**C.B.F 2026** das Metalferienlager und seine 4. Ausgabe - Das "Camping Battleground Festival" hat gerockt
"Camping Battleground Festival" 2026 - Klobürsten, Bierpong und das geilste Ferienlager für Metalheads! - Das "C.B.F" ging absolut steil....

Die Osterferien waren vorbei und die Pfingstferien standen nun schon vor der Tür. Dies bedeutete für uns - "Ab ins Ferienlager der Metalheads!" Also schnappten wir uns das ein oder andere Kaltgetränk, unsere Cam´s und unseren Camper und ab ging es in Richtung Oettingen zum wunderschönen „Camping Battleground Festival“!
Am Anreise-Donnerstag, dem 21.5.2026 ging es bereits mit den ersten Bands wie „Fragmentation“ und „P.C.B“ los. Doch für uns ging es erst ab Festivaltag 2 so richtig los.
Wir waren demnach pünktlich zu den ersten Festivalgames am Freitag den 22.5.2026 vor Ort und haben hier während dem Aufbau unseres Camps lauschen dürfen. Was wir so hörten war zum einen sehr lustig, und zum anderen etwas gewöhnungsbedürftig. Los ging es mit einem "Katerfrühstück-X-Treme", gefolgt von "Handicap Cooking", "Dino vs. Unicorn", "Reise nach Valhalla" dem wundervollem „geruchsarmen“Malen mit Genitalien“. Was natürlich nicht fehlen durfte war die erste Runde des schon traditionellen "Flunkyball Tuniers".
Um 17.30 ging es dann los mit der ersten Band des Abends aus dem schönen Allgäu. Selbst bezeichnen sie sich als RPG-Metal. „Bosparans Fall“ starteten vor einem etwas spärlich gefülltem Infield, was vermutlich der immer noch extreme Wärme zu Grunde lag. Aber lieber schönes Wetter und warm, statt wie im letzten Jahr kalt, Regen, Sturmböen und Bandausfällen. „Bosparans Fall“ sind seit 2022 am Start und vereinen "Pagan Metal" mit "Folk Metal". Im April brachten sie als Vorgeschmack auf ihr neuen Albums „Götterspiel: Namenslose Tage“ ihre Single „Swafinir steh‘ uns bei“ raus. Released wird das Album dann enldich auf der „Namenlosen Nacht“ des „Aaargh Festivals“ am 24.Juni 2026. Nach und nach zog es die Metalheads vor die Bühne, den besten und kühlsten Platz hatten definitiv die Metalheads die im Pool neben dem Infeeld chillten.
Als nächstes wurde es düsterer. „Shores of Lunacay“ betrat mit ordentlichem "Deathcore" die Bühne.
Seit 2020 sind die Jungs am Start und sorgen seither für ordentlich musikalischen Dampf. Sie selbst kommen aus Schweinfurt bei Würzburg. Sie brachten ordentlich Bewegung auf das mittlerweile immer voller werdende Infield. Es wurde geheadbangt, gefeiert und eine miniversion eines Circle Pits gab es auch.
2025 brachten sie ihr aktuelles Album „Viscum“ und ihre Single „Endless Agony“ raus. Die Schweinfurter Jungs, sorgten für gute Laune bei nach wie vor großer Hitze über dem "C.B.F".
Weiter ging es mit einer Band die wir bereits das ein oder andere mal vor der Linse hatten. Sie vereinen gekonnt "Modern Metalcore" und "Progressive Metalcore", die Jungs aus dem Raum Aalten/Stuttgart zogen immer mehr Metalheads vor die Bühne und diese feierten , der Hitze zum Trotz. Während dem Set von "Defocus" wurde die erste „Wall of Death“ des Tages gestartet und gleich daneben hatten zwei Metalheads ein romantisches „Candlelight Dinner“ – ja ihr lest richtig und das geht vermeintlich auch nur auf dem „Camping Battleground“. Denn hier kann man nicht nur sein eigenes Bier mit an die Stage nehmen, sondern auch ein Sofa mit Couchtisch oder eben seinen Esstisch mit Tischdecke und Kerze. Jeder kann hier so sein wie er möchte und das ist gut so.
Das die Metalheads sich bewegen wollten sah man deutlich, sie rockten mit „Defocus“ und legten nach der „Wall of Death“ noch einen ordentlichen Circle Pit aufs Parkett. Diesen Circle Pitt lies sich „Bambam“ der Bassist der Band nicht entgehen. Und ehe man sich versah war Marcel Heberling auf dem Infield rannte mit den Fans mit, im nächsten Moment legte er seinen Bass zur Seite und machte mal eben so einen Backflip. Crazy .....
So langsam kühlte es etwas ab und mit der nächsten Band blieben wir im "Metalcore" Genre.
„The Narrator“ vereinen energetisches Songwriting mit aggressiven, tiefen Riffs und hochmelodischen Passagen und dieser Mix kam bei den Metalheads des CBF’s ordentlich an. Die Band gibt es seit 2017 und seither rocken sie nicht nur das Ruhrgebiet.
Am 8.Mai veröffentlichten sie ihr aktuelles Album „Phosphor“ womit sie einen genialen energiegeladenen Mix am Start hatten. Bei einem wunderschönen Sonnenuntergang konnte man an mehreren Feuertonnen mit Stockbrot, „The Narrator“ lauschen und sich für die nächste Band einstimmen.
Der Co-Headliner des Abend betrat zu später Stunde die Bühne. Trotz ungewohnter Konstellation blickte man in bekannte Gesichter. Normalerweise sind die beiden Frontmänner im Folk Bereich unterwegs und gehen seit 2024 mit „Rodeo 5000“ gemeinsame Wege. „Mr.Hurley“ aka Simon Erichsen (Mr.Hurley und die Pulveraffen) und „Pinne“ aka Jonas Kropp (Die Pressgeng) vereinen originellen Country- und Bluegrass mit purer Eskalation. Wir sahen sie am "CBF" das erste Mal und sie machten einfach Spaß und sorgten für gute Laune. Mit einer ihrer erfolgreichsten EP’s wurde ins Set gestartet. „Hoch die Becher“ erschien 2025 gemeinsam mit „Splitternackt im Pickup Truck“ (zweit erfolgreichste EP) welche zu einem späteren Zeitpunkt für ordentlich Stimmung sorgte. Auch ihre aktuellste Veröffentlichung hatten sie im Gepäck und rockten mit ihrer im Januar erschienen Single „Mareike“ die Stage.
Nach dieser "Guten-Laune-Countryfete" ging es zum Abschluss des Tages noch einmal in eine andere Richtung. Denn als nächstes betrat der Headliner die Stage. Eine Band die am dies jährigen "C.B.F", passend zu ihrem 20 jährigen Jubiläum, ihren Festivalsommer starteten. Mit ihren enormen Bühnenaufbauten waren sie bisher „nur“ auf Mittelalter Märkten zu Gast, aber wollen nun mehr. „Trollfaust“ betraten mit ihrem einzigartigen Sound die Stage, sie kombinieren Marktsackpfeifen, Trommelmusik mit purer roher Energie und Gepöbel. Sie tauchen komplett in die Rolle der Trolle ein und dies schaffen sie auch mit ihren Bühnenoutfits, den rustikalen Bühnenaufbauten und mit gepöbel gegenüber den Metalheads vor der Stage. Crazy Show, das steht mal fest.
Für uns ging es nach einem wunderschönen (sehr) heißen Tag zurück zum Camp.
Der zweite Tag startete nach einer kurzen Nacht mit der Hymne des Camping Battlegrounds „Aufsteh’n ist schön“ und dem Morgenappell wo sich insbesondere Abgesandte der größeren Camps einfanden. Der Vormittag des Metalferienlagers ist bekannt für seine Festival-Games. Und vor allem der Spielemacherin "Blaubärchen" aka Diana. Los ging es mit einer "INK-Lottery" – der Gewinner bekommt ein kostenloses Tattoo,. Aber nicht irgendein Tattoo, nein, es sollte das Logo des CBF’s sein in Kombination mit kostenlosen Eintritt auf Lebenszeit im Metalferienlager.
Damit die Metalheads sich nicht nur von Dosenbier ernährten, gab es am Festival-Samstag wieder ein Spiel mit vielen Leckereien – das „Eckel Bingo“.
Serviert wurden unteranderem Kaba mit Gurkenwasser, Centershocks mit Senf und zum nachgießen den ein oder anderen Schnaps wie Pfeffi oder Melissengeist. Nach einer Verdauungspause wurde es feucht fröhlich mit dem Spiel „Findet Nemo“. Für das Spiel wurden die Metalheads in zwei Teams eingeteilt und mussten nun mit großen Taschen, Wasser über die Hüpfburg transportieren und in Mülltonnen versenken bis "Nemo" oben schwamm. Es war ein riesen Spaß und eine gelungene Abkühlung. Das nächste Game „Triathlon der Schmerzen“ fand leider aus zeitlichen Gründen nicht statt und nach „Findet Nemo“ ging es direkt über zur nächsten Runde des „Flunkyball Tuniers“. Parallel dazu betrat der erste Künstler des Tages die Bühne. JA, Entertainer „Andreas Kalb“ war auch in diesem Jahr wieder dabei. Diesmal betrat er die Bühne als Gurke, unterhielt die Metalheads und hatte die große Ehre die ersten Bands für 2027 ankündigen. Mit dabei sind unter anderem Britta Görtz mit ihren Jungs von„Hiraes“, „Haggefugg“, „Doppelbock“ und viele weitere.
Mit einem Mix aus "Modern Metal Core", "Deathcore" und "Progressive Metalcore" startete der Abend mit einer Band aus dem Berchtesgadener Land. „What lies Beyond“ konnten ihren Auftritt von 2025 nachholen, hatten es jedoch noch etwas schwer, den die Metalheads verkrochen sich alle noch etwas im Schatten. Es dauerte aber nicht lange und das Infield füllte sich zunehmend und es wurde ordentlich gefeiert.
So richtig ab ging es bei der nächsten Band. Sie zogen die Metalheads mit humorvollen deutschen Crossover vor die Stage. Die „King Nugget Gang“ rockte ordentlich ab und die Metalheads sorgten auf dem Infield für Bewegung. Es wurde geheadbangt und gerannt – Circle Pit ist Pflicht und wer nicht rennen wollte, wurde im Bollerwagen gezogen. Was natürlich nicht fehlen durfte waren Seifenblasen. Die „KNG“ gibt es seit 2016. Sie sind mit ihrem Konzept rund um die Fast-Food-Kultur sehr begehrt und sorgen immer für gute Laune. Auch Sänger Marcus lies es sich nicht nehmen und begab sich kurzer Hand in den Pit und heizte die Metalheads noch mehr ein und lieferte sich einem aufblasbaren Schwert eine Schlacht mit einem Metalhead.
Weiter ging es mit „Sir Schwanzelot“ und „Sir Gernhardt Reinlunzen“. Wer jetzt auch auf dem "C.B.F" war und sich fragt wen wir meinen – nein ihr habt keine Gedächtnislücken, die Rede ist von der Band „Mittel Alta“. Alles begann 2023 als sehr humorvolles Internet-/Studioprojekt. Jetzt 3 Jahre später gehen sie auf ihre erste große ausverkaufte Club-Tour. Doch zunächst waren sie im Metalferienlager zu Besuch.Und es ging mächtig ab. Viel Spaß und Bewegung waren vorprogrammiert. Bei einem kurzen Rundgang über das Infield kamen wir auch an einem "BierPong" Tisch vorbei. Die Spieler hatten die perfekte Aussicht direkt auf die Bühne und konnten mit " Mittel Alta" mächtig abfeiern.
Die Sonne ging langsam unter und der erste Headliner des Abends betrat die Bühne. Eine Band die wir auch schon das ein oder andere Mal vor der Linse hatten, zuletzt am „Eastercross Festival“ in Oberndorf am Neckar. "ParasiteINC" was in the House. Seit 2007 kombinieren sie aggressive Riffs mit nostalgischen Synthesizer-Elementen. Die Jungs aus Aalen brachten ordentlich Stimmung auf die Bühne mit ihrem "Modern Melodic Death Metal" und wie es sich für das "C.B.F" gehörte, wurde kurzer Hand die massive Couch in die Mitte des Infeeld’s gestellt und ganz bequem guter Musik gelauscht. Dann war es soweit und die erste "Wall of Death" des Tages wurde von „ParasiteINC“ angezettelt und die Metalheads Liesen sich nicht zweimal bitten.
Neben Seifenblasen, Bier, jede Menge Schnaps und guter Laune darf gute Musik nicht fehlen. Davon hatten wir bereits die letzten Tage viel und es ging mit guter Musik und deutschem "Metalcore" nahtlos weiter. Die nächste Band gibt es bereits seit 24 Jahren. Gegründet 2002 in NRW vereinen sie melodische Refrains mit brutalen Breakdowns. Im Mai 2026 brachten „Callejon“ ihre neue Single „Detlef D! Soost“ heraus und sind aktuell noch an ihrem neuen Studioalbum am arbeiten, welches diese Jahr noch erscheinen soll.
Aber vorerst rockten sie ordentlich die Bühne des Metalferienlagers.. Es wurde geheadbangt, gemoscht und getanzt die Stimmung war an ihrem Höhepunkt, selbst die "Grabenschlampen" konnten nicht mehr stillstehen und feierten mit. An dieser Stelle - DANKE das ihr am C.B.F. wart Jungs -
Dann war es auch schon so weit und die letzte Band des Abends betrat die Bühne. Diese vereinen "Melodic Death Metal" mit "Viking"-,"Black"- und "Pagan Metal". Es gibt sie bereits seit 1997 und somit schauen „Obscurity“ auf fast 30 Jahre Bandgeschichte zurück. Mit brachialen Riffs und hymnischen Melodien paaren sie markante, aggressive deutsche Texte. Primär handeln die Texte von der nordischen Mythologie und Krieg. Am 29.Januar 2026 brachten sie ihr zehntes Studioalbum „Ascheregen“ heraus. Am CBF hatten sie einen bunten Mix aus neuen und alten Hits dabei und rockten die Stage.
Zum Abschluss des Tages holten wir uns noch einen leckeren Burger von „Simon’s Diner“. Danach ging es zurück ans Camp und der Abend wurde mit einem kühlen Bier ausklingen lassen.
Die Zeit verflog und schon brach (leider) der letzte Festivaltag an. Nach dem Morgenappell ging es los mit "Metal Yoga" los um die müden Knochen bereit für den letzten Tag zu machen. Anschließenden gab eine Mini Vernissage der „Malen mit Genitalien“ Kunstwerke. Hier konnten die Künstler erzählen was sie "gezeichnet" haben und sich bei ihrem Kunstwerk gedacht haben. Am Ende gab es noch wie üblich ein Gruppenbild der Künstler. Die Kunstwerke an sich könnt ihr 2027 auf einem großen Banner bestaunen.
Weiter ging es mit „Honey I’ve Cooked“, einem weiteren leckeren Spiel als Stärkung bevor es mit einer nassen Abkühlung weiter gehen sollte.
Aufgrund der immer noch anhaltenden Hitze wurde eine runde Eis für jeden Metalhead auf dem CBF spendiert, was selbstverständlich Chefsache war. Darauf folgte unmittelbar eine von Cheffe Simon angeführte Polonaise quer durch die umliegenden Camps (neben der Spielwiese). Für die Metalheads die Bock hatten ging es in Teams wieder auf die Hüpfburg. Jedoch wurde diese eingeseift und ordentlich nass gemacht. Das Spiel " Entchen Entchen" stand an. Ein feucht fröhlicher Spielespaß für alle Metalheads. Und ging das Spiel --> Wenn man die Hüpfburg überwunden hatte, musste man noch eine lange Wasserrutschbahn überwinden. Hier waren dann die Entchen verteilt die man sammeln musste und in die passende Wanne legen sollte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten übernahm Chef Simon und testete insbesondere die Wasserrutsche auf Herz und Nieren. Die Metalheads hatten Spaß und das war die Hauptsache. Während des Spiels wurde dann nur leider die Hüpfburg aufgrund von zunehmendem Verletzungsgefahr gesperrt. Dies tat der guten Laune jedoch keinen Abbruch. Weiter ging es nach „Entchen Entchen“ mit dem "Flunkyball Halbfinale", 4 Teams spielten um den Einzug ins Finale. Die zwei Finalteams hatten es im Finale jedoch nicht einfach. Denn statt Dosenbier gab es andere Leckereien zu trinken - die Frage die hier aufkam, lag es daran das in ganz Oettingen und Umgebung seit dem Festivalsamstag kein Bier mehr zu kaufen gab ODER war es zur Belustigung der Spielmacherin Diana? (Nicht nur das Bier wurde knapp, nein auch von den 60 Litern selbst gemachten Mexikaner Schnaps gab es am letzten Festivaltag keinen einzigen Tropfen mehr!) Antworten haben wir keine gefunden, jedoch waren die Metalheads stark und tranken die „Leckereien“ wie z.B. Sauerkrautsaft so gut es ging (mit einigen Kotzpausen) auf EX so das am Ende tatsächlich ein Gewinnerteam "gekrönt" werden konnte. Im Anschluss es wurde nicht angenehmer beim nächsten Spiel. Denn nach dem im letzten Jahr kaum ein "mimimi" zu hören war , gab es in diesem Jahr eine kleine Steigerung beim „Surstroming“ Wettessen. Und zwar gab es für jedes Team ein durchsichtiges luftdichtes Zelt aka die "Donnerkuppe" - alle Team Mitglieder mussten in dieser "Donnerkuppe" verweilen bis alle ihren Surstroming gegessen hatten - JA auch zum übergeben musste man in der Donnerkuppe bleiben. Wir waren weit entfernt und hatten nur die Geräusche, welche uns ausreichten. Als wir auf dem Weg zur ersten Band waren, mussten wir unweigerlich am Spielfeld vorbei und konnten uns am Geruch vorstellen wie „Toll“ dieses Spiel war - ABER es wurde tatsächlich auch ein Gewinner Team benannt. "Ihr seit echt krass drauf beim Metalferienlager"
Die erste Band am Festivalsonntag war eine im Jahr 2020 in Augsburg gegründete "Melodic Death Metal"-Band, die seit 2022 in fester Besetzung zusammenspielt. Musikalisch verzichtet „Death in Fiction“ komplett auf Klargesang und vereint stattdessen rohe Energie des klassischen "90er-Jahre-Death-Metals" mit modernen Einflüssen aus "Black Metal" und "Deathcore".
In ihren düsteren Songs verarbeiten sie gesellschaftliche Probleme, Krankheiten und innere Kämpfe in einer fiktiven Welt. Nach den Vorab-Singles „Nevermore“und „The Great Unknown“ veröffentlichten sie im Oktober 2025 ihr Debütalbum „Rotting Society“. Die Jungs von „Death in Fiction“ hatten Bock, nach dem ihr Auftritt wetterbedingt im Vorjahr leider entfallen musste. 2026 konnten sie nun endlich die Stage rocken und das taten sie auch. Der erste Circle Pit des Tages wurde auch gestartet.
Weiter ging es mit einer Band die 2008 im spanischen Valencia gegründet wurde. Sie sind für ihren dynamischen Mix aus modernem "Melodic Death Metal", "Metalcore" und "Alternative Metal" bekannt. Das absolute Markenzeichen von „Synlakross“ ist Frontfrau Patricia Pons, die spielerisch zwischen tiefen Growls, aggressiven Screams und melodischem Klargesang wechselt. Zuletzt brachten sie im Oktober 2024 ihr aktuellstes Album „Mental Parasites“ heraus. Für dieses Jahr haben sie jedoch erneut neue Musik angekündigt. Sie rockten die Stage und bekamen gar nicht mit das Veranstalter Simon und Spielemacherin Diana kurzerhand ein selbst designtes Backdrop für die Band aufhingen. Den zuvor hing „nur“ ein DinA4 Zettel mit dem Namen der Band dort wo normalerweise die Backdrops hingen. Daher schnappte sich Diana kurzerhand ein "Malen mit Genitalien "-Banner und sprühte auf die Rückseite in Gold den Namen der Band. Sängerin Patricia war kurz überrascht als sie nach dem ersten Song die Metalheads begrüßte und die Band mit Namen vorstellen wollte, sich umdrehte und das Kunstwerk sah, äußerte sie erstmal „What the F*ck“ und war kurz sprachlos. Anschließend wurde mit den Metalheads ordentlich gefeiert und geheadbangt.
Dann wurde es „dreckig“ mit „Rectal Smegma“ – ja, der Name ist Programm – sind die absolute "Goregrind" und "Brutal Death Metal" Abrissbirnen! Die Jungs haben sich 2003 im niederländischen Naaldwijk zusammengetan, und mixen ultraschnelle Blastbeats mit fetten Party-Grooves. Mit einer riesigen Portion fäkalem Humor. Im Februar 2025 haben sie bereits ihr sechstes Album „To Serve And Protect“ raus gebracht und ordentlich abgeliefert. Aktuell touren die Niederländer mit den neuen Songs im Gepäck. Für den Sommer 2026 steht nun nach dem absoluten Abriss auf dem "C.B.F" das nächste fette Highlight an. Sie sind bereits für das Summer Breeze 2026 bestätigt!
Voller Energie ging es weiter mit „Coffin Feeder“. Sie sind eine seit 2021 bestehende, belgische Supergroup, die einen aggressiven Mix aus "Death Metal", "Grindcore" und "Hardcore" spielt.
Ihre Musik und Texte huldigen dabei popkulturellen Actionfilm-Klassikern der 80er- und 90er-Jahre. Nach einigen EPs veröffentlichte die Band 2025 ihr Debütalbum „Big Trouble“. Mit dabei hatten sie einen bunten Mix aus alten und neuen Hits. Sie rockten das "C.B.F". Nach dem Sportprogramm mit „Coffin Feeder“ was rennen, springen, headbangen und vieles mehr beinhaltete, wurde es (endlich) Zeit für unser Highlight des Tages auf das wir uns die gesamte Zeit schon gefreut hatten. Den ganzen Tag über sah man schon Metalheads in den passenden Outfits, selbst die Sanitäter des "Rotkreuz" kamen in passender Kluft an die Bühne. Überall auf dem Infield sah man Klobürsten in der Luft und es flog die ein oder andere Rolle Klopapier. Auf der Bühne standen Disco-Dixies und als dann das Intro von "Baywatch"(!!) ertönte war es endlich soweit und „Gutalax“ betraten (endlich) die Stage. Sie sind die unangefochtenen Könige des fäkalen Humors und das absolute Kult-Phänomen im weltweiten Goregrind. Die 2009 in Tschechien gegründete Truppe mixt extrem groovige Riffs mit brutalen Blastbeats – gekrönt von Frontmann Matys legendärem "Gesang", der ausschließlich aus gekonnt, präzise gesetzten Lauten besteht. Was als Spaßprojekt begann, ist heute eine weltweite Abrissbirne.
Ihre Shows - legendäre Partys, bei denen Metalheads in weißen Maleranzügen eskalieren, Klobürsten tanzen lassen und den Moshpit in ein Meer aus Klopapier verwandeln. Nach Alben wie "The Shitpendables" feierten sie Anfang 2025 ihr 15-jähriges Jubiläum, legten mit der "Best-of The Best (S)hits" nach und knackte im Frühjahr 2026 Mexiko. Mit der brandneuen Single „We Are What We Shit“ welche erst vor kurzem im Mai 2026 herauskam, hatten sie einen genialen Mix ihrer besten Hits am Start. Und was neben einem Klopapiercircle Pitt nicht fehlen durfte - natürlich die "Wall of Shit". Das liesen sich die Metalheads nicht zweimal sagen und starteten auf dem vollen Infield die größte Wall of Death - äh "Wall of Shit" des gesamten Wochenendes! Es war wie immer eine geile aber leider viel zu kurze Party mit „Gutalax“!
Dann war es auch schon soweit. Die letzte Band des Abends machte sich bereit. Doch bevor es losging wurde noch eine kurze Verlosung gestartet - der Sänger von „Gutalax“ unterstützte Diana dabei und warf Bälle mit Zahlen in die Menge. Wer einen der Bälle ergattern konnte durfte in den Bühnengraben kommen und dort sich in der Reihenfolge der Zahlen aufstellen. Nach und nach wurden dann Eimer über den Metalheads ausgekippt die mit ganz viel Konfetti und Goodies gefüllt waren - einer der Metalheads hatte enormes Glück und gewann ein Freiticket für das "C.B.F" 2027".
Nach dem nun alle Eimer ausgeleert waren und noch ein kurzer Soundcheck erfolgte betrat eine Berliner Crossover Band die es seit 2020 gibt die Stage. Sie sind bekannt für einen extrem geladenen „StromGitarrenWutRap“ - ja ihr lest richtig Wut Rap ist Program. Für uns war recht schnell klar diese Band ist definitiv nichts für uns, die gute Laune die noch von „Gutalax“ über dem Infeeld schwebte war recht schnell verflogen und kippte in Wut und Aggression was wir persönlich sehr schade fanden. Die Band betrat die Bühne und einer der Jungs machte direkt aufs Infield und eröffnete einen Pit. Auch die Grabenschlampen wurden recht schnell sehr angespannt und begannen zu rennen, denn das was an Crowdsurfen das ganze Wochenende fehlte kam nun alles auf einmal - die Anzahl hielt sich zwar noch in Grenzen aber in dem, zu dem Zeitpunkt noch mit Fotografen gefüllten Graben, wurde es dann recht schnell, recht kuschelig. Für uns ging es recht schnell nach den ersten paar Liedern raus aus dem Graben und ab zum Camp. Dort ließen wir den Abend entspannt ausklingen bevor wir am nächsten morgen noch einmal für 2026 von der "CBF Hymne" geweckt wurden und es wieder in die „normale“ Welt zurück ging. Es hat wie in den letzten vier Jahren zuvor, wieder großen Spaß im Metalferienlager gemacht und wir freuen uns sehr auf die 5.Ausgabe 2027!























