"Shine and Dust" - das neue Motto am "Rock Harz" Festival 2025

29. Juli 2025

"Rock Harz" Festival 2025 - "Shine and Dust" - der Rückblick vom Festival Mittwoch und Donnerstag ! 

Wie die Zeit vergeht, es ist der Hammer. Um so mehr erinnern wir uns zurück an eine ganz besondere Woche die sich Anfang Juli im schönen Ballenstedt abspielte. Und auch wenn es schon eine Ecke her ist, erinnern wir uns noch sehr gerne zurück und stellen uns immer wieder gerne die Frage -"Was war das bitte für ein Abriss?! Vier Tage Sonne, Staub, Moshpits – und natürlich Metal vom Feinsten!" Das "Rockharz Festival" 2025 ist leider vorbei, doch was bleibt, sind  Erinnerungen an ein absolut legendäres Festival. Bei bestem Wetter, kaltem Bier und einer Crowd, die Bock bis unter die Kutte hatte, wurde Ballenstedt erneut zum Mekka der Metal-Community.
Mit Bands wie "Saxon", "Powerwolf", "In Extremo", "Heaven Shall Burn" und "Mono Inc." war das Line-up ein echtes Brett – von episch bis völlig durchgedreht war alles dabei – aber auch abseits der Headliner gab’s ordentlich was auf die Ohren.
Wie jeder Fans des Festivals weis, begann das Spektakel eigentlich schon einen Tag früher, sprich Dienstags. Dieser Dienstag wird schon seit einigen Jahren als Frühanreise genutzt und dies eigentlich von über 50% der Metalheads. So auch von uns. Somit konnten wir uns schon richtig eingrooven und einstimmen. Die Anreise sowie das Check-In klappte reibungslos und ohne große Probleme. Auch zu späteren Zeitpunkten und div. Gesprächen stellte sich heraus, dass auch alle restlichen Metalheads gut auf dem Platz angekommen sind. 
Was uns direkt betrifft, können wir auch in diesem Jahr wieder aus der Perspektive eines Rollstuhlfahrer berichten. Welcher dieses Jahr mit dabei  und wieder am Start war. Doch dazu möchten wir später erneut eingehen. Kommen wir nun zum Festival zurück und mit der eigentlichen Infielderöffnung am Festival-Mittwoch den 2.7.2025. Bei 37 grad und kaum Schatten, stürmten an besagtem Tag um 15.00 Uhr die Metalheads durch die Schleusen auf den heiligen Acker in Ballenstedt um entweder direkt Richtung Bühne oder in Richtung Getränkestand ,um sich ein kühles Bier ergattern zu können bevor es an der "Dark Stage" mit "Excremetory Grindfuckers" in die Festivalwoche gestartet wurde.
Die Jungs der "Excrementory Grindfuckers", die wie gewohnt mit ihrer absurd-genialen Mischung aus "Grind-Core" und Spaß das Publikum komplett auf links gedreht hatten merkte man null an das es fast 40crad im Schatten hatte. Im Gegenteil, sie agierten mit den Fans zu altbekannten Hit der Band . Es war ordentlich Party angesagt und das trotz den Temperaturen. Alle Anwesenden gaben einfach alles - einfach herrlich durchgeknallt! Man merkte einfach 1 Jahr ohne "Rock Harz" ist einfach zu lange. Von daher musste einfach von Anfang an Vollgas gegeben werden. Wie man es bereits vom Festival kennt, gibt es 2 Bühnen , keine Überschneidungen und keine großen Spielpausen. Demnach ging es nach dem herrlichen "Grind-Core" mit "Tyr" weiter.
Die Band lieferte einen epischen Auftritt mit nordischer Wucht ab. Mit ihrer Mischung aus "Viking Metal" und traditionellen Melodien haben sie die "RockStage" als erste Band in diesem Jahr eröffnet und mega gerockt. Harte Riffs, große Hymnen und ein Publikum, das feierte, headbangt und mitsang - ein gelungener Auftakt für die "Rock Stage" und somit auch für das "Schiff" des Festivals. Denn beide Bühne sind mit einander verbunden und werden liebevoll als das" Schiff" des Festivals genannt. 
Und wie wir eben schon erwähnten, gibt es keine Überschneidungen der Bands und keine großen Verschnaufspausen zwischen den eizelnen Gigs. Demnach ging es nach "Tyr" direkt weiter mit einer Band die sich selbst liebevoll als "Sportband" bezeichnet. Jetz mag der ein oder andre ?? im Kopf haben. Doch wer einmal in seinem Leben genau diese Band gesehen hat, weis von was wir schreiben und berichten. Denn es wurde von jetzt auf gleich extrem rot und schnell auf der "DarkStage" mit "April Art" . Sie stürmten die Bühne und nahmen sie in Beschlag. Die Band hatte mit ihrem modernen, energiegeladenen Sound richtig frischen Wind ins Line-up gebracht. Frontfrau Lisa ist auf der Bühne eine Naturgewalt. Mit Hits und neuem Material wie "Karma is a Beach" brachten sie die Menge zu ausrasten.
Selbstverständlich wurde nicht nur durch Show und Musik an die Fans gedacht , nein im Gegenteil. Lisa hatten eine kleine Abkühlung mitgebracht. Mit einer Wasserpistole spritzte sie in die Menge, aber ob das ankam oder direkt verdunstete weiß keiner. 
Und als ob es noch nicht warm bzw. heiß genug an diesem Tag war, zündeten die ersten Flames des Festivals. Welche ganz klar die Marschrichtung vorgaben. Es wurde heiß... heißer , wilder und vorallem staubiger.
Und Zeit zum Verschnaufen gab es nicht.
Als nächstes auf der Running Order stand eine Band die bereits viele male auf dem "Rockharz" performt haben. Niemand geringes als "Primal Fear"standen nun auf dem Programm. Die deutsche Power-Metal-Legende lieferte eine kraftvolle Show voller Double-Bass-Gewitter, donnerndem Bass und den markanten Screams von Frontmann Ralf Scheepers ab. Im Set vertreten waren Highlights wie „Chainbreaker“, „Nuclear Fire“ und die Metal-Hymne „Metal Is Forever“, bei der das Publikum ordentlich mitging. Und wer den Slot zwischen "April Art" und "Rhapsody of Fire" nicht verpasst hat, wurde mit einer energiegeladenen Performance belohnt.
Auf der "DarkStage" ging es schlag auf schlag weiter mit "Rhapsody of Fire". Diese entführten die Crowd mit ihrem "Symphonic Metal" in fantastische Klangwelten. Orchester-Feeling, fette Riffs und ordentlich Drama – ein gelungener Anschluss an "Primal Fear" und ein echtes Highlight für Fans von Melodie und Metal-Magie.
Danach wurde es düsterer den "Insomnium" übernahmen die Bühne und tauchten das Festival in melancholische Klanglandschaften. Mit ihrem Mix aus "Melodic Death Metal" und atmosphärischer Tiefe sorgten sie für Gänsehaut-Momente und bewiesen, dass Härte und Gefühl wunderbar zusammenpassen. Ein starker Kontrast zu den epischen Klängen davor – aber genau das macht den Reiz aus. Und das beim knapp 40crad !!! 
Und wer danach noch nicht genug hatte, bekam mit "Dark Tranquillity" die volle Ladung "Melodic Death Metal" auf die Ohren. Die Schweden lieferten wie gewohnt eine mitreißende Show – düster, druckvoll und trotzdem melodisch. Die Metalheads waren in Bewegung und ließen sich durch die Band ordentlich durchschütteln.
Im Anschluss an "Melodic-Death-Metal" ging es auf der "RockStage" mit ordentlich Dampf weiter.
"Clawfinger" betraten die Stage und hatten direkt klargemacht -  Jetzt wird’s laut, dreckig und kompromisslos. Mit ihren typischen "Crossover-Vibes" aus Rap und Metal, fetten Grooves und jeder Menge Energie hatten sie das Publikum sofort mitgerissen. Kein Schnickschnack – einfach auf die Zwölf.
Wer die nächste Band nicht kannte war vermutlich erst einmal irritiert. Denn es betraten 4 Männer, davon 3 mit Cello und einer am Schlagzeug, die Bühne. 
Was zuerst nichts heißen sollte - doch das erste Lied begann und irgendwann fragte man sich wann kommt denn der oder die SängerIn oder singt einer der Cellisten? Nein - bei "Apokalyptica" singt das Publikum. Und die Crowd war VOLL. Demnach war der Chor um so stärker.
Die Finnen bewiesen trotz ihres ausergewöhnlichen Konzepts einmal mehr, dass Metal auch klassisch kann. Episch, emotional und richtig kraftvoll. Zwischen Metallica-Covern und eigenen Hymnen war alles dabei. Ein stimmungsvoller Einklang auf die Headliner des ersten Abends mit ordentlich Atmosphäre und Wow-Faktor.
Als nächstes auf der Bühne der Headliner des Abends, "Saxon". Die britische Legende aus der Ära der "New Wave of British Heavy Metal" war für viele Metalheads ein Highlight der Woche. Vielleicht auch aus dem Grund, weil das die einzige Festival Show von "Saxon" in diesem Jahr war. Denn Sänger und Fronter Peter “Biff” Byford kurz vor einer OP. Tausende Metalheads standen bis weit hinter´s FOH, ein Durchkommen kaum mehr möglich. Es wurde geheadbangt, Fäuste in den Himmel gereckt und die Texte wurden lautstark mit gegrölt. Was ein Abriss und ein gelungener Abschluss des Tages, zumindestens für uns - wer noch nicht genug hatte, keine Sorge denn die "DarkStage" wurde von "Soulfly" im Beschlag genommen. 
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Den Start in den "Festival Donnerstag" machten "Deliver the Galaxy" - jedoch nicht für uns. Unser Startschuss fiel bei "Asenblut". Vor wenigen Wochen durften wir Tetzel und die Jungs von "Asenblut" zum ersten mal am "Camping Battle Ground" Live sehen - von minute eins waren wir begeistert. Daher freuten wir uns schon sehr auf den Auftritt.  Kann man den besser in den Tag starten wie mit den deutschsprachigen "Amon Amarth"?! Mit im Gepäck hatten sie Songs wie "Wie ein Berserker" , "Seite an Seite" , "Wölfe des Meeres". Was soll man sagen, es war wieder ein pures Bühnenmassaker das mit Flames und Feuerkanome untermalt wurde. Der pure Metal-Wahnsinn....
Der "
Festival-Donnerstag" war definitiv unser Haupttag an Bands. Denn es spielten viele auf die wir uns freuten. Nach "Asenblut" ging es  mit genau so einer Band weiter. Wir lernten sie als Vorband von "Mr.Hurley und die Pulveraffen" kennen. Letztes Jahr durften wir als Mediateam ihre gesamte Show am "Summer Breeze" auf der "Campsite Circus Stage" begleiten. Hier war es schon ziemlich voll, vor der Stage und ein Durchkommen nicht möglich. ABER liebes "Rockharz-Festival" was war das denn Bitte für ein Abriss?! - zumal die Band das aller erste mal auf dem Festival spielten. Na von wem ist die Rede ? GENAU - die Kupfis waren gekommen um zu feiern.
"
Kupfergold" betraten die Bühne mit "Kupfer Und Gold". Das Infield war bereits bis zum Anschlag gefüllt. Kein Durchkommen, kein freier Fleck – die Crowd stand dicht an dicht, erwartungsvoll und laut.
Die Band selbst wirkte beinahe sprachlos angesichts dieser überwältigenden Resonanz. Um es mit den Worten von Frontfrau Bonnie zu sagen
"...boar seit ihr geil jetz hab ich harte Nippel..." 
Mit dabei hatten sie einen
Mix Ihrer 3 letzten Alben " Heiliger Bimbatz", "Lichtermeer" und "Fasan Alarm", im Gepäck. Ebenso Songs wie "Zum Goldenen Rammler", "Es ist Obst im Haus" ,"Der Metmeister", "Muschelbusen", "Und 'n Tripper", "Der Klügere Kippt Nach" und die legendäre "Koboldkeilerei"
Bei "
Es ist Obst im Haus" sowie "Koboldkeilerei" war besonders Bewegung auf dem Infield. Denn Gitarisst Alex musste höchstpersönlich überprüfen ob nur reifes Obst auf dem Festival  ist. Tja und das geht am besten surfend. Bei der "Koboldkeilerei" versuchte der "Kupfergold-Kobold" sich seinen Weg durch die Metalheads zu schlagen doch das war gar nicht so einfach. Dennoch erreichte er sein Ziel zum Endes des Stücks.
Nach der Folk-Rock Party mit "Kupfergold" ging es weiter mit "
Mister Misery" und einem eher düsteren Mix aus "Modern Metal", "Alternativ" und "Metalcore" gefolgt von einem "Tutch Horror-Rock". 

Wem das zu düster war, der holte sich entweder ein kühles Getränk oder "Teufelszeug" an der - in diesem Jahr zum ersten mal vorhandenen - "
Teufelszeug Bar" oder etwas zu Essen an den unzähligen Ständen auf oder vor dem Infield. Wer gerade weder Hunger noch Durst hatte lief über die Händlermeile oder stellte sich zu einer der Autogrammstunden am Metal.de Stand an. Wie ihr seht es ist IMMER was geboten auf dem "RockHarz"Festival. Musikalisch ging es weiter einem mittlerweile bekannten Schweden-Trio.
"
The Gems" - jedoch in ungewohnter Besetzung. Denn Gitarristin und Bassistin Mona war nicht dabei - jedoch aus freudigem Grund. Wer "The Gems" auf Instagram verfolgt wusste es bereits. Für die die es nicht mitbekommen haben verkündete es Frontfrau Guernica, und das sogar auf Deutsch-" Mona ist Schwanger und darf nicht mehr Fliegen". Es war ungewohnt, aber deswegen nicht schlecht, zur Verstärkung hatten sie zwei Männer am Bass und Gitarre im Gepäck und rockten die Bühne. 

Nach dem
energiegeladenen Auftritt von "The Gems" ging es auf dem Rockharz nicht minder kraftvoll weiter - "The New Roses" betraten die Bühne und lieferten eine mitreißende Show ab, die den Spirit des modernen "Rock 'n' Roll" perfekt einfing. Mit ihrer Mischung aus "Southern Rock", "Hard Rock" und eingängigen Melodien brachten sie das Publikum endgültig zum Kochen. Bei ihrem song "Glory Road" beschloss Frontmann Tommy kurzer hand in den Pitt zu gehen, - zum Glück war sein Mikrofonkabel lang genung - es wurden lautstark mitgesungen, geheadbangt und gefeiert. "The New Roses" rockten das Festival – ein Highlight für Fans ehrlicher, handgemachter Rockmusik.
Kaum hatten "
The New Roses" die Bühne verlassen und mit ihrem "Southern Rock" die Menge in Feierlaune versetzt, da wehte mit "Green Lung" ein ganz anderer Wind über das Festivalgelände. Die Briten brachten ihren okkulten "Retro-Doom" auf die Bühne – schwer, mystisch und trotzdem irgendwie catchy.
Von okkult zu old school – keine Verschnaufpause! Kaum ist der letzte Akkord auf der "
DarkStage" verklungen, stand schon die nächste Band auf der "RockStage" bereit: "Memoriam" entern die Bühne und brachten feinsten "Old School Death Metal" mit. Die Doom-Mystik weicht knallharter Wucht, Growls und Doublebass. Es wurde düsterer, direkter und deutlich härter. Doch keine Sorge, es blieb nicht lange so denn was danach folgte ließ sich in etwa so beschreiben - Blöedsinn? ✔️
Metal? ✔️
Abriss? Aber sowas von! 

Unsere Lieblings-Fun-Metaller von "J.B.O." brachten wieder pure pinke Power und jede Menge gute Laune mit ans "Rockharz". Wer die Jungs kennt, weiß - da bleibt kein Bier unverschüttet und kein Refrain wird nicht mitgegröhlt.
Ob albern, laut oder einfach nur legendär –
"J.B.O." lieferten eine Show, bei sich gute Laune, headbangen und Heavy Metal durch die rosa Brille perfekt vereinte. Genau so, wie’s sein soll ,Pommesgabel raus – "J.B.O." waren zurück im Harz!

Und wer die "Grabenschlampen" kennt, weiß genau, so ernst und professionell sie arbeiten, um alle Surfer im Graben sicher runter zu holen, so sehr sind sie auch für jeden Spaß und gute Laune zu haben.

Ob im Graben tanzend, schunkelnd, 2-Mann-Türme bauen, egal Hauptsache Spaß am arbeiten. So auch bei "J.B.O.". Doch diesmal verschlug es sie IN die Crowd. Erst ein kurzes Gruppenfoto dann bereit machen für die "Grabenschlampen-Wall of Death" und zum Abschluss wird selbst in den Graben zurück gesurft. Sowas erlebt man nur da wo die "Grabenschlampen" am arbeiten sind. Wir lieben Euch Jungs!!
"J.B.O." sorgten für humoristische Abwechslung, bevor eine Band, die wir erst ein paar Tage zuvor am "Rock am Härtsfeldsee" gesehen haben, die Metalheads, mit römischer Kriegspose ins nächste Kapitel des Festivals führten. "Warkings" rissen die "RockStage" in Schutt und Asche, es war wie immer ein Fest. 

Dann ging es Knall auf Fall weiter.

"Sodom"– brutal, thrashig wie ein Sturm. Tracks wie „Agent Orange“ und „Nuclear Winter“ ließen die Meute förmlich ausrasten. Und dies hatte auch vermutlich seine Gründe. Nicht nur, dass die Band eine top musikalische Karriere hinter sich gebrachte hatte, dadurch unzählige Hits auf Lager haben. Nein. im Gegenteil. Es wurden Stimmen laut das der Auftritt am "RockHarz" auch vermutlich der Letzte der Band gewesen sein könnte. Denn Sänger und Gründungsmitglied Tom selbst sprach vor nicht mal all zu langer Zeit das ALLES erzählt und musikalisch verpackt wurde. Demnach wurde nicht nur der Gig extrem abgefeiert , nein , auch die Autogrammstunde wurde kurzerhand verlängert und neber den Metal.de Stand gepackt. Somit hatten ALLE Fans die Möglichkeit Tom und seine Jungs noch einmal zu treffen.

Parallel dazu ging es selbstverständlich auch musikalisch weiter.

Denn als nächste Band betrat "Versengold" die Bühne und brachten Folk-Rock-Vibes in den Harz und sparten nicht mit Mitsing-Hymnen – die perfekte "Verschnaufpause" nach den Thrash-Explosionen. Naja ok, viel verschnaufen konnte man auch hier nicht :)  
Doch dann passierte es : "
King Diamond" – theatralisch, düster, voll Horror-Show. Klassiker wie „Abigail“ und „Sleepless Nights“ erklangen und seine Performance verzauberte so machen Metalhead. Das komplette Kontrastprogramm zu "Versengold" und Folk-Party. Aber dennoch , absolut WOW !!!

Für uns die vorletzte Band und der Headliner des Abends, entfachte eine Explosion auf der Bühne.
"
Heaven Shall Burn" betrat in ungewohnter Besetzung die Bühne. Denn nachdem Frontman Markus krankheitsbedingt nicht singen konnte, übernahm Britta Görtz von "Hiraes" - die bereits einige vorherige Shows spielte - die "Rockharzstage". Doch selbstverständlich ließ es sich  Sänger Markus nicht nehmen am Ende des Sets einige Worte an die Band und die Metalheads zu verlieren. Mit "Nachtblut", die das Festival in schwarz-romantische Dunkelheit tauchten, endete für uns der Festivaldonnerstag. Im Anschluss beendete "Non Est Deus" den gesamten Festivaltag. 

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Wer von Euch ist schon erfolgreich in die neue Festivalsaison gestartet ? Wer war schon unterwegs ? Bei uns ging es zu Ostern dieses Jahr wieder so richtig los mit der Festivalsaison. Und wir waren mal wieder "Traditionell hart zu Ostern" - und was gibt es schöneres, wenn man nicht so auf den ganzen eingestaubten Osterkitsch steht ? Richtig , ab aufs "easterXcross" Festival in Oberndorf a. Neckar. Wir waren in diesem Jahr bereits zum dritten mal dabei und freuten uns insbesondere darauf, dass es sich schon wie "heimkommen" anfühlt. Ein Festival von Freunden, für Freunde. Schließlich ist ein Großteil der Crew, Teil unsres "Summer Breeze"- Camp. Also von daher :) Kaum angekommen gingen die Hallenlichter aus und die Bühnenlichter aus und die erste Band des Festivals betrat mit extrem viel Power die Bühne des "easterXcross" Festival. Das Festival 2026 startete mit "Metalcore" aus Aalen. "Defocus" was in the House. Die Jungs rockten die Bühne mit ihrem modernen energiegeladenen Sound und den passenden tiefen Breakdowns zum ersten mal. Denn ihr geplanter Auftritt 2022 musste aufgrund der Corona Pandemie leider ausfallen. „Defocus“ wurde 2019 gegründet. Sie haben seither 2 Alben und einige Singles unters Volk gebracht. Ihre aktuellsten Veröffentlichungen sind die beiden Singles von 2025 „COMA“ und „This Pain Is Mine“. Sie zogen nach und nach immer mehr der Metalheads die noch vor der Halle standen, nach drinnen vor die Bühne. Die Fans feierten zu einem Mix aus ihren beiden Alben „In the Eye of Death We Are All the Same“ und „there is a place for me on earth“. Was ein Opener Act, der Wahnsinn. und wer nach diesem kurzen aber energiegeladenen Auftritt Lust auf mehr bekommen hat, „Defocus“ sind im September und Oktober diesen Jahres auf großer Tour. In der Neckarhalle ging es nach einer schnellen Umbauphase auch schon weiter mit einer Band aus dem wunderschönen Allgäu. Aktiv sind sie seit 2007 und bereits das dritte Mal am „Eastercross“. Bereits 2012 und 2015 rockten sie mit "Heavy Alternative Rock" und einer immensen powergeladenen Energie die Stage des Festivals. „Stepfather Fred“ schaffte ordentlich gute Laune und sorgte für viel Bewegung unter den Metalheads. Und wenn die Jungs nicht gerade auf Festivals Halt machen sind sie mit ihrer 2024 veröffentlichten Platte "Rubicon" auf Tour unterwegs um eben genau diese gute Laune und geile Mucke unters Volk zu bringen. Wie man es bei Festival so kennt sind die Slots nicht gerade lange. Und eh man sich versieht war auch die Spielzeit von "Stepfather Fred" vorüber. Was sehr schade war. Dennoch freuten wir uns nun auf eines unserer Highlights des Festivals. Denn die nächste Band auf der Running Order, durften wir im letzten Jahr am „Camping Battleground“ live sehen. Sie sind seit 2008 am Start und reißen mit ihren sozialkritischen Texten gepaart mit "Death Metal" in Kombi mit "Death Core" seit her etliche Metalheads in ihren Bann. Am „easterXcross“ spielten die Jungs aus Abtsgmünd in diesem Jahr das viermal. 2013 hatten sie ihr Debüt in Oberndorf, gefolgt von 2017, sowie der ersten Ausgabe des Festivals nach drei Jahren bedingter Zwangspause zwecks Corona Pandemie, 2023. "Necrotted" was in the House. Die Stimmung in der Halle war enorm, die Metalheads headbangten und moshten , für viele war es das erste Festival im Jahr. Genauso wie für uns. Die Energie in der Halle war förmlich zu spüren. Es machte unheimlich Spaß wieder unter normalen Menschen zu sein, „Necrotted“ nutzten ihren Auftritt um ihr neues Album was am 24.April 2026 erscheint zu teasern und die Vorfreude bei ihren Fans zu steigern. Nach 30 Minuten "Voll auf die 12" mit „Necrotted“ und einer kurzen Umbaupause ging es weiter mit „Parasite Inc.“. Auch sie sind Wiederholungstäter am „Eastercross“. Zum ersten Mal spielten sie 2019, gefolgt von 2023. Die Halle wurde von Band zu Band immer voller. Man merkte das wir ca. bei der Hälfte der Bands angekommen waren die am Festivalsamstag spielten. Auch die Stimmung wurde von Band zu Band immer besser. „Parasite Inc.“ hatte einen bunten Mix aus ihren Alben mit am Start. Ihr letztes Album „Cyan Night Dreams“ veröffentlichten sie 2022, ihre aktuellste Veröffentlichung „Homeland“ (Single), brachten sie Ende September 2025 raus. Selbstverständlich war diese Nummer auch mit am Start. Nach 45 Minuten "Modern Melodic Death Metal" und der Abschlussnummer "Cyan Night Dreams" wurde es Zeit für eine Band die ihre "easterXcross" Premiere feierte. Nun war es dann schon soweit. Der erste Festivaltag neigte sich schon fast dem Ende. Doch zuvor sollten noch 3 Bands ordentlich einheizen. Und nach "Parasite INC." folgte der Co-Co Headliner des ersten Abends. Und jeder Metalhead der auf "Metallcore-Trancecore" und "Deathcore" steht kam bei dieser Band voll auf seine Kosten. Die "Samurai Pizza Cats" nahmen den weiten Weg zum Festival aus dem Ruhrpott auf sich. Gegründet wurde die Band von Sänger Sebastian Fischer und E-Gitarist Daniel Hains ( bekannt durch die „Electric Callboys“). Gemeinsam spielten sie in der „Vorgängerband“ von „Electric Callboys“, - „Her Smile in Grief“. Seit 2021 stehen sie wieder gemeinsam unter dem Namen „Samurai Pizza Cats“ auf der Bühne und haben in den letzten Jahren einige Singles sowie zwei Alben herausgebracht. Das aktuellste Werk lautet „Press Start“. Dies erschien ca. eine Woche vor dem „easterXcross“ am 27.März. Die Jungs hatten Bock auf der Bühne. Auch die Metalheads vor der Bühne hatten viel Spaß so das die 50 Minuten Spielzeit wie im Fluge vergingen. Und die Stimmung in der Halle war absolut headlinerwürdig. Die Fans waren bereit für die 2 Hauptacts des Abends. Und den ersten davon haben wir zuletzt 2024 auf dem „Rockharz Open Air“ erleben dürfen. Auch sie sind keine Unbekannten am Festival in Oberndorf. Exakt vor 10 Jahren spielten "Rage" das letzte und das erste mal in der Neckarhalle. Aktuell sind sie auf ihrer „A New World Rising“ Tour 2026. Das dazu gleichnamige Album erschien am 26. September 2025. Gegründet -1918- wurden sie unter dem Namen „Avenger“, seit 1986 sind sie als „Rage“ bekannt und kommen aus dem schönen Herne. Wer auf einen ordentlichen Mix aus "Heavy Metal" und "Power Metal" steht war genau richtig. Es wurde geheadbangt und ordentlich gemoscht, die Stimmung stieg von Minute zu Minute und nach knapp einer Stunde war dann der Headliner des Abends an der Reihe. Den ganzen Tag über sah man immer mal wieder Menschen in Pink durch die Halle laufen. PINK? und das auf einem Metal Festival? - das kann nur eins heißen und zwar das eine bestimmte Band auf dem Programm steht. Sie gibt es seit 1989 und sind im "Fun-Metal" zu Hause. Aktuell sind die Erlanger Jungs von „J.B.O.“ auf ihrer „Tour Of The Rising Fun 2025/2026“ - Tour. Die pinken Outfits mancher Metalheads, sowie die Bühnengestaltung sollte nicht das einzige bleiben was Pink war, denn mit den ersten Tönen die aus den Boxen donnerten gab es eine ordentliche Ladung pinkes Konfetti - wer Glück hatte fand selbst am Zweiten Festival Tag noch etwas in der Halle. Auch die „Kickersofass“ aka „J.B.O.“ hatten in diesem Jahr ihr "easterXcross" Debüt und spielen zum ersten mal in der Neckarhalle. Neben einigen alten Songs hatten sie auch Songs der aktuellsten Platte „Haus Of The Rising Fun“ dabei, welche sie im Januar diesen Jahres veröffentlicht hatten. Und wie es bei "JBO" so üblich ist , die "alte Sch****e" kommt eben noch am besten an bei den Fans. Somit wurde z.B "Bolle " extrem abgefeiert. Alles in allem war das ein mehr wie gelungener erster Festivaltag.
3. April 2026
Die ersten 3 Monate des Jahres 2026 liegen bereits hinter uns. Und Ende des ersten Quartals zog es uns gleich 2 mal in Folge in den schönen, legendären und preisgekrönten "Colos Saal" in Aschaffenburg. Das erste Event versprach schon mega zu werden. Schließlich handelte es sich hier um Powerfrauen die sich seit Gründung im Jahr 2023 einen Namen in der Musikerwelt gemacht haben. Und so hieß es für uns ab zu "The Gems" , den "Rock Diamanten" aus Schweden. Zuletzt zu Gast in Aschaffenburg am 07.11.2024, sahen wir sie erneut auf dem „Rockharz OpenAir 2025“, jedoch nicht in voller Besetzung. Denn Gitarristin Mona auch als „DeMona“ bekannt konnte nicht dabei sein - aus erfreulichen Gründen- denn sie war zum Zeitpunkt des Festivals hochschwanger. Um so mehr freuten wir uns die Mädels von „The Gems“ am 25.3.2026 wieder vereint zu sehen im Rahmen ihrer „Slithering Through Europe“ Tour. Natürlich waren sie nicht alleine unterwegs. Der Abend wurde von einem uns bekannten Gesicht mit einem Akustikset eröffnet. „Mia Karlsson“ ist uns keine Unbekannte, bereits 2024 stand sie mit „The Gems“ auf der Bühne und auch dort durfte sie den Abend im „Colos Saal“ eröffnen. Es war zwar „nur“ ein kurzes Set von wenigen Liedern und ein absolutes Kontrastprogramm zum restlichen Abend, doch Mia selbst sagte in einem Interview das sie gerade diesen Kontrast mega findet und es toll findet dies auf der Tour zu präsentieren. Seit 2003 ist sie International bekannt, bekannt wurde sie als Frontfrau und Gitarristin der schwedischen All-Female-Hard-Rock Band „Crucified“. Sie veröffentlichten vier Studioalben, 2026 löste sich die Band auf. Doch nach einer mehrjährigen Pause kam Mia Karlsson 2024 zurück. Seit her ist sie eher als Solokünstlerin on Tour. Sie orientierte sich neu unter dem Genre „Americana“. 2024 veröffentlichte sie mehrere Singles, welche sie 2025 in ihrem Debüt Album „Coming Home“ bündelte. Ihre aktuellste Veröffentlichung ist der Song „Raindrops“, welcher kurz vor Tourbeginn am 18.März 2026 veröffentlicht wurde. Seit 2024 ist sie auch immer wieder mit den Mädels von „The Gems“ unterwegs, sowohl als Opener Act als auch am Bass während der Gigs der Mädels. Neben „Raindrops“ durften wir auch weitere Lieder von Ihr wie „Quiet“ , „My Heart is Black“ , „Breath Now!“ und „Would You“ Live genießen.
17. März 2026
Es ist nun schon eine ganze Weile her und die letzten Töne vom " No Sleep after Xmas" Festival in Runkel sind verklungen. Und wie ihr wisst, wir waren für Euch vor Ort um an beiden Festivaltagen zu berichten . Und wie man es ja von Festivals jeglicher Art und Größenordnung kennt, lernt man immer wieder Bands kennen die einem in Erinnerungen bleiben. Und so erging es uns zum Jahresabschluss in Runkel. Am ersten Abend spielten die mächtigen Helden von "Warkings" und am 2. Festivalabend flashten uns die Jungs einer Band die wir bis dato noch nie live zu hören bekamen. Die Rede ist von den Jungs von "Manntra" Eine kroatische Metalband die es absolut verdient hatten in Runkel eine bombastische Headliner Show zu spielen.