1. "Pirate Fest" Festival in Rotenhain 2026
Endlich fiel der Startschuss für das 1. Piraten Festival im Westerwald

Ja , es war endlich soweit. Das erste Piraten-Festival ging endlich an den Start. Was eigentlich hätte im letzten Jahr schon starten sollen wurde zum Glück nur verschoben und nicht gänzlich abgesagt. Und das war auch gut so, denn wer nichts wagt der nicht gewinnt. Und somit wurde mit dem 8./9.5 Mai 2026 ein neuer Termin gefunden. Die Veranstalter des " No sleep after Xmas" Festival (und somit auch die Versanstalter des "Pirate Fest" Festival) konnten die Fans die bereit Tickets gekauft hatten mit Verzehrgutscheinen halten und weitere Tickets an die Piratheads bringen. Und somit konnte es dann endlich losgehen. Es wurde eine garantierte Durchführung versprochen und so kam es dann auch. Und dies bei bestem Wetter.
Als Location wurde die Freizeitanlage in Rotenhain im Westerwald verpflichtet. Welche zwischen Rotenhain und dessen Nachbarort einbettet liegt. Wir selbst waren für Euch am Festival-Samstag vor Ort, um uns ein Bild von der ersten Ausgabe zu machen und um selbstverständlich mit all den anwesenden Seeräubern , Piraten und Metalheads eine fette Party zu feiern.
Dort, ohne größeren Probleme angekommen sortierten wir uns zunächst und fühlten uns eigentlich direkt wohl . Endlich wieder Festival , endlich wieder normale Menschen . Doch gleich vorab fielen uns die ein oder andren Dinge auf die man bei der 2. Ausgabe ( wir hoffen auf 2027 ) besser machen könnte um für weniger Verwirrung zu sorgen. Eine Kleinigkeit die man direkt beheben kann, dies betrifft die grundsätzliche Beschilderung zum Festival und die zu den Tagesparkplätzen. Einigen hatten sich dann doch zum Campground Eingang verfahren. Zugegeben, das Schild zum Tagesparker war wirklich leicht zu überlesen oder sogar zu übersehen. Aber letztendlich fand jeder seinen Parkplatz. Und bis 2027 ist das "P"- Schild für den Tagesparkplatz auch größer geworden. ;) Ganz sicher ;)
Mit ein paar Minuten Verzögerung am Einlass ging es dann auf das kleine, aber absolut feine Festivalgelände was sich von seiner Aufmachung her perfekt für ein Piratenfest eignet. Wir waren positiv überrascht was die Freizeitanlage im Piratengewand so hergab. Kaum angekommen stiegen wir auch direkt ein, mit "Robin Kelka" welcher als Opener und Wachmacher für die Piratheads perfekt geeignet war. Einige die schon fit vom Vorabend waren, kamen aus ihren Piratenhöhlen gekrochen und feierten ausgelassen in den Samstag hinein. "Robin Kelka" sollte dem ein oder anderen schon ein Begriff sein. Schließlich ist er nicht nur solo on Tour, nein er ist auch fester Bestandteil der Power Metalband "Twilight Theater", welche bei der nächsten Ausgabe de "No Sleep after Xmas" Festival die Gitarren glühen lassen. Zusammen mit "Terra Atlantica" Fronter Tristan wird Robin in Runkel anfang 2027 die Stadthalle in Runkel sicherlich zum Metal-Partytempel umkrempeln. Solo kam die Musik vom Band und Robin brachte die Vocals dazu , wie z.B. zu Hits von " Sabaton" und "Amon Amarth". Leider sind Opener Slots immer recht kurz. Und somit musste die Bühne nach viel zu kurzer Spielzeit an die nächsten abgegeben werden. Als nächsten standen "Lautenfeyn" auf der Running Order des "Pirate Fest" Festival. Welche mit unter die einzigen waren die pünktlich starten konnten . Denn nach der Räuberbande von "Lautenfeyn" machte sich der Fehlerteufel in der Technik breit. Und wenn dieser sich einmal festgebissen hat, lässt er bekanntlich nicht mehr so schnell los.
Nun aber wieder zu den Räubern von "Lautenfeyn". Es schien so als würde zu früher Stunde schon der absolute heimliche Headliner für so manche Fans auf der Bühne stehen. Denn kaum ertönte der erste Gitarrenriff, wurde die "Gute-Laune-Piraten-Kanone" aber sowas von gezündet. Es wurden die ersten Seifenblasenschwärme gestartet und die ein oder andere Tanzchoreographie wurde zu Besten gegeben. Die langen Haar flogen im Wind und Headbanger gaben ihr Bestes um die Nackenmuskulatur zu lockern. Eine mega Stimmung und das schon beim zweitenProgrammpunkt.
Weiter ging es nach einem megatollem Auftritt der Räuberbande aus Hannover mit einer Band die wir bereits auf dem letzten "No Sleep After Xmas" Festival vor die Linse und vor allem zu hören bekamen. Aber wie schon erwähnt machte sich zunehmend der Technikfehlerteufel breit. Die Umbauphasen dauerten dementsprechend länger und "Fabula Rasa" konnten nach 20 Minütiger Verspätung endlich in ihr Set starten. Dies taten sie mit vollem Einsatz und absoluter Spielfreude mit dem Titel "Brotherhood of the Wolf" gefolgt von "At Full Moon" . Die Fans waren wieder zurück an der Stage und feierten mit der Band aus Düsseldorf. Ja auch Düsseldorf hat Piraten :)
Aber nicht nur eigenen Stücke fanden sich in ihrem Set wieder. Somit wurde mal ein kurzer Ausflug in die Viking Death Metal Szene gemacht und "Twilight of the Thundergod" von "Amon Amarth" donnerte aus den Boxen. Ebenfalls auf die Setlist haben es Hits wie "Battlefield" , "Vengeance is mine" oder "Anthem of the North" geschafft, selbstverständlich aus dem aktuellen Album der Band welches den Titel "Tome II : Teh Beyond" trägt. Den Abschluss des Sets fand die Band mit dem Hit "Sanity" von ihrer Erstveröffentlichung aus 2020. Schön die Band wieder einmal live erlebt zu haben. Immer wieder schön.
Nun ging es von Düsseldorf ins schöne Bella Italia. Soll mal einer sagen es gibt dort keine Piraten mehr - Im Gegenteil, das bewiesen "Silverbones". Und nach einigem an Verspätung erklangen endlich die Riffs der italienischen Piraten welche mit dem Song "Raise the Black" in ihr energiegeladenes Seit einstiegen. Gefolgt von "Raiders of the New World" wurde die Stimmung im Publikum immer besser und die Piratenparty immer energiegeladener. Es folgte ein Knaller nach dem andren "Granite Heart" , "Brethren of the Coast" und "Dead Men tell no Tales" wurden zu Besten gegeben. Doch leider war auch hier schon nach 7 Songs und dem Titel "Wild Waves" Schluss - Leider. Wir kannten die Band bis dato nicht, doch man entdeckt ja immer wieder "neue" Bands auf Festivals für sich, so war es auch bei uns mit " Silverbones". Great Job. Hat echt Spaß gemacht. Doch unser persönliches Highlight sollte im Anschluss folgen.
Und wenn wir von Highlight sprechen, so soll auch ein echtes Highlight kommen. Bislang haben wir die Band die im Anschluss an "Silverbones" auf dem Programm stand nur einmal zu Gesicht bekommen. Dies liegt nun auch schon 3 Jahre zurück. Um es auf den Punkt zu bekommen, wir sahen sie bei der Erstausgabe des "Camping Battleground Festival" in Oettingen - kurz "CBF", dem Ferienlager für Metalheads. Und nun, wieder eine Erstausgabe und wieder Open Air. Es musste und konnte nur geil werden wenn " The Privateer" die Bühne betreten und in Beschlag nehmen- Und so kam es auch. Die ersten Töne von "Cadence of Life" und das Publikum war da. Und wie es zu erwarten war, sie nahmen die Bühne komplett ein. Nach "A Sequel of Distant Visit" begrüße Fronter Pascal die Piratheads und Metalheads mit den Worten "Wir sind glaube die härteste Band heute im Programm" und mit einem fetten Grinsen auf dem Gesicht ging es nahtlos mit "For what Lurks in the Storm" weiter, gefolgt von "Last Journey" , "Shadows your Cast", "Madness is King", " She Haunts me ", " Ghost Light" und zum Abschluss " Memory of Light" . Wir haben den Auftritt der Band so genossen und konnten es uns nicht nehmen lassen dann doch mal am Merch Stand vorbeizuschauen um eine kleinen Plausch zu führen. Und wer weis vielleicht kommen sie, anlässlich ihres 20 jährigem Jubiläum, unsrem Wunsch nach den "Colos Saal" Aschaffenburg zu kapern. Wir würden uns jedenfalls sehr freuen. Es war uns ein Fest und ein inneres Blumen pflücken die Band live zu erleben und zu fotografieren. Wir hoffen auf ein sehr baldiges Wiedersehen.
Die nächsten Piraten kamen von sehr weit her. Um es auf den Punkt zu bekommen. Sie kamen direkt aus Atlantis. Na wer kann das denn wohl sein? - Richtig! "Terra Antlantica" übernahmen das Ruder des Festivalschiffes und feuerten eine wahre Power Metal Party Kanone ab. Fronter Tristan und seine Jungs hatte die Menge vor der Stage voll im Griff und sorgten für ordentlich Bewegung. Bei nach wie vor bestem Festivalwetter läuteten die Jungs so langsam den Abend , den Sonnenuntergang und die Headliner des Abends ein.
Und so kam es dann auch schon, das Finale des 1. "Pirate Fest" Festival in Rotenhain im Westerwaöd. Doch bevor der letzte Ton erklang sollten noch 3 großartige Piratenbands kommen die das Festivalschiff in Richtung Finale steuern sollten. Nach "The Privateer" enterten nach dem Kampf mit dem Technikfehlerteufel die Piraten aus Ungarn von "Rumproof" die Bühne und legten direkt mit Vollgas los. Auf ihrer Setlist fanden sich Hits aus der eigene Feder sowie den Kollegen von "Korpiklaani" und "Alestorm" wieder. Eine waschechte "Piraten-Voll-auf -die-12-Party" mit Spaß und Bewegung ab Minute Eins. Trotz den anfänglichen Schwierigkeiten zogen die Jungs ihr Set profimäßig durch und feuerten mit dem Fans vor der Stage. Bezogen diese mit in ihr Set ein und ließen keine Zeit zu verschnaufen. WOW , tolles Set.
Von Ungarn ging es nun wieder ab ins schöne Österreich. Der Co-Headliner des Abends betrat die Stage und "Dragony" läutete nun endgültig das Festival Finale ein. Vor der Stage war es gut gefüllt. Keiner mehr auf dem Campground, alles nun am feiern bei Powermetal von "Dragony" aus dem schönen Wien. Mit Hits wie "Twilight of the God", " Gods of War" oder "Dragon of the Sea" hatte die Band die Fans voll im Griff und ebnete mit "Beyond the Rainbow Bridge" die Piratenbühne für den Headliner des Abends , für die Piratenband schlechthin. Für einen Band die das Piratentum nicht nur besingen, sondern fast schon leben. Eine Band ohne die ein solches Festival garnicht steigen sollte. Die Rede ist von der Lieblingspiratenband aus dem karibischen Osnabrück. Bühne frei für "Mr.Hurley und die Pulveraffen" welche direkt mit "Affentotenkopf" ins Set einstiegen. Gefolgt von "alten" Klassikern bis hin zu Stücken aus dem aktuellen Longplayer "S.O.S". Verstärkt im Fokus des Pulveraffen Sets war Pegleg Peggy die durch ihre Songs "Mann über Bord" und " Zu Fuß" und einem eigens ins Leben gerufenen "Peggy Pit" einfach absolut glänzte. Es machte einfach mega Spaß mit den "Affen" zu feiern. Selbstverständlich nutzte die Band auch das "Pirate Fest" ihr politischen Statement gegen die AFD kund zu tun. Welches bei den Fans auf positive Zustimmung traf.
Mit einen breiten Lachen, voller Speicherkarte , leeren Akkus und einem absoluten positivem Partygefühl ging es für uns nach den Pulveraffen wieder in Richtung Heimathafen. Und wir hoffen das 2027 die 2. Auflage des Festival starten kann. Wir wären wieder am Start :) Hat mega Spaß gemacht .... Eben "Piraten ... Megageil !!! " Ahoi .....































