G.O.N.D. 2023 - das Wiedersehen am Lausitz Ring

23. Juli 2023

Eine etwas andere G.O.N.D. vielen Neuerungen

Endlich war es soweit,
Viele Strömten auf das doch nun etwas andere Campinggelände der G.O.N.D. das dieses Jahr nicht in der alten Heimat, Rieden-Kreuth, sondern am Lausitzring war.
Wegen der Bauarbeiten in Rieden, welche sich über den gesamten Festival Grund zu ausbreiten musste die G.O.N.D. Vorübergehend eine neue Heimat finden.

Doch die Anreise lohnt sich, denn wer ein „Festival wie ein Orkan“ erleben wollte, der kam nicht daran vorbei, sich auf den Weg nach Brandenburg zu machen. 
Insgesamt waren es 41 Bands auf drei Bühnen, die sich quasi die Mikrofone in die Hand gaben.  

Donnerstag: Alles Aufbauen und los gehts! 
Bei bestem Wetter und strahlendem Sonnenschein ging der Aufbau bei vielen sehr schnell von statten. Denn pünktlich um 13:20 Uhr eröffnete die Band „Unbelehrt“ die G.O.N.D. 2023. Man konnte sich perfekt auf das einstimmen, was in den nächsten drei Tagen passieren wird. Ohne großartige Pausen folgten die anschließenden Bands.
Die Änderung im Infield war dieses Jahr deutlich spürbar, denn nicht wie in dem Jahr davor wo es zwei Bühnen direkt aneinander gab, sondern es gab zwei unabhängig voneinander platzierte Bühnen. Das schöne an dieser Situation. Es gab sehr kurze Laufwege und jede Band konnte sich wunderbar vorbereiten. 

Außerhalb vom Infield fand man unmittelbar neben der Merch-Meile und dem Festivalvorplatz die Party-Stage, wo sich die Gäste jeden Tag neu einstimmen konnten und die letzte Band des Abends spielt. Unweit vom Vorplatz und der Party-Stage fand man den Erdbeerbowle-Stand wo sich auch ein DJ an den Turn-Tables befand der auf dem Campingground des P3 mächtig Stimmung machte. Direkt hinter dem Erdbeerbowle stand sowie auf dem Vorplatz, und im Enfield gab es wieder die berühmte Cocktailbar, die ebenfalls gut besucht war.

REITAG: Morgenstund und Wandertag 


Wie ist sich auf einem Festival wie diesem gehört wurde man um Punkt 8:00 Uhr morgens von „Guten Morgen Sonnenschein“geweckt. Kurz darauf machte sich schon auch das G.O.N.D.- Kommando bereit, um durch den Festivalplatz und den Campingplatz zu ziehen. Das Kommando wurde schon von vielen sehnsüchtig erwartet und an vielen Plätzen hoch gefeiert. Während dessen gab es Pilgerwanderungen zu den Sanitäranlagen. Besonders die reduzierte Anzahl der duschen sorgte bei den Besuchen für Regen Unmut. Die Veranstalter haben auf den Mangel der Sanitäranlagen umgehend reagiert und weitere Container arrangiert. Die langen Wege nutzten einige Besuche auch, um ihre Zeltplatz Nachbarn besser kennen zu lernen.


Die Festival Eröffnung übernahm dann die Band „Jedermann TheraPie“ auf der Partystage. Danach ging es nahtlos weiter mit den „Elbrebellen“, „Null positiv“, „KingKongs Deoroller“ und vielen mehr. 

Bis hin zur Rammstein-Tribute Show von STAHLZEIT zog sich eine nicht enden wollende Partywelle durch das Festival. Beim Auszug der Gäste aus dem Festivalgelände konnte man noch diesen Tag in viele zufriedene und verschwitzte Gesichter blicken.




SAMSTAG: Schwitzen ist angesagt! 


Am Samstagmorgen war für viele noch vor dem Weck-Lied die Nacht vorbei. 

Grund war die unerbittlichen, steigenden Temperaturen. Bereits um 8:00 Uhr Morgens waren 25° im Schatten zu Messen. Die Temperaturen stiegen im Laufe des Tages auf über 37°. Daher sah man viele Gäste nicht mit Bier oder einem Cocktail in der Hand, sondern eher mit aufgefüllten Wasserflaschen. Durch die Temperaturen waren natürlich auch wenige Besucher vor den Bühnen, was aber der Stimmung nichts ab tat, denn gefeiert wurde trotzdem, ob auf dem Zeltplatz oder im Infield. 

Bei der Band „Neurotox“ waren, dann erstmals viele Menschen zu sehen, die mit feierten. Auch den Bands sah man die Hitze sichtlich an, den ab und an blieben die Sänger oder Musiker auf der Bühne, weiter hinten, da sie Schatten hatten und es in der Sonne schier unerträglich war. 


Die Pyro-Shows der Headliner begeisterten die Menschen und heizten am Abend noch mal richtig ein. Und man fieberte nach 9mm dem Auftritt der Krawallbrüder entgegen.


Beim Auftritt der Band „Böhse Neffen“ gab es dann eine offizielle Sturmwarnung. Folglich wurde der Auftritt abgebrochen und im Eilverfahren alles zusammen gepackt, was nicht niet und Nagel fest ist. 


Das aufziehende Gewitter machte die G.O.N.D. zu dem, was sie eigentlich ist, „…ein Festival wie ein Orkan“! 

Fazit: 

Die geänderte Location das fantastische Wetter mit den tropischen Temperaturen und die etwas ungewohnten Umstände mit der neuen Anordnung auf einem anderen Gelände machen das Festival G.O.N.D. interessant. Es ist auch immer wieder schön, in alte Gesichter zu blicken, auch wenn die Umgebung neu und anders ist. Auch wenn im Vorfeld viel Kritik in sämtlichen Medien verbreitet wurde, können wir mit unter feststellen, dass das Event einen sehr großen Erfolg hat und im Vergleich zu Rieden-Kreuth ist durchaus ein positives Fazit zu ziehen.


wir freuen uns auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt. Wir feiern wie ein Orkan auf dem Festival wie ein Orkan

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