**Jahresabschluss in Runkel** Das "No Sleep After Xmas" Festival Vol.3 - 2025

6. Januar 2026

Die 3. Auflage des " No Sleep after Xmas" in Runkel - der perfekte Jahresabschluss mit "Warkings" und "Manntra" als Headliner 2025 

Metalheads wo kann man am besten das Jahr ausklingen lassen? Wo genau kann man gute Musik und ein kühles Blondes genießen ? Richtig - auf einem Festival. Da es aber zum Jahreswechsel einfach zu kalt ist für Open Airs entstand im schönen Runkel in der Stadthalle ein Festival. Von Metalheads für Metalheads. Und 2025 ging dieses Festival schon zum 3. mal an den Start. Die Rede ist vom "No Sleep After Xmas" Festival. Schon im letzten Jahr waren wir für Euch am Start. Allerdings nur an einem Tag. Insgesamt wird hier an 2 Tagen gerockt. 2024 gingen hier unter anderem "All for Metal" , "The Dark Side of the Moon" und " Majestica" an den Start. Ein Line- Up was es in sich hatte. Dies sollte dieses Jahr ganz klar getoppt werden. Demnach wurde die diesjährige Ausgabe von den mächtigen " Warkings" und der Band "Manntra" geheadlinert. Doch eins nach dem andren. 
Wie schon erwähnt, wir waren im letzten Jahr schon am Start. Von daher gingen wir mit div. Vorstellungen und Erwartungen an die ganze Sache. Angekommen - geparkt und ab in die Halle. Der erste "AHA" Effekt war gesichert. Die Halle wurde halbiert und somit hatte es eine etwas größere Wohnzimmeratmosphäre. Aber dies minderte die Vorfreude und Stimmung in keinster Weise. 
Um 12:30 Uhr nach gelungenem Soundcheck, betrat die erste Band die Bühne um ihren Fans und die bis dato in der Halle anwesenden Metalheads einzuheizen. Denn dies war nötig. Die Temperatur in der Halle war alles andre als angenehm. Doch mit genug Bewegung und dem ein oder anderen Bierchen - JA, Bier vor 4 , das geht auf Festival :) - "Battle Tales" gaben ihr bestes um mit ihrem "Folk-Metal",  Bewegung und Wärme in die Halle zu bekommen. Und es gelang ihnen perfekt. Es entstand die erste und auch einzige "Wall of Death" des gesamten Festivalwochenendes. Zwar eine kleine aber immer hin. Als "Battle Tales" nach ihrem Set die Bühne verließ passierte es. 
Man muss kurz an dieser Stelle erwähnen, ein Tag vor dem Start des Festival musste die Band "Derdian" absagen. So wurde kurzerhand beschlossen das jeden Band etwas länger spielt um den Slot zu füllen. Klingt ja erstmal super, doch wer sich nun denkt, dass es auch so kam, den müssen wir leider enttäuschen. Denn nach "Battle Tales" ereilte das Festival der Technikfluch. Und so startet "Fabula Rasa" gut 30 min später in ihr Set. Die Band musste erstmal wieder die Stimmung aufbauen, die Betriebstemperatur ankurbeln und die Fans vor die Bühne locken. Doch man merkte recht schnell, es stehen Profis auf der Bühne. Sehr schnell war es vor der Bühne wieder gut gefüllt und die Band hatte enorm viel Spaß das Jahr 2025 musikalisch ausklingen zu lassen. Und an sich war die Band perfekt gesetzt in der Running Order. Denn von "Folk Metal" ging es über in "Power-Folk Metal" und mit den Düsseldorfern von "Fabula Rasa"  ordentlich zur Sache. Das Tempo wurde demnach angezogen. Dies war auch nötig um die Fans auf Temperatur zu bekommen. Und mit den darauf folgenden Bands gelang dies perfekt. Es folgten die  Power Metaller von "Timless Rage" aus dem süddeutschen Villingen-Schwenningen gefolgt von den italienischen Newcomer Metallern von "Elletra Storm". Seit 2023 sind sie aktiv und überzeugten die Fans in Runkel nicht nur mit einer tollen Lichtshow, im Gegenteil. Es wurden Songs wie "Sacrifice of Angel" , "Hero amog Hero", "Blue Phönix" und "Master of Fairytales" zum Besten gegeben. Aber alles eben später als es die Timeline hergab. Komischerweise schafften es die Techniker und das Team des Festivals pünktlich zu "Serenity" dem Technikfluch einen Streich zu spielen und wieder fast perfekt im Zeitplan zu sein. Und nach einem kurzen Slot-Tausch mit " Skull and Crossbone" übernahm "Serenity" die Bühne. Die aus Österreich stammende Symphonic-Metal-Band füllte die Stadthalle und sorgte für perfekte Festival Stimmung. Mit dem Song "The Fall of Man" eröffneten sie ihr Set was schon absolut Headliner verdächtig war. Es folgten Songs wie "Ritter Tod und Teufel" , "Spirit in the Flash" und "Sun of Justice" . Doch damit natürlich nicht genug. Insgesamt 14 Songs hatten die Jungs im Gepäck. Wer die Band, so wie wir an diesem Abend zum erstmal live zu hören bekam, und genauso geflasht von der Stimme des Fronters Georg Neuhauser war , der kam an diesem Abend noch einmal auf seine Kosten. Denn wie wir über das gesamte Festival feststellen mussten, waren einige der anwesenden Musiker nicht nur in einer Band tätig. So auch Georg Neuhauser, dessen Stimme zu später Stunde beim Headliner-Slot noch einmal ertönte.
Doch bevor der Headliner des ersten Abends auf die Bühne kam gaben die Jungs von "Skull and Crossbone" ihr Bestes um dem Hauptact des Abends ein perfekt aufgeheiztes Publikum zu präsentieren. Gut, "Serenity" taten schon ihr Bestes. "Skull and Crossbonew " setzten dem Ganzen dann noch das Sahnehäubchen auf. Mit "Natures Legacy" , "Passing Hours", "The Oceans Call" und einigen mehr ließen sie bei den Fans keine Wünsche übrig. Wir hoffen sehr an dieser Stelle das wir die Jungs bald wieder vor die Linse bekommen. Und vor allem wieder ordentlich was auf die Ohren bekommen.
Dann war es endlich soweit. Immer wieder konnte man, über den Tag hinweg, in den ersten Reihen die Pyrotechnik des Headliners riechen und erahnen was passieren wird, wenn die mächtigen "Warkings" die Bühne in Beschlag nehmen. Und so kam es auch. Pünktlich eröffnete sie ihren 90min Headliner-Slot mit ordentlich Feuer und "Last Battle". Gefolgt mit noch mehr Feuer und "Armageddon". WOW - was eine Show die hier in die Stadthalle zu "Runkelus" gezaubert wurde. Heiß wurde es allemal. Nicht nur durch die mächtige Pyrotechnik. Nein, ein Hit jagte den nächsten. Und nicht vergessen den "Warkings-Circel Pit". Eine mega Metal Party. Selbstverständlich wurde auch "Fight" und "Sparta" zum Besten gegeben um die Fans mit einem breiten Grinsen in die Nacht zu entlassen. WOW was für eine geniale Show .... Tag 2 kann kommen .... 
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Und so genial wie Tag 1 am "No Sleep after Xmas" endete sollte der 2 Tag weitergehen.

Wir stiegen direkt mit einer Bandänderung ein. Denn anstelle von "Varus" spielten die Jungs von "Gutter Bones".

Doch noch mal ganz kurz zum Festival an sich. Für all die, die zur nächsten Ausgabe kommen möchten. Und dies dann zu ersten mal tun. Ja es ist ein Festival und JA man kann "campen". Aber keine Angst nicht unter freiem Himmle beim -10crad. Es wird für diese Zeit des Festival eine Schlafhalle zur Verfügung gestellt. Hierzu müsst ihr Euch zusätzlich zu eurem Ticket ein "Schlafticket" kaufen, alles andere findet ihr auf der HP des Festivals. Wer allerdings dies nicht möchte , trotzdem 2 Tage feiern will , keine Sorge. In näherer Umgebung im Radius von 20min. findent sich bestimmt eine passende Pension. Wir hatte diese Option gewählt. 

Für all die, die in diesem Jahr die Schlafhalle genutzt hatte war es anscheind eine recht kurze Nacht. Man sah es in ihren Gesicherten, als sie kurz nach 12Uhr wieder in der Stadthalle ankamen. So wie uns ging es einigen die sich darauf eingestellt hatte "Varus" zu sehen. Doch die Local-Band  "Gutter Bones" taten ihr Bestes um direkt nach dem Soundcheck, mit ordentlich Schmackes den Fans einzuheizen. Los ging es mit "Name of the Game" gefolgt von "Sunday Morning" ( wie passend :) ) , "Demon" und einigen mehr. 9 Songs hatten sie in ihrem Opener-Set. 9 Songs die abgerundet wurden durch die Motörhead  Coverversion von "Ace of Spades". Ein gelungener Start in den 2. Festival.

Tja und dann , ja dann schlug er schon wieder zu. Der "Technikfluch". Und wieder machte die Technik Probleme und sorgte für eine kurze Stimmungsbremse und eine Verzögerung bei "Skytribe".  Als die Technik dann endlich passte legte die Power-Metal Band mit "Spirt of the Night" richtig los. Mit dem Versprechen auf viel Ansagen zu verzichten , schließlich wolle man ja Musik machen. Und daran hielten sie sich. Ein Song jagte den nächsten , "Give it up" , "Risin High" , "Enemy Inside" .... Vollgas ab der ersten Minute.

Nach einen ordentliche Portion "PowerMetal" made in Germany ging es im Anschluss recht düster zu.

Auf dem Banner hinter dem Schlagzeug konnte man den Schriftzug der nächsten Band schon lesen. Und ja , man konnte sich schon in etwa ausmalen was auf einen zukommt. Doch was sich dann darbat übertraf alles was wir erwarteten. Als nächstes auf der Running Order standen "Dethless Legacy" - Horror Metal aus "BellaItalia" - nein nichts bunt, nichts Dolce Vita . Alles nur das NICHT. Eben Horror made in Italy. Und es war eine wahre Wucht was da von der Bühne aus in Publikum donnerte. Zum Glück waren wir auf den "No Sleep AFTER Xmas" weil vor oder gar an Weihnachten wäre es absolut unpassend gewesen was auf der Bühne zelebriert wurde. Eine perfekte Show mit Songs wie "Damnatio Aeterna" , "Rituales of Black Magic", "Miserere" und einige mehr. Und glaubt uns wenn wir es schreiben, es war nicht nur eine Show, es war ein wahres Ritual was die Band hier zelebrierte. WOW ... einfach WOW.... Voller Adrenalin konnte dann mal durch geschnauft werden, bevor es mit "Viking Metal" aus Dänemark weiter ging. Eine Band war an der Reihe von denen wir bislang nur gelesen haben bzw. von Platte hörten. "Vansind" betraten mit "Alvild" die Bühne. Wem es wie uns ging , und noch nichts von dieser Band zuvor gehört hatte, man kann sie sehr gut vergleichen mit Bands wie "Amon Amarth" oder gar "Eluveitie" - die Richtung passt. Eine gute Mischung aus beiden genannten Bands. So Fan nah und dankbar spielen zu dürfen, hatten sie ein Set am Start was aus 7 Stücken bestand. Leider viel viel zu kurz. Zu schade um eine solch gute Band so kurz spielen zu lassen. Wir hoffen das wir bald wieder in den Genuss kommen.

Geheimnisvoll ging es dann mit der PowerMetal Band "Apostolica" aus dem fernen Italien. Ihr merkt selbst, Italien war gut vertreten in diesem Jahr. Und wenn man sich mal die Herren unter den Masken genau betrachtet und mit Musikern aus div. anderen Bands die am Festival spielten vergleicht, waren doch wieder einige Musiker doppelt im Einsatz. Bevor es zum finalen Headliner ging bestritten noch "Sellsword"  und "Temperance" ihre Sets, die gefüllt waren mit enorm viel Power und Spielfreude. Gerade beim Co-Headliner "Temperance" kam dies enorm rüber. Die Band aus Italien mit Frontman Michele ( auch bekannt durch die Band "Visions of Atlantis" ) sprüte förmlich vor "Dolce Vita". Das was bei den Kollegen von "Dethless Legacy"  fehlte , war hier in doppelter Kraft zu spüren. Und da der Technikfluch zum Glück gebannt war, konnte "Manntra" pünktlich ihre Headliner Show starten. 18 Tracks hatten sie mit im Gepäck. Die Band startete ihre Show mit "Titans" und jede Menge Pyrotechnik. Rauchsäulen und Flames perfekt in Szene gesetzt, gefolgt von einem Hit nach dem nächsten. Power am Limit. Es machte extrem Spaß mit den Jungs zu feiern. Und so fand der Auftritt der Jungs, welcher eine kleine Surfrunde auf einen Surfbrett beinhaltete, nach "Nightmare" und "Naranca" sein Ende. Ein gelungener Abschluss der 3. Ausgabe des Festivals in Runkel. Zufriedene Fans und Bands. Und auch das Veranstalterteam kann auf ein friedliches tolles Festival zurückblicken , welches 2027 in seine 4 (!!) Ausgabe blickt. Ja, richtig gelesen 2027. Da Weihnachten und Silvester auf Wochenenden fallen wurde sich darauf geeinigt das Festival am 2./3.01.2027 stattfinden zu lassen. Also demnach nach Silvester, kurz ausruhen und dann ab nach Runkel zum 4. "No Sleep after Xmas" Festival. Wir sehn uns ....

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