ. Somit mussten die Fans am Härstfeldsee auch nicht auf einen, wenn nicht sogar auf DEN Hit der Band verzichten. Und es war klar das ALLES im Zelt mitsingen würde als Seeb, Fronter der Band, den Song ankündigte. Die Rede ist vom "Orden Ogan"-Hit "Gunman". Als dann die ersten Töne dieses Songs erklangen, bebte das Zelt und jeder Metalhead kröhlte mit. 
"... Gunman! Where do you go? What do you Pray for? Gunman!  What do you need? What do you bleed? Gunman!" Was für Gänsehautmoment wenn knapp 6000 Metalheads gemeinsam singen. Und wer sich das alles tatsächlichen entgehen hat lassen und nicht mit im Zelt feierte, der hatte sich entweder gerade eine Leckerei an den Essensständen geholt, schlenderte durch die Händlermeile oder stand schon wieder oder noch immer am Autogrammstand an. Denn nach "The Raven Age" konnte man sich ebenso von "My Merry Machine" und von "League of Distortion" das ein oder andere Autogramm und Bild ergattern. 
Im Zelt wurde es nach kraftvollem "Power Metal" deutlich rauer -"Soulfly" enterten die Bühne am See. Sie brachten Power und einen Mix aus Thrash und Groove Metal mit auf die Bühne. Die brasilianisch-amerikanische Metal Legende und Fronter Max Cavalera legte einen grandiosen Abriss hin. Das gesamte Zelt war ein Bewegung.
Ob vom Circle Pit oder Moshpit, alles war dabei. Grandios sah es auch aus, als 6000 Metalheads im Zelt knieten und alle auf einmal ausrasteten - Wahnsinn.
Nach diesen beiden mega Co-Headliner (!!) Shows ging es weiter mit dem Headliner des Abends.
Nach der brachialen Wucht von "Soulfly" wurde es etwas kühler - vom Stil - "Eisbrecher" übernahmen die Bühne.
Mit ihrer unverkennbaren Mischung aus "Neuer-Deutscher-Härte"und treibenden Beats luden "Eisbrecher" mit Songs wie „Himmel, Arsch und Zwirn“, "Eiszeit" oder "Sturmfahrt" zum mit singen ein. Welches Lied nicht fehlen durfte war - "Miststück" welches unerwartet und im Vergleich zum restlichen Set sanft war, denn es sollte eine Akustikversion des Stücks sein. Recht ungewöhnlich und auch ein bisschen fremd zu gleich, wenn anderes von diesem Stück gewohnt war. Während des Songs verteilte die Band rote Rosen an die Fans, aber Achtung es könnte piksen denn die ein oder andere Rose war ein richtiges "Miststück" und hatte noch Dornen. So das von Fronter Alexx Werselski des öfteren ein leises "Au" zu hören war. 
Und durch leichte Verzögerungen über den Tag verteilt, endete der ersten grandiosen Festivaltag mit klirrenden Ohren ( ja, der perfekt klingende Ton ließ ab und an auf sich warten und wurde leider viel zu oft mit viel zu viel Lautstärke  übertönt)  um 1 Uhr und für uns hieß es nur noch ab ins Bett. 
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Der zweite Tag am See begann entspannt mit einem Sprung in den kühlen See, einem gemütlichen Frühstück im Biergarten auf dem Campground oder im Kiosk am See. Dort zog es auch uns hin. Wir starteten bei einer kühlen Erfrischung ( und eine "Schnee Maß" ) und guten Gesprächen in den Tag.

Zwischen Sonne, kaltem Nass und guter Laune stieg die Vorfreude auf einen Abend voller energiegeladener Shows. Baden, chillen, feiern - "Rock am Härtsfeldsee" verbindet Festivalfeeling mit Sommerurlaub. Für uns ging es kurz vor Seeräumung und Umstellung auf Festivalbetrieb schon mal kurz ins Zelt, wo man bereits eine kleine Einstimmung auf einen der beiden Co-Headliner bekam.

Eines wurde klar es wurde noch heißer im Zelt als es eh schon war. Aber später mehr dazu...

Aus dem Zelt raus und auf dem Weg zur Schleuse musste man noch der ein oder anderen Wasserbombe ausweichen, was man sich bei den Temperaturen allerdings nicht 2mal überlegte, sich trotzallem treffen zu lassen. Es trocknete eh in null komma nichts.

Und dann hieß es erst einmal warten. Warten bis die Schleusen aufgingen und wir wieder ins Zelt konnten. Wo es dann hieß, "We are Voodoo Kiss! ..." 2022 kehrten sie wieder ins Live-Geschäft zurück und spielten seither auf nationaler sowie internationaler Bühne.

"Voodoo Kiss" hatte einen Mix aus ihren beiden letzten Alben "Voodo Kiss" und "Feel the Curse" am See dabei - kurz gesagt ein sehr gelungener Einstieg in den "Festival Samstag"! 

Nachdem die letzten Töne verstummt waren und die Bühne umgerüstet wurde, war es soweit. Eine Band auf die wir uns sehr freuten betrat die Bühne. Die Jungs spielten bereits vor zwei Jahren am See, dort sahen wir sie zum ersten Mal. Die Band und Sänger Julian rissen uns in ihren Bann. Nicht nur gesanglich sondern auch die grandiose Bühnenpräsenz und die Nähe zu den Metalheads macht es einfach unbeschreiblich. Wer bereits eine Show oder nur Ausschnitte von "Lacrimas Profundere" gesehen - oder miterlebt hat weiß genau wovon wir reden. 

Bereits beim ersten Song war Fronter Julian in der Menge bei den Metalheads. Das Zelt war gut gefüllt und es wurde gemosht, geheadbangt und gefeiert. Julian testete auch kurzer Hand die Stabilität des Bühnengerüsts und kletterte bis fast unters Zeltdach. Auch einige der Härtsfeldsee Kids hatten sich im Graben versammelt um sich die Show von "Lacrimas Profundere" anzuschauen. Zwei der Mädels wurden kurzer Hand auf die Bühne gehoben und durften dort die restliche Show erleben. Zum Schluss wurden an die Metalheads noch Umarmungen verteilt und Julian verabschiedete sich mit den Worten "Ich Liebe euch Rock am Härtsfeldsee!" .Doch das war nicht das letzte Wiedersehen an diesem Abend mit der Band, denn sie gaben zu später Stunde noch eine Autogrammstunde.  

Nach den düsteren Klängen von „Lacrimas Profundere“ ging es mit „Moon Shot“ in eine völlig andere Richtung – und was für eine! Die Alternative-Rockband aus Finnland war für uns eine echte Neuentdeckung. Mit ordentlich Power, charismatischer Bühnenpräsenz und viel Interaktion mit den Metalheads zogen sie von der ersten Minute an alle in ihren Bann. Frontmann Ville Malja wusste genau, wie man eine Festivalbühne eroberte– mal laut und mitreißend, mal melodisch und gefühlvoll.

Was danach folgte, war pure epische Wucht: „Warkings“ enterten die Bühne und zündeten ein wahres Power-Metal-Feuerwerk. Mit lodernden Flammen, donnernden Hammerschlägen und jeder menge Energie brachten sie das Zelt zum Kochen. Die "Krieger des Metals" lieferten nicht nur musikalisch ab – sie boten auch Show pur. Ein Metalhead wurde kurzer Hand zum Krieger erkohren und surfte in einem Ring durchs Publikum. 

Als besonderes Highlight kündigten sie ihr kommendes Album „Armageddon“ an – und gaben direkt die gleichnamige neue Single zum Besten. Laut, wild, mitreißend – „Warkings“ haben einmal mehr bewiesen, dass sie gekommen sind, um zu herrschen!

Nach der geballten Metal-Power wurde es mit „Versengold“ folkig, aber nicht minder energiegeladen. Die Bremer Jungs verwandelten das Zelt mit ihrem unverwechselbaren Mix aus Folk, Rock und purer Spielfreude in einen brodelnden Hexenkessel – unterstützt von Konfettikanonen, Feuer und Pyros.

Ein echter Gänsehautmoment entstand, als Sänger Malte und Bassist Eike plötzlich mitten im Publikum auf einer Box standen und dort weiter spielten – umringt von einem Chor aus tausenden Stimmen, die bei „Die letzte Runde“ das ganze Zelt in ein Lichtermeer verwandelten. Tausende Lichter und Emotionen pur.

Und als wäre das nicht genug, gipfelte der Auftritt in einem riesigen Circle Pit rund um den Bassisten, der immer noch auf der Box verweilte und mit „Butter bei die Fische“ einen unvergesslichen Schlusspunkt setzte. "Versengold" haben nicht nur gespielt – sie haben gefeiert. 

Zum krönenden Abschluss des Festivalabends hieß es: Bühne frei für „Kissin’ Dynamite“! Die Band, die seit 2008 die Bühne am Härtsfeldsee rocken, kehrte mit voller Wucht zurück – und wie!

Mit einem Knall eröffneten sie ihr Set, gefolgt von „DNA“, und lieferten eine energiegeladene Show voller Power, Action und absoluter Bühnenpräsenz.

Von Konfettiregen, dichter Nebelwand bis hin zur imposanten Lichtshow – hier stimmte einfach alles. Bei „I will be King“, betrat Frontmann Hannes mit Krone und Umhang die Bühne und ließ sich auf einen Thron nieder um über die Bühne zu herrschen– ganz der König des Abends.

Bei Klassikern wie „Six Feet Under“ bebte das Zelt, doch der absolute Höhepunkt de Abends sollte zum Finale folgen. Beim finalen Song „Raise your Glass“ ließ sich Hannes im Schlauchboot über die Menge tragen– einmal quer durchs Zelt, über die Hände der Metalheads hinweg. Ein toller Moment, der das Festival mit einem rauschenden Finale beendete!

Wir freuen uns schon heute auf 2026 und hoffe auf weitere  viele unvergessliche Momente.

Klickt Euch in die Galerien rein und schaut auf Instagram vorbei, folgt uns um nichts mehr rund um dieses schöne Festival zu verpassen.

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Wer von Euch ist schon erfolgreich in die neue Festivalsaison gestartet ? Wer war schon unterwegs ? Bei uns ging es zu Ostern dieses Jahr wieder so richtig los mit der Festivalsaison. Und wir waren mal wieder "Traditionell hart zu Ostern" - und was gibt es schöneres, wenn man nicht so auf den ganzen eingestaubten Osterkitsch steht ? Richtig , ab aufs "easterXcross" Festival in Oberndorf a. Neckar. Wir waren in diesem Jahr bereits zum dritten mal dabei und freuten uns insbesondere darauf, dass es sich schon wie "heimkommen" anfühlt. Ein Festival von Freunden, für Freunde. Schließlich ist ein Großteil der Crew, Teil unsres "Summer Breeze"- Camp. Also von daher :) Kaum angekommen gingen die Hallenlichter aus und die Bühnenlichter aus und die erste Band des Festivals betrat mit extrem viel Power die Bühne des "easterXcross" Festival. Das Festival 2026 startete mit "Metalcore" aus Aalen. "Defocus" was in the House. Die Jungs rockten die Bühne mit ihrem modernen energiegeladenen Sound und den passenden tiefen Breakdowns zum ersten mal. Denn ihr geplanter Auftritt 2022 musste aufgrund der Corona Pandemie leider ausfallen. „Defocus“ wurde 2019 gegründet. Sie haben seither 2 Alben und einige Singles unters Volk gebracht. Ihre aktuellsten Veröffentlichungen sind die beiden Singles von 2025 „COMA“ und „This Pain Is Mine“. Sie zogen nach und nach immer mehr der Metalheads die noch vor der Halle standen, nach drinnen vor die Bühne. Die Fans feierten zu einem Mix aus ihren beiden Alben „In the Eye of Death We Are All the Same“ und „there is a place for me on earth“. Was ein Opener Act, der Wahnsinn. und wer nach diesem kurzen aber energiegeladenen Auftritt Lust auf mehr bekommen hat, „Defocus“ sind im September und Oktober diesen Jahres auf großer Tour. In der Neckarhalle ging es nach einer schnellen Umbauphase auch schon weiter mit einer Band aus dem wunderschönen Allgäu. Aktiv sind sie seit 2007 und bereits das dritte Mal am „Eastercross“. Bereits 2012 und 2015 rockten sie mit "Heavy Alternative Rock" und einer immensen powergeladenen Energie die Stage des Festivals. „Stepfather Fred“ schaffte ordentlich gute Laune und sorgte für viel Bewegung unter den Metalheads. Und wenn die Jungs nicht gerade auf Festivals Halt machen sind sie mit ihrer 2024 veröffentlichten Platte "Rubicon" auf Tour unterwegs um eben genau diese gute Laune und geile Mucke unters Volk zu bringen. Wie man es bei Festival so kennt sind die Slots nicht gerade lange. Und eh man sich versieht war auch die Spielzeit von "Stepfather Fred" vorüber. Was sehr schade war. Dennoch freuten wir uns nun auf eines unserer Highlights des Festivals. Denn die nächste Band auf der Running Order, durften wir im letzten Jahr am „Camping Battleground“ live sehen. Sie sind seit 2008 am Start und reißen mit ihren sozialkritischen Texten gepaart mit "Death Metal" in Kombi mit "Death Core" seit her etliche Metalheads in ihren Bann. Am „easterXcross“ spielten die Jungs aus Abtsgmünd in diesem Jahr das viermal. 2013 hatten sie ihr Debüt in Oberndorf, gefolgt von 2017, sowie der ersten Ausgabe des Festivals nach drei Jahren bedingter Zwangspause zwecks Corona Pandemie, 2023. "Necrotted" was in the House. Die Stimmung in der Halle war enorm, die Metalheads headbangten und moshten , für viele war es das erste Festival im Jahr. Genauso wie für uns. Die Energie in der Halle war förmlich zu spüren. Es machte unheimlich Spaß wieder unter normalen Menschen zu sein, „Necrotted“ nutzten ihren Auftritt um ihr neues Album was am 24.April 2026 erscheint zu teasern und die Vorfreude bei ihren Fans zu steigern. Nach 30 Minuten "Voll auf die 12" mit „Necrotted“ und einer kurzen Umbaupause ging es weiter mit „Parasite Inc.“. Auch sie sind Wiederholungstäter am „Eastercross“. Zum ersten Mal spielten sie 2019, gefolgt von 2023. Die Halle wurde von Band zu Band immer voller. Man merkte das wir ca. bei der Hälfte der Bands angekommen waren die am Festivalsamstag spielten. Auch die Stimmung wurde von Band zu Band immer besser. „Parasite Inc.“ hatte einen bunten Mix aus ihren Alben mit am Start. Ihr letztes Album „Cyan Night Dreams“ veröffentlichten sie 2022, ihre aktuellste Veröffentlichung „Homeland“ (Single), brachten sie Ende September 2025 raus. Selbstverständlich war diese Nummer auch mit am Start. Nach 45 Minuten "Modern Melodic Death Metal" und der Abschlussnummer "Cyan Night Dreams" wurde es Zeit für eine Band die ihre "easterXcross" Premiere feierte. Nun war es dann schon soweit. Der erste Festivaltag neigte sich schon fast dem Ende. Doch zuvor sollten noch 3 Bands ordentlich einheizen. Und nach "Parasite INC." folgte der Co-Co Headliner des ersten Abends. Und jeder Metalhead der auf "Metallcore-Trancecore" und "Deathcore" steht kam bei dieser Band voll auf seine Kosten. Die "Samurai Pizza Cats" nahmen den weiten Weg zum Festival aus dem Ruhrpott auf sich. Gegründet wurde die Band von Sänger Sebastian Fischer und E-Gitarist Daniel Hains ( bekannt durch die „Electric Callboys“). Gemeinsam spielten sie in der „Vorgängerband“ von „Electric Callboys“, - „Her Smile in Grief“. Seit 2021 stehen sie wieder gemeinsam unter dem Namen „Samurai Pizza Cats“ auf der Bühne und haben in den letzten Jahren einige Singles sowie zwei Alben herausgebracht. Das aktuellste Werk lautet „Press Start“. Dies erschien ca. eine Woche vor dem „easterXcross“ am 27.März. Die Jungs hatten Bock auf der Bühne. Auch die Metalheads vor der Bühne hatten viel Spaß so das die 50 Minuten Spielzeit wie im Fluge vergingen. Und die Stimmung in der Halle war absolut headlinerwürdig. Die Fans waren bereit für die 2 Hauptacts des Abends. Und den ersten davon haben wir zuletzt 2024 auf dem „Rockharz Open Air“ erleben dürfen. Auch sie sind keine Unbekannten am Festival in Oberndorf. Exakt vor 10 Jahren spielten "Rage" das letzte und das erste mal in der Neckarhalle. Aktuell sind sie auf ihrer „A New World Rising“ Tour 2026. Das dazu gleichnamige Album erschien am 26. September 2025. Gegründet -1918- wurden sie unter dem Namen „Avenger“, seit 1986 sind sie als „Rage“ bekannt und kommen aus dem schönen Herne. Wer auf einen ordentlichen Mix aus "Heavy Metal" und "Power Metal" steht war genau richtig. Es wurde geheadbangt und ordentlich gemoscht, die Stimmung stieg von Minute zu Minute und nach knapp einer Stunde war dann der Headliner des Abends an der Reihe. Den ganzen Tag über sah man immer mal wieder Menschen in Pink durch die Halle laufen. PINK? und das auf einem Metal Festival? - das kann nur eins heißen und zwar das eine bestimmte Band auf dem Programm steht. Sie gibt es seit 1989 und sind im "Fun-Metal" zu Hause. Aktuell sind die Erlanger Jungs von „J.B.O.“ auf ihrer „Tour Of The Rising Fun 2025/2026“ - Tour. Die pinken Outfits mancher Metalheads, sowie die Bühnengestaltung sollte nicht das einzige bleiben was Pink war, denn mit den ersten Tönen die aus den Boxen donnerten gab es eine ordentliche Ladung pinkes Konfetti - wer Glück hatte fand selbst am Zweiten Festival Tag noch etwas in der Halle. Auch die „Kickersofass“ aka „J.B.O.“ hatten in diesem Jahr ihr "easterXcross" Debüt und spielen zum ersten mal in der Neckarhalle. Neben einigen alten Songs hatten sie auch Songs der aktuellsten Platte „Haus Of The Rising Fun“ dabei, welche sie im Januar diesen Jahres veröffentlicht hatten. Und wie es bei "JBO" so üblich ist , die "alte Sch****e" kommt eben noch am besten an bei den Fans. Somit wurde z.B "Bolle " extrem abgefeiert. Alles in allem war das ein mehr wie gelungener erster Festivaltag.
3. April 2026
Die ersten 3 Monate des Jahres 2026 liegen bereits hinter uns. Und Ende des ersten Quartals zog es uns gleich 2 mal in Folge in den schönen, legendären und preisgekrönten "Colos Saal" in Aschaffenburg. Das erste Event versprach schon mega zu werden. Schließlich handelte es sich hier um Powerfrauen die sich seit Gründung im Jahr 2023 einen Namen in der Musikerwelt gemacht haben. Und so hieß es für uns ab zu "The Gems" , den "Rock Diamanten" aus Schweden. Zuletzt zu Gast in Aschaffenburg am 07.11.2024, sahen wir sie erneut auf dem „Rockharz OpenAir 2025“, jedoch nicht in voller Besetzung. Denn Gitarristin Mona auch als „DeMona“ bekannt konnte nicht dabei sein - aus erfreulichen Gründen- denn sie war zum Zeitpunkt des Festivals hochschwanger. Um so mehr freuten wir uns die Mädels von „The Gems“ am 25.3.2026 wieder vereint zu sehen im Rahmen ihrer „Slithering Through Europe“ Tour. Natürlich waren sie nicht alleine unterwegs. Der Abend wurde von einem uns bekannten Gesicht mit einem Akustikset eröffnet. „Mia Karlsson“ ist uns keine Unbekannte, bereits 2024 stand sie mit „The Gems“ auf der Bühne und auch dort durfte sie den Abend im „Colos Saal“ eröffnen. Es war zwar „nur“ ein kurzes Set von wenigen Liedern und ein absolutes Kontrastprogramm zum restlichen Abend, doch Mia selbst sagte in einem Interview das sie gerade diesen Kontrast mega findet und es toll findet dies auf der Tour zu präsentieren. Seit 2003 ist sie International bekannt, bekannt wurde sie als Frontfrau und Gitarristin der schwedischen All-Female-Hard-Rock Band „Crucified“. Sie veröffentlichten vier Studioalben, 2026 löste sich die Band auf. Doch nach einer mehrjährigen Pause kam Mia Karlsson 2024 zurück. Seit her ist sie eher als Solokünstlerin on Tour. Sie orientierte sich neu unter dem Genre „Americana“. 2024 veröffentlichte sie mehrere Singles, welche sie 2025 in ihrem Debüt Album „Coming Home“ bündelte. Ihre aktuellste Veröffentlichung ist der Song „Raindrops“, welcher kurz vor Tourbeginn am 18.März 2026 veröffentlicht wurde. Seit 2024 ist sie auch immer wieder mit den Mädels von „The Gems“ unterwegs, sowohl als Opener Act als auch am Bass während der Gigs der Mädels. Neben „Raindrops“ durften wir auch weitere Lieder von Ihr wie „Quiet“ , „My Heart is Black“ , „Breath Now!“ und „Would You“ Live genießen.
17. März 2026
Es ist nun schon eine ganze Weile her und die letzten Töne vom " No Sleep after Xmas" Festival in Runkel sind verklungen. Und wie ihr wisst, wir waren für Euch vor Ort um an beiden Festivaltagen zu berichten . Und wie man es ja von Festivals jeglicher Art und Größenordnung kennt, lernt man immer wieder Bands kennen die einem in Erinnerungen bleiben. Und so erging es uns zum Jahresabschluss in Runkel. Am ersten Abend spielten die mächtigen Helden von "Warkings" und am 2. Festivalabend flashten uns die Jungs einer Band die wir bis dato noch nie live zu hören bekamen. Die Rede ist von den Jungs von "Manntra" Eine kroatische Metalband die es absolut verdient hatten in Runkel eine bombastische Headliner Show zu spielen.