**Summer Breeze Open Air 2025 ** -Dinkelsbühl wurde erneut wieder zum "Metal-Mekka" für über 40.000 Metalheads

5. September 2025

„Summer Breeze 2025 - die ersten Tage voller Metal-Ekstase mit „The Halo Effect“, „In Extremo“, „Within Temtation“, „Gojira“ und vielen mehr!

Der diesjährige Festivalsommer liegt leider schon wieder hinter uns und somit auch das legendäre "Summer Breeze Festival im schönen Dinkelsbühl. Was allerdings bleibt sind die super schönen Erinnerungen von einer Woche Metal , Party und den geilsten Metalfans die es auf diesem Planeten gibt. Den eigentlichen "Stars" des Festivals den "People of Summer Breeze". Und all das hat uns auch in diesem Jahr einfach wieder umgehauen. Nicht zu vergessen die brennende Hitze mit der sich das Festival von seiner besten Seite zeigte. Das zweite Jahr in folge "SOLD OUT". So feierten 45.000 Metalheads gemeinsam über 5 Tage mit Bands wie „In Extremo“, „Gojira“, Hämatom“, “Blind Guardian“, „Machine Head“ und 130 weiteren mega Acts. Wir trotzten der extremen Hitze, hatten eine menge Spaß und zählen bereits die Tage bis es wieder nach Dinkelsbühl ans Summer Breeze geht! Wann es endlich wieder "nach Hause"geht. Doch nun wollen wir Euch selbstverständlich an dem teilhaben lassen was wir 1 Woche auf dem "Summer Breeze" erlebt haben.


Wir reisten, wie bereits die letzten Jahre Dienstags ans Festival an. Wir nutzten so zu sagen wie viele andre Metalheads, die Frühanreise. Um kurz nach 8:00 Uhr checken wir am "VIP-Counter" ein. Ohne große Probleme bekamen wir unsrere Bändchen und Pass um für Euch ausführlich zu berichten. Was in diesem Jahr neu war und super angenommen wurde, war das "Cashless-System" auf dem gesamten Festival. So luden wir unsre Bändchen auf, verknüpften diese mit der Festival-App und schon konnte es losgehen. Absolut easy. Ebenso auf den Chip am Bändchen konnten "Shit and Shower" Flats draufgebucht werden. Und selbstverständlich konnte man auch sein Merch cashless bezahlen. Ein System was die Veranstalter ausgiebig testeten und hoffentlich zum festen Festivalbestandteil wird.

Nach dem Einchecken fuhren wir weiter zum nächsten Stepp , unsrem Camp-Ground. Nach kurzer Fahrzeugkontrolle konnten wir nun endlich unser Plätzchen - unser zu Hause für eine Woche - suchen und aufbauen. Bevor es dann aber richtig losgehen sollte hieß es dann auch erstmal ankommen, chillen und grillen :) Weil so muss das eben sein :) 


Gegen 18 Uhr ging es für uns an die „Campsite Circus Stage“ zur zweiten Band des Tages und einer Band die wir vor wenigen Wochen zum ersten mal Live am „Rockharz Festival" gesehen haben. Wir freuten uns schon wie Bolle auf den Auftritt. Doch dieser sollte erstmal nicht vom Glück verfolgt sein.

Die Rede ist von der 1990 gegründeten bayerischen Doomcore Band „Seasons in Black“. Sie starteten mit enormer Power und ihrem Song „Apocalyptic Army“ in ihr Set. Mit „Dying 4“ ging es weiter, doch leider war nach 1/3 des Songs erstmal Schluss und es hieß „Jährlich grüßt das Murmeltier“. Denn genau wie im letzten Jahr war Dienstags bei der zweiten Band plötzlich der Strom weg. Aber die Jungs ließ sich nicht beirren und die gute Stimmung riss nicht ab. Als klar war, dass es etwas länger dauern könnte, bis der Strom wieder funktioniert, fackelten Lucki Maurer und seine Jungs, nicht lange und verteilte die ein oder andere Runde Freibier. Die Band unterhielt sich mit den Metalheads, machte Selfies und ließen sich das kühle Blonde schmecken. Es wurde gelacht und gefeiert. Lucki Maurer nutzte unter andrem die Gelegenheit um eine Runde über den Köpfen der Fans zu surfen.

Wir machten uns in der Zeit das ein oder andere mal auf den Weg in den Supermarkt, der direkt an der "Campsite Stage" liegt und holten uns kalte Erfrischungen. Was muss das muss :) Doch beim ersten Betreten des Supermarktes waren wir etwas verwirrt, denn er war dieses Jahr spiegelverkehrt aufgebaut. So liefen wir erst mal in richtung Einbahnstraße. Doch recht schnell hatten wir auch hier wieder den Überblick. Musikalisch ging es nach ca. 30-45 Minuten weiter, es funktionierte alles wieder und "Season in Black"starteten erneut in ihr Set.

Wieder eine Neuerung. Anscheint hatte man aus letzten Jahr gelernt und die Bands bekamen die Spielzeit für die sie auch gebucht waren. Demnach wurden alle Spielzeiten angepasst und es konnte wie gewohnt abgerockt werden. Eine sehr erfreuliche Sache für Fans und Bands gleichermaßen. Und dies merkte man auch Lucki und seinen Jungs an.

Mit „Dying 4“ starteten sie und legten ein hammer Set hin. Sie spielten Songs wie „You get What you give“, „Seasons in Black“ und natürlich viele weitere. Aber nicht nur das Freibier war für Metalheads ein Highlight des Auftritts, nein - es gab auch zwei "Special-Guest". Zum einen betrat Michelle Darkness, Sänger von „End of Green“ die Bühne und zum anderen Katrin Löffler. Sie ist ein ehemaliges Mitglied der Band, 1999 bis 2000 war sie als Sängerin mit dabei. Es war ein grandioser Auftritt der Band welchen sie mit „Inside“ beendeten.

Auf Social Media gab die Band etwas später bekannt, das der Gig am "Summer Breeze" wohl der längste „Seasons in Black“ Auftritt der Band Geschichte war. Wir freuen uns schon darauf wenn wir die Jungs hoffentlich im nächsten Jahr wieder sehen dürfen. 


Mit ordentlich "Hardcore" ging es weiter mit „The Narrator“. Die Jungs aus dem Ruhrgebiet ließen sich von der Verspätung nicht beirren und starteten mit „Breach“ von ihrem 2024 erschienen Debütalbum „Lore“ in das Set. Dies war nicht der einzige Song des Albums. Ebenfalls mit am Start hatten sie „Die Down“, „The Witch“, und viele weitere Songs wie „Deathbed“, „Frontier“. Sie sorgten für viel Energie und gemoshe auf dem Infield. Die Jungs hatten Bock und das merkte man, denn sie steckten die Metalheads mit ihrer Energie förmlich an. 

Vom Ruhrpott ging es nach Berlin. Denn die 2011 gegründete Thrash-Metal Band „Space Chases“ betraten die "Campsite Circus Stage" und sorgten für soviel Energie auf dem Infield, das neben den SEC. im Graben noch einige der „Grabenschlampen“ - die Dienstags normalerweise noch frei haben - zur Unterstützung auftauchten. Denn es wurde ordentlich gesurft. Im Graben war es dann zeitweise doch recht eng, da soviel Surfer auf einmal im Graben ankamen. Aber es wurde nicht nur ordentlich gesurft, nein auch gemosht und gepogt. Was natürlich auch nicht fehlen durfte war eine kleine aber feine "Wall of Death". "Jungs .... ALLES richtig gemacht !!"  

Nach all dem "Hardcore" ging es vom Stil in eine ganz andere Richtung. Wir begaben uns in die Genre Richtung Disco & Pop-Klassiker im stilechten Heavy-Metal Gewand.

Tragedy - All Metal Tribute to The Lee Gees & Beyond“ betraten in teils knallengen Kostümen die Bühne. Dieses Kontrastprogramm aus den USA zog noch einmal einige Metalheads aus ihren Camps oder aus dem Supermarkt an die Stage. Mit Coversongs wie „Tragedy“ von den „Bee Gees“, „Take me Home, Country Road“ von „John Denver“, „Sweet Caroline“ von „Neil Diamond“, „Gimme Gimme Gimme!“ von „ABBA“ und noch einigen mehr machten sie ordentlich Party. Wir machten uns derweil auf den Weg zum Camp und dies bedeutete einmal über den Campground vorbei an den Erinnerungstafel wo man die History des "Summer Breeze" verfolgen konnte und auch vorbei am mittlerweile geschlossenen Haupt-Merch Zelt. Ja ihr habt richtig gelesen. Dieses Jahr gab es ein Haupt- und 2 kleinere Merch Zelte an denen offizieller Festival-Merch gekauft werden konnte. Einmal an der "Campsite Circus Stage", wo auch wir uns Merch geholt hatten, und auf dem Infield an der "Main Stage". Alle Vorbestellungen wiederum mussten trotzdem am Haupt-Merch- Zelt abgeholt werden. Für uns gab es, angekommen am Camp, noch ein kühles Bier mit unserer Truppe und dann hieß es ab ins Bett.

Zur Dienstags-Gallerie

Der zweite und somit erste offizielle Tag des "Summer Breeze" war angebrochen. Wir starteten gemütlich in den Festival-Mittwoch bevor wir gegen 14.30 Uhr Richtung Infield liefen. Dieses Jahr ging alles etwas schneller, denn was für uns neu war, man konnte vom "VIP Camp" aus direkt aufs Infield. Vorbei an einem Chip-Scanner ging es direkt auf rechter Seite der "Main Stage"  ab ins Geschehen. Man sparte viel Zeit und vor allem Laufwege. Eine weitere Neuerung die uns jeden Tag einiges an Zeitersparnis brachte. Danke an dieser Stelle an das Veranstalterteam.
So machten wir uns auf den Weg quer übers Infield an der "Main-Stage" vorbei in Richtung "T-Stage" wo sich bereits etliche Metalheads auf eine „Band“ die seit 2017 am "Summer Breeze" auftritt warteten.

Sie warteten auf die Eröffnung mit der seit 1986 bestehenden „Blasmusik Illenschwang“ .Doch eine Sache war anders. Statt dem Einmarsch quer über dem Campground befanden sich die Musiker bereits hinter der Bühne und betraten von dort aus die Stage (vermutlich der Hitze geschuldet). Friedrich Lotter (Akkordeon/Gesang) tauschte nach betreten der Stage seine Musikerweste gegen eine Musik-Metal Kutte. Diese wurde ihm feierlich von Martin Krauß (Dirigent) überreicht und von den Metalheads des SBOA gefeiert.

Bei Songs wie „Bei uns in Tirol“ oder „Böhmischer Traum“ kamen die Metalheads langsam aber sicher auf Betriebstemperatur. Doch beileibe nicht in dem Ausmaß wie wir es aus den letzten Jahren gewohnt waren. Vielleicht tat hier die Hitze schon ihr Nötiges um zu entschleunigen. Aber das Infield war trotzallem wie gewohnt bis hinten gut gefüllt. Es gab einen großen eher gemütlichen Circle Pit, in den auch wir kurz gerieten, doch ansonsten war eher weniger los. Für uns ging es nach einigen Liedern in den VIP Bereich um mal abzuchecken was es sonst noch so Neues gibt. Und tatsächlich. Der VIP Bereich selbst war etwas anders aufgebaut. Aber wir fanden uns recht schnell zurecht. Und fühlten uns pudelwohl. 

Nach einer kühlen Erfrischung ging es für uns auch schon wieder weiter. Denn die "Main-Stage" wurde um 16.10 Uhr von der seit 2009 bestehenden Band aus Tschechien eröffnet. Die „Schlacht der Klobürsten und des Klopapiers“ mit „Gutalax“ wollten wir uns definitiv nicht entgehen lassen. Das Infield war voll, die Metalheads warteten sehnsüchtig, es erklang die vertraute „Ghostbusters“-Melodie und die Bühne betraten Menschen im typischen „Gutalax“ Gewand. Jedoch war das nicht die Band, noch nicht. „Gutalax“ hatte Klopapier Verstärkung mit dabei. Die Menschen die die Bühne betraten, hatten säckeweise Klopapier dabei. Als die Band auf die Bühne kam, gingen sie in den Bühnengraben und die „Schlacht der Klobürsten und des Klopapiers“ begann. Los ging es mit „Assmeralda“ gefolgt von Songs wie „Popcorn“, „Buttman“, „Robocock“, „Shitbusters“. Mit dabei hatten sie auch einen Song den sie 2023 auf der "Main Stage" des SBOA mit Musikvideo releast hatten. Na wer war dabei und weiß um welchen Song es sich handelt? Richtig, die Rede ist natürlich von „Diarrhero“. Es wurde ordentlich gesurft und das nicht nur Metalhead auf Metalhead. Nein, es  kam auch Metalhead in Mülltonne. Doch das war nichts neues für die „Grabenschlampen“ wenn Gutalax spielt.

Für Abkühlung in der „Schlacht“ sorgten die Jungs im Graben auch und holten den Feuerwehrschlauch raus. "Endlich wieder spielen, gell Jungs ;)"- ( Und wir bleiben dabei, die "Grabenschlampen" sind einfach die Besten in jedem Graben vor den Stages dieser Welt  - PUNKT- !! )

Aber auch bei "Gutalax" merkte man den Metalheads die Hitze an. Auch hier trauten wir uns in die Menge und in den Pit. Jedoch war der "Circle Pit" kleiner wie man Ihn bei „Gutalax“ gewöhnt war.  Wir konnten uns gerade noch rechtzeitig aus der Menge kämpfen bevor die Band eine „Wall of Shit“ anzettelte. 

Für uns ging es auch wieder weiter an die "T-Stage". Die „T“ und die „Main“ waren am "Festival Mittwoch", die beiden Bühnen zwischen denen wir hin und her wechselten. Auf der „T“ spielten nun „Baest“, doch dies war nicht der erste Auftritt der Band am SBOA 2025. Denn sie beendeten den "Festival Dienstag" an der "Campsite Circus Stage" mit einer Special Show. Dort hatten sie Songs gespielt die es nicht in das Set am Mittwoch geschafft hatten und auch die ein oder andere Cover-Version. Die Dänen legten ein ordentliches Death-Metal Set der alten Schule hin und die Metalheads headbangten zu Songs des aktuellen Albums „Colossal“. Mit dabei hatten sie „Colossus“, „Stormbringer“, „King for the Sun“, und viele weitere Songs vergangener Platten. Natürlich durften der ein oder andere Circle Pit nicht fehlen. Welche aber Sänger Simon Olsen jedoch zu klein waren. Er versuchte sie zu vergrößern. Dies gelang ihm bedingt. Aber es war trotz der enormen Hitze eine Energie auf und vor der Bühne die selbst Metalheads die nichts mit Death-Metal zutun hatten zum mitmachen animierte. 

Für uns hieß es wieder ab zur "Main-Stage". Mal schauen ob die Zerstörung der „Schlacht der Klobürsten und des Klopapiers“ noch zu sehen war - aber auf den ersten Blick war zumindestens die Bühne und der Graben wieder sauber und somit bereit für „August Burns Red“.

Die 2003 gegründete US-Amerikanische "Metalcore"- Band, legten ein power geladenes Set hin und stieg mit einem Cover der Band „System of a Down“ - „Chop Suey!“in ihr Set ein. Natürlich hatten sie auch eigene Songs wie „Paramount“, „Composure“ und „Defender“ dabei. Es wurde ordentlich gesurft, die Metalheads trotzten der Hitze und sprangen, rannten und moshten. Es wurde ja auch mal Zeit das endlich Dampf im Kessel herrschte.

Wir blieben an der "Main-Stage" für den ersten Headliner des Abends. 2019 in Schweden gegründet, präsentierten „The Halo Effect“ einen "Melodic-Death-Metal Mix" vom Feinsten und legten mit „Feel what I Believe“ einen grandiosen Start hin. Bei der untergehenden Sonne feierten die Schweden mit den Metalheads und performten Songs wie „In Broken Trust“, „The Needless End“, „Detonate”, „Conditional”, „Cruel Perception”, „A Truth Worth Lying For”, „Become Surrender”, „What We Become”, „Between Directions”, „Gateways”, „Last Of Our Kind” und „Shadowminds”. 

Wir konnten die Show nicht komplett anschauen, da es für uns wieder an die T-Stage, zur 2002 gegründeten japanischen "Metalcore" Band „Crystal Lake“ ging. Sie legten mit Songs wie „Mephisto“, „Disobey“, „Hall to the Fire“, „Crossing Nails“ und noch vielen mehr, ein Set mit technischer Präzision, eingängige Melodien und aggressive Breakdowns hin.

Was war das denn bitte ihr Lieben ? Es war ein meeega musikalisches Brett. Das die Drums hinterher noch standen war alles. Hammer !!! 

Das Infield war in Bewegung und die Metalheads konnten nicht still stehen. Egal ob geheadbange oder gemoshe jeder der Metalheads war in Bewegung. Aber nicht nur auf dem Infield war Bewegung, Nein auch auf der Bühne war, wie eben erwähnt, ordentlich Bewegung und Energie. Sänger John Robert Centorrino zettelte einige "Circle Pits" und eine ordentliche "Wall of Death" an. Die Metalheads waren nicht mehr zu Bremsen. Die Band erst recht nicht. Für uns ging es wieder zurück an die „Main“. Denn vor dem nächsten Headliner wurden die ersten 50 Bands für 2026 verkündet, was wir uns nicht entgehen lassen wollten. Doch zunächst betrat ein Crew-Mitglied die Bühne um den Metalheads zu danken, für die jahrelange Unterstützung und das zweite Jahr in folge ausverkaufte Festival.  Dann war es endlich soweit und der Videoclip zur Verkündung 2026 wurde abgespielt. Ja was soll man anderes sagen als - „GEIL!“ Es sind bereits viele hammergute Bands dabei, auf die wir uns sehr freuen und sind sehr gespannt was für tolle Bands folgen werden.


Mit dabei 2026 sind --> HELLOWEEN, IN FLAMES, ARCH ENEMY, LAMB OF GOD, AIRBOURNE, ALESTORM, VERSENGOLD, THE GHOST INSIDE, TESTAMENT, AMORPHIS, IMMINENCE, PALEFACE SWISS, ALCEST, THE BUTCHER SISTERS, ORBIT CULTURE, KIM DRACULA, DEICIDE, BROTHERS OF METAL, NORTHLANE, dARTAGNAN, BETONTOD, TERROR, DEAFHEAVEN, FUTURE PALACE, SOEN, DER WEG EINER FREIHEIT, MIRACLE OF SOUND, MUSHROOMHEAD, MUNICIPAL WASTE, TROLLFEST, SAOR, NANOWAR OF STEEL, FROM FALL TO SPRING, UNPROCESSED, MISERY INDEX, CRYPTOPSY, BRAINSTORM, PARASITE INC., EXCREMENTORY GRINDFUCKERS, OUR PROMISE, ILLDISPOSED, TEN56., 200 STAB WOUNDS, GROZA, MANNTRA, HAGGEFUGG, BLOOD COMMAND, CABAL, MITTEL ALTA, LUNA KILLS


Im Anschluss an den 2026 Clip folgte eine unsrer Highlight-Bands an diesem Abend.

Eine Band die wir auch erst vor einigen Wochen auf dem „Rock Harz Festival“ gesehen haben und wir uns jedes mal auf sie freuen. „In Extremo“ betraten als Headliner des Abends die Bühne mit einem ordentlichem Knall und ihrem Song „O´lafur“. Die Berliner Band gibt es nun seit 30 Jahren und dies wollten sie gemeinsam mit den Metalheads des "Summer Breeze" feiern. Dies zu Anlass hatten sie einen Mix der letzten 30 Jahre dabei. „Spielmannsfluch“, „Weckt die Toten“, „Troja“, „Vollmond“, „Frei zu sein“, „Feuertaufe“ und „Pikse Palve“ - wie immer ein Fest mit den Jungszu feiern. Ihren Song „Feine Seele“ widmeten sie dem 2013 verstorbenen „Micheal Trengert“. Er war Mitveranstalter des Festival und hat maßgeblich zur Geschichte von „In Extremo“ beigetragen.

Die Band verbindet eine lange Geschichte mit dem Festival. 1997 fand es zum ersten mal statt und „In Extremo“ spielten 4 Jahre später das erste von vielen malen auf eine der Bühnen des SBOA. „Michael Trengert“ war nicht nur Mitveranstalter sondern auch auch einer derjenigen der die Band förderte, und sie zu dem machte was sie heute sind. 

Die Metalheads schafften es dass ein oder andere mal das Sänger Michael kurz sprachlos wurde, da sie entweder Songs anstimmten (die zwar im Set vorkamen-jedoch noch nicht an der Reihe waren, und wenn tausende Metalheads gemeinsam sangen kann man schon mal sprachlos auf der Bühne stehen) oder weil sie für den ein oder anderen dezenten Lachflash an diesem Abend sorgten. Die Band bedankte sich auch für die geilen 30 gemeinsamen Jahre und luden ein zur großen Geburtstagsfeier auf die „Loreley“.

Wir blieben noch für eine letzte Band an der "Main-Stage", bevor es für uns wieder ans Camp ging. Den "After-Headliner" Slot hatten die 1993 gegründete Band aus Norwegen bekommen. Die Symphonic-Metal Band „Dimmu Borgir“ betrat zur späten Stunde die Bühne und es wurde mystisch. Mit dabei hatten sie Songs wie „Puritania“, „Interdimensional Summit“, „Gateways“, „The Serpentine Offering“. Mit ihrer Mischung aus brachialen Metal-Elementen, dunkler Atmosphäre, komplexen Arrangements und einer intensiven Bühnenpräsenz schafften sie ein episches und eindrucksvolles Erlebnis für die Metalheads des SBOA. 

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Ein wirklich gelungener erster offizieller, für uns aber schon der zweite Festivaltag.

Nach "Dimmu Borgir" saßen mit unserer Truppe noch etwas am Camp zusammen bevor es hieß ab ins Bett, denn am nächsten Tag ging es um 11.30 Uhr wieder an die T-Stage


Und so kam er schneller als gedacht, der nächste heiße Festivaltag am "Summer Breeze Festival"

An der "T-Stage" angekommen wurde es im übertragene Sinne doch recht schattig mit der "Neuen-Deutsche Härte" Band aus Nürnberg. Sie wurde 2016 gegründet und sollten nun die Stage  des "SBOA" rocken.

Die Rede ist von „Schattenmann“. Sie sorgten für Bewegung an der "T-Stage". Es wurde ordentlich gemoscht. Doch teilweise machten es sich die Metalheads lieber im Schatten der neu gepflanzten Bäume gemütlich um der bereits glühenden Hitze vor der Stage zumindestens etwas zu entkommen. Und mal ganz unter uns, es wurde nicht nur vor der Stage heiß, nein, "Schattenmann" hatten einiges an Flames dabei, was die Temperaturen noch mehr in die Höhe trieb.

Für uns ging es im Anschluss auch schon wieder zurück an die "MainStage". Hier spielte eine, 1997 in Italien gegründete Power- und Celtic/Folk-Metal-Band. „Elvenking“ eröffneten am Donnerstag die Stage. Mit dabei einige neue Songs ihres im April erschienenen Albums „Reader of the Runes – Luna” - wie „Thrones of Atonement“ und „The Gosting“. Trotz des frühen Timeslots zogen „Elvenking“ etliche Metalheads mit ihren melodischen Power-Metalklängen aufs Infield. Die Grabenschlampen hingegen sorgten mit dem Feuerwehrschlauch oder den zwei großen Wasserzerstäubern rechts und links neben der Bühne für Abkühlung. 


Bevor es an der „Main“ mit "Warmen" weiter ging, gönnten wir uns eine kleine Schattenpause. Kurz durchschnaufen, Wasser tanken und wieder weiter. Ab zur "Main Stage". 

Die Finnen von „Warmen“ rockten mit Songs wie „Hell on Four Wheels“, „A World of Pain“, „Two Much, Two Late“ die Stage. Auch der ein oder andere „Children of Bodom“ Song durfte nicht fehlen. Mit dabei hatten sie „Hate me!“ und „In Your Face“. Auf dem Infield war gut was los und die Metalheads in Bewegung, vom Moshpit in den Circle Pitt und wieder zurück zum Moshpit - Bewegung, Bewegung und noch mehr Bewegung. Und das bei Spitzenwerten von mittlerweile 36 crad im Schatten.

Im Anschluss an "Warmen" ging es das erste mal in dieser Woche für uns an die "Wera Tool Rebel Stage", zu einer Band die wir vom „Camping Battle Ground Festival“ kennen und dort dieses Jahr bereits zum zweiten mal sehen durften. Die Rede ist von der österreichischen "Partycore" Band „Stesy“ Das Infield der etwas kleineren Stage ( im Vergleich zu "Main " und "T"-Stage) war voller Metalheads. Es wurde getanzt, gefeiert und gesurft - einfach eine unfassbar geile Stimmung! Gemeinsam mit der Band haben die Metalheads „Macarena“ getanzt, eine mega "Wall of Death" von Bühne bis FOH sowie eine große Polonaise quer übers Infield veranstaltet. Eins muss man den Jungs von „Stesy“ lassen - Party und gute Laune können sie! Vorallem auch mit Titeln die man ehr aus den 90er kennt und da wiederum vom Dancefloor. Egal , hauptsache Party:)

Für uns ging es wieder zurück an die Hauptbühne wo wir für die nächsten drei Bands erst einmal blieben. 

Die Bühne betrat eine finnische "Viking-Metal" Band, dessen Sänger wir heute bereits  gesehen hatten mit seiner anderen Band „Warmen“. Mit einer Band Pause dazwischen rockte nun Petri Lindroos mit „Ensiferum“ erneut die "Main-Stage". Mit ihm Gepäck Songs wie „Fatherland“, „Token of Time“, „Winter Storm Vigilantes“, „Heathen Horde“ und vielen weiteren, lieferten „Ensiferum“ ein energiegeladenes 45 Minuten Set ab. 

Von "Viking-Metal" aus Finnland kamen wir nun zu "Piraten-Metal" aus dem karibischen Osnabrück. An der Reihe unsre allzeit beliebte und geliebte Piratenband "Mr.Hurley und die Pulveraffen". Zuvor betraten Menschen die  Bühne mit großen Bannern wo zu lesen war -  „#MRHULEYAUFDIEMAINSTAGE“ denn durch diesen # sowie den Einsatz tausender Metalheads schafften sie es im Direktflug von der kleinen Party Stage (damals noch "Camel-Stage" heute "Wera Tool Rebel" Stage) auf die "Main-Stage". Sie spielen bereits seit 2016 immer wieder auf dem SBOA. Im letzten Jahr rissen sie mit ihrem "Surprise Act"-Auftritt die "Campsite Circus" Stage komplett ab, und haben damit ganz offziell auf jeder Bühne des SBOA gespielt - Respekt! Mit ihren Songs „Affentotenkopp“, „Tortuga“, „Unser Untergang“, der neuen Single „Piraten: Megageil“, „Leuchtturm“, „Meine Schnauze“ und einigen mehr rockten sie erneut die Stage und das Infield war knallvoll bis hinten an die Essensstände. Metalheads standen oder saßen und feierten mit „Mr.Hurley & die Pulveraffen“. Auch die Grabenschlampen bekamen ordentlich was zu tun. Egal ob Einzeln oder im Doppelpack kamen die Piraten vorne im Graben angesurft - zwischenzeitlich wurde auch gerudert und natürlich komplett eskaliert. Ein Lied ( und in diesem Set leider schon das letzte Lied) darf bei keinem richtigen „Mr.Hurley und die Pulveraffen“ Konzert fehlen, die Metalheads gingen noch einmal ordentlich ab, denn man ist ja nicht immer „Blau wie das Meer“ - oder vielleicht doch? 


Von Osnabrück ging es nun nach Frankreich und damit auch in Richtung "Metal-Core" mit „Landmvrks“ Die Band gibt es seit 2014. Insgesamt haben sie vier Studio- sowie ein Live-Album. Mit „Creature“, „Death“, „Blistering“ und noch einigen Songs mehr hatten sie einen gelungenen Mix dabei und brachten Stimmung sowie Bewegung aufs Infield. Und auch wir konnten unsre Knochen mal ordentlich durchschütteln bevor wir uns an der "WeraTool Stage" für diesen Nachmittag den Rest gaben :)

Denn für uns hieß es nach "Landmvarks"  zum zweiten mal an diesem Tag, auf zur "Wera Stage". Dort spielte eine Band, dessen Sängerin wir am „Rock Harz Festival" mit „Heaven Shall Burn“ sehen durften. Sie vertrat Sänger Marcus der aufgrund gesundheitlicher Probleme pausieren musste. Die Rede ist von Britta Görtz mit ihrer 2020 gegründeten Band „Hiraes“. Sie legten ein - für uns - viel zu kurzes aber kraftvolles "Melodic Death Metal" Set hin und stiegen mit „Through the Storm“ ein. Gefolgt von „About Lies“, „Under Fire“, „We Owe No One“ und das ganze vollendet mit „Undercurrent“ - was ein Abriss auf der "WeraStage"-  unfassbar! Einige der Metalheads die den Weg zur "Campsite Circus Stage" auf sich genommen hatten, hatten Britta bereits am Vormittag sehen dürfen, dort gab sie ein Vocal Coaching zum Thema „Harsch Vocals“. Kurz durchschnaufen, sortieren , weitergehts ....

Nach diesem Abriss ging es wieder zurück an die "Main-Stage" zum ersten Headliner des Abends, der Niederländischen Symphonic-Metal Band „Within Temtation“. Sie verzauberten uns mit „We go to War“, „Bleed Out“, „Middle of the Night“, „Angels“, „Master“ und vielen weiteren tollen Songs. Das Infield war voll, die Sonne ging allmählich unter - es wurde also auch endlich etwas angenehmer - ein wunderschöner Sonnenuntergang, passend zu „Within Temtation“ und ihren kraftvollen Songs

Nach einigen Songs machten wir uns wieder in Richtung  VIP Bereichs um uns etwas zu essen zu organisieren, bevor es wieder weiter geht, 2 Bands hatten wir schließlich noch auf dem Zettel an diesem Tag. Wie jedes Jahr gab es wieder viele und leckere Essen an den unterschiedlichsten Ständen. Was jedoch neu war, das man dieses Jahr kein Bargeld braucht, denn alles lief über die Festivalbändchen. Wir sind zu Beginn des Berichts darauf eingegangen. Ja und wenn das Geld auf dem Chip dann doch mal aufgebraucht war, konnte man einfach an eine der Auflade-Stationen gehen oder ganz entspannt über die Summer Breeze App aufladen. Absolut entspanntes System was funktioniert.

Nach einer leckeren Stärkung ging es für uns das zweite und letzte mal für heute an die "T-Stage" und zur US-Amerikanischen Hardcore-Punk Band „Agnostic Front“. Seit 1980 sind sie Pioniere des Hardcore-Punk und gelten bis heute zu den wichtigsten Bands ihres Genres. Mit ihrer Energie und Songs wie „AF Stopp“, „The Elimination“ „Dead to Me“ „My Life My Way“ und noch vielen mehr sorgten sie für eine mitreißende Show und die Metalheads waren kaum zu bremsen. Wer nach diesen 60 Minuten keinen Drehwurm hatte, ist definitiv ein Circle Pitt Profi. 

Für uns ging es wieder an die Hauptbühne, zum zweiten Headliner des Abends. Eine Band die wir tatsächlich noch nicht kannten. Wir ließen uns einfach mal überraschen. 1996 in Frankreich gegründet, der Name stammt vom japanischen Originaltitel des 1950er „Godzilla“ Films. Mit einem gekonnten Mix aus Deathmetal, Technical Death Metal, Crash Metal, Progressive- und Groove Metal legten „Gojira“ die "Main-Stage" des SBOA in Schutt und Asche. Es wurde noch mal ordentlich heiß auf dem mittlerweile angenehmen Infield, denn sie hatten ordentlich Pyro dabei - und eins muss man „Gojira“ lassen, mit Pyro kennen sie sich aus!

Die Pyros waren über die gesamte Breite der Stage verteilt und auch die Feuertürme auf dem Infield sowie die Pyros auf dem Dach der Stage feuerten aus allen Rohren und es wurde verdammt HEISSSSS. "Gojira" hatten uns in ihren Bann gezogen , wir waren absolut platt was da von der Bühne ins Publikum schwabbte. Eine absolute musikalischen Waffe. WAHNSINN und hoffentlich bald wieder!! Einfach mega anzusehen und die Metalheads  feierten mit der Band zu Songs wie „Only Pain“, „The Axt“, „Backbone“, Flying Wales“ und vielen weiteren bis zum Schluss. Für uns hieß es nach einigen Liedern ab zum Camp, noch gemütlich etwas Essen und mit den anderen etwas schnacken. Damit wir am nächsten Tag pünktlich wieder auf dem Infield sein konnten. 

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Die Jungs rockten die Bühne mit ihrem modernen energiegeladenen Sound und den passenden tiefen Breakdowns zum ersten mal. Denn ihr geplanter Auftritt 2022 musste aufgrund der Corona Pandemie leider ausfallen. „Defocus“ wurde 2019 gegründet. Sie haben seither 2 Alben und einige Singles unters Volk gebracht. Ihre aktuellsten Veröffentlichungen sind die beiden Singles von 2025 „COMA“ und „This Pain Is Mine“. Sie zogen nach und nach immer mehr der Metalheads die noch vor der Halle standen, nach drinnen vor die Bühne. Die Fans feierten zu einem Mix aus ihren beiden Alben „In the Eye of Death We Are All the Same“ und „there is a place for me on earth“. Was ein Opener Act, der Wahnsinn. und wer nach diesem kurzen aber energiegeladenen Auftritt Lust auf mehr bekommen hat, „Defocus“ sind im September und Oktober diesen Jahres auf großer Tour. In der Neckarhalle ging es nach einer schnellen Umbauphase auch schon weiter mit einer Band aus dem wunderschönen Allgäu. Aktiv sind sie seit 2007 und bereits das dritte Mal am „Eastercross“. Bereits 2012 und 2015 rockten sie mit "Heavy Alternative Rock" und einer immensen powergeladenen Energie die Stage des Festivals. „Stepfather Fred“ schaffte ordentlich gute Laune und sorgte für viel Bewegung unter den Metalheads. Und wenn die Jungs nicht gerade auf Festivals Halt machen sind sie mit ihrer 2024 veröffentlichten Platte "Rubicon" auf Tour unterwegs um eben genau diese gute Laune und geile Mucke unters Volk zu bringen. Wie man es bei Festival so kennt sind die Slots nicht gerade lange. Und eh man sich versieht war auch die Spielzeit von "Stepfather Fred" vorüber. Was sehr schade war. Dennoch freuten wir uns nun auf eines unserer Highlights des Festivals. Denn die nächste Band auf der Running Order, durften wir im letzten Jahr am „Camping Battleground“ live sehen. Sie sind seit 2008 am Start und reißen mit ihren sozialkritischen Texten gepaart mit "Death Metal" in Kombi mit "Death Core" seit her etliche Metalheads in ihren Bann. Am „easterXcross“ spielten die Jungs aus Abtsgmünd in diesem Jahr das viermal. 2013 hatten sie ihr Debüt in Oberndorf, gefolgt von 2017, sowie der ersten Ausgabe des Festivals nach drei Jahren bedingter Zwangspause zwecks Corona Pandemie, 2023. "Necrotted" was in the House. Die Stimmung in der Halle war enorm, die Metalheads headbangten und moshten , für viele war es das erste Festival im Jahr. Genauso wie für uns. Die Energie in der Halle war förmlich zu spüren. Es machte unheimlich Spaß wieder unter normalen Menschen zu sein, „Necrotted“ nutzten ihren Auftritt um ihr neues Album was am 24.April 2026 erscheint zu teasern und die Vorfreude bei ihren Fans zu steigern. Nach 30 Minuten "Voll auf die 12" mit „Necrotted“ und einer kurzen Umbaupause ging es weiter mit „Parasite Inc.“. Auch sie sind Wiederholungstäter am „Eastercross“. Zum ersten Mal spielten sie 2019, gefolgt von 2023. Die Halle wurde von Band zu Band immer voller. Man merkte das wir ca. bei der Hälfte der Bands angekommen waren die am Festivalsamstag spielten. Auch die Stimmung wurde von Band zu Band immer besser. „Parasite Inc.“ hatte einen bunten Mix aus ihren Alben mit am Start. Ihr letztes Album „Cyan Night Dreams“ veröffentlichten sie 2022, ihre aktuellste Veröffentlichung „Homeland“ (Single), brachten sie Ende September 2025 raus. Selbstverständlich war diese Nummer auch mit am Start. Nach 45 Minuten "Modern Melodic Death Metal" und der Abschlussnummer "Cyan Night Dreams" wurde es Zeit für eine Band die ihre "easterXcross" Premiere feierte. Nun war es dann schon soweit. Der erste Festivaltag neigte sich schon fast dem Ende. Doch zuvor sollten noch 3 Bands ordentlich einheizen. Und nach "Parasite INC." folgte der Co-Co Headliner des ersten Abends. Und jeder Metalhead der auf "Metallcore-Trancecore" und "Deathcore" steht kam bei dieser Band voll auf seine Kosten. Die "Samurai Pizza Cats" nahmen den weiten Weg zum Festival aus dem Ruhrpott auf sich. Gegründet wurde die Band von Sänger Sebastian Fischer und E-Gitarist Daniel Hains ( bekannt durch die „Electric Callboys“). Gemeinsam spielten sie in der „Vorgängerband“ von „Electric Callboys“, - „Her Smile in Grief“. Seit 2021 stehen sie wieder gemeinsam unter dem Namen „Samurai Pizza Cats“ auf der Bühne und haben in den letzten Jahren einige Singles sowie zwei Alben herausgebracht. Das aktuellste Werk lautet „Press Start“. Dies erschien ca. eine Woche vor dem „easterXcross“ am 27.März. Die Jungs hatten Bock auf der Bühne. Auch die Metalheads vor der Bühne hatten viel Spaß so das die 50 Minuten Spielzeit wie im Fluge vergingen. Und die Stimmung in der Halle war absolut headlinerwürdig. Die Fans waren bereit für die 2 Hauptacts des Abends. Und den ersten davon haben wir zuletzt 2024 auf dem „Rockharz Open Air“ erleben dürfen. Auch sie sind keine Unbekannten am Festival in Oberndorf. Exakt vor 10 Jahren spielten "Rage" das letzte und das erste mal in der Neckarhalle. Aktuell sind sie auf ihrer „A New World Rising“ Tour 2026. Das dazu gleichnamige Album erschien am 26. September 2025. Gegründet -1918- wurden sie unter dem Namen „Avenger“, seit 1986 sind sie als „Rage“ bekannt und kommen aus dem schönen Herne. Wer auf einen ordentlichen Mix aus "Heavy Metal" und "Power Metal" steht war genau richtig. Es wurde geheadbangt und ordentlich gemoscht, die Stimmung stieg von Minute zu Minute und nach knapp einer Stunde war dann der Headliner des Abends an der Reihe. Den ganzen Tag über sah man immer mal wieder Menschen in Pink durch die Halle laufen. PINK? und das auf einem Metal Festival? - das kann nur eins heißen und zwar das eine bestimmte Band auf dem Programm steht. Sie gibt es seit 1989 und sind im "Fun-Metal" zu Hause. Aktuell sind die Erlanger Jungs von „J.B.O.“ auf ihrer „Tour Of The Rising Fun 2025/2026“ - Tour. Die pinken Outfits mancher Metalheads, sowie die Bühnengestaltung sollte nicht das einzige bleiben was Pink war, denn mit den ersten Tönen die aus den Boxen donnerten gab es eine ordentliche Ladung pinkes Konfetti - wer Glück hatte fand selbst am Zweiten Festival Tag noch etwas in der Halle. Auch die „Kickersofass“ aka „J.B.O.“ hatten in diesem Jahr ihr "easterXcross" Debüt und spielen zum ersten mal in der Neckarhalle. Neben einigen alten Songs hatten sie auch Songs der aktuellsten Platte „Haus Of The Rising Fun“ dabei, welche sie im Januar diesen Jahres veröffentlicht hatten. Und wie es bei "JBO" so üblich ist , die "alte Sch****e" kommt eben noch am besten an bei den Fans. Somit wurde z.B "Bolle " extrem abgefeiert. Alles in allem war das ein mehr wie gelungener erster Festivaltag.
3. April 2026
Die ersten 3 Monate des Jahres 2026 liegen bereits hinter uns. Und Ende des ersten Quartals zog es uns gleich 2 mal in Folge in den schönen, legendären und preisgekrönten "Colos Saal" in Aschaffenburg. Das erste Event versprach schon mega zu werden. Schließlich handelte es sich hier um Powerfrauen die sich seit Gründung im Jahr 2023 einen Namen in der Musikerwelt gemacht haben. Und so hieß es für uns ab zu "The Gems" , den "Rock Diamanten" aus Schweden. Zuletzt zu Gast in Aschaffenburg am 07.11.2024, sahen wir sie erneut auf dem „Rockharz OpenAir 2025“, jedoch nicht in voller Besetzung. Denn Gitarristin Mona auch als „DeMona“ bekannt konnte nicht dabei sein - aus erfreulichen Gründen- denn sie war zum Zeitpunkt des Festivals hochschwanger. Um so mehr freuten wir uns die Mädels von „The Gems“ am 25.3.2026 wieder vereint zu sehen im Rahmen ihrer „Slithering Through Europe“ Tour. Natürlich waren sie nicht alleine unterwegs. Der Abend wurde von einem uns bekannten Gesicht mit einem Akustikset eröffnet. „Mia Karlsson“ ist uns keine Unbekannte, bereits 2024 stand sie mit „The Gems“ auf der Bühne und auch dort durfte sie den Abend im „Colos Saal“ eröffnen. Es war zwar „nur“ ein kurzes Set von wenigen Liedern und ein absolutes Kontrastprogramm zum restlichen Abend, doch Mia selbst sagte in einem Interview das sie gerade diesen Kontrast mega findet und es toll findet dies auf der Tour zu präsentieren. Seit 2003 ist sie International bekannt, bekannt wurde sie als Frontfrau und Gitarristin der schwedischen All-Female-Hard-Rock Band „Crucified“. Sie veröffentlichten vier Studioalben, 2026 löste sich die Band auf. Doch nach einer mehrjährigen Pause kam Mia Karlsson 2024 zurück. Seit her ist sie eher als Solokünstlerin on Tour. Sie orientierte sich neu unter dem Genre „Americana“. 2024 veröffentlichte sie mehrere Singles, welche sie 2025 in ihrem Debüt Album „Coming Home“ bündelte. Ihre aktuellste Veröffentlichung ist der Song „Raindrops“, welcher kurz vor Tourbeginn am 18.März 2026 veröffentlicht wurde. Seit 2024 ist sie auch immer wieder mit den Mädels von „The Gems“ unterwegs, sowohl als Opener Act als auch am Bass während der Gigs der Mädels. Neben „Raindrops“ durften wir auch weitere Lieder von Ihr wie „Quiet“ , „My Heart is Black“ , „Breath Now!“ und „Would You“ Live genießen.
17. März 2026
Es ist nun schon eine ganze Weile her und die letzten Töne vom " No Sleep after Xmas" Festival in Runkel sind verklungen. Und wie ihr wisst, wir waren für Euch vor Ort um an beiden Festivaltagen zu berichten . Und wie man es ja von Festivals jeglicher Art und Größenordnung kennt, lernt man immer wieder Bands kennen die einem in Erinnerungen bleiben. Und so erging es uns zum Jahresabschluss in Runkel. Am ersten Abend spielten die mächtigen Helden von "Warkings" und am 2. Festivalabend flashten uns die Jungs einer Band die wir bis dato noch nie live zu hören bekamen. Die Rede ist von den Jungs von "Manntra" Eine kroatische Metalband die es absolut verdient hatten in Runkel eine bombastische Headliner Show zu spielen.
15. März 2026
Metalheads in wenigen Woche ist es endlich wieder soweit. Das legendäre Indoor Festival in Geiselwind geht wieder an den Start. Ihr wisst nicht was gemeint ist ? Dann kommt hier die Auflösung - Metalheads macht die Music Hall in Geiselwind wieder zum Metal Mekka im April 2026 - Es ist wieder soweit , die "Metal Franconia" geht wieder absolut steil. 2 Tage Metalparty vom allerfeinsten . Und wie werden Euch hier nun alle wesentlichen Infos zusammenfassen präsentieren. Hier bedienen wir uns der Festivalpage , weil nirgends sonst gibt es exklusivere Infos. "Hier die Fakten: Am 17.04+ 18.04.2026 findet das 14. "Metal Franconia Festival" zum wiederholten Mal in der Music Hall in Geiselwind statt. Das Ganze findet an zwei Tagen in der Halle statt. Es wird einen Barbereich im Keller geben. 18 Bands an zwei Tagen, Camping mit Auto neben dem Zelt , es wird ebenfalls wiederStoffbändchen geben. Die sensationelle, allseits beliebte Metal Karaoke mit "DJ Undergrounded" ist ebenfalls wieder am Start und Weißwurstfrühstück am Samstag 10 Uhr ist Gesetz. Wie schaut es mit mangelnder Volljährigkeit aus? Ganz einfach....kommen darf bloß, wer mindestens sechzehn Jahre alt ist. Pro Person sind zwei Aufsichtsübertragungen möglich. Personen unter 18 Jahren haben nur mit dem Zettel Zutritt. Jugendliche unter 16 haben nur in Begleitung ihrer Eltern + EZB Formular Zutritt Alle Infos & EZB -> http://bit.ly/strohsezb Wer nicht alles einwandfrei vorweisen kann, darf nicht rein, AUCH NICHT BIS ZWÖLF UHR!! D.h. 16 und 17-jährige brauchen auf alle Fälle einen Erziehungsbeauftragten. Bei speziellen Fragen zum Jugendschutz bitte an folgende E-Mailadreses schreiben: klaus@metal-franconia.com Wird es Festivalbändchen geben? Ja, wird es! Allerdings werden bloß die Wochenendkarten-Inhaber ein Stoffbändchen bekommen. Ist nach der letzten Band des Tages schon Schluss? Die letzte Band des Tages hört am Freitag gegen 2:00 Uhr auf zu spielen, am Samstag gegen 1:30 Uhr. Danach ist bis 3:00 Uhr Barbetrieb und Metal-Karaoke. Gibt es Übernachtungsmöglichkeiten für Leute mit Zeltphobie? Klar, in der Region gibts viele Möglichkeiten unterzukommen. Einfach mal googeln. Wie lange gibt es Karten? Im Offiziellen Shop http://shop.metal-franconia.de könnt ihr bis Sonntag den 12.04.2026 bestellen. Ab Donnerstag, den 09.04. ist die Bestellung nur noch per Paypalzahlung möglich. Gibts einen Zeltplatz? JA! Er befindet sich ca 400m entfernt von der Halle. Mit einem Campingticket kommt ihr da rein. Auch mit Auto. Wohnmobile/Wohnwägen dürfen diesmal auch auf den Campingplatz. Wer jetzt schon ein Ticket ohne Camping hat, kann es am Festival problemlos nachlösen. Kann mann schon am Donnerstag anreisen? Nein! Der Zeltplatz öffnet am Freitag, den 17.04.2026 um 11:00 Uhr . Ist Glas auf dem Campground erlaubt? NEIN! Wir haben für die uns zur Verfügung gestellten Flächen Auflagen an die wir uns halten müssen. Euere Brillen dürft ihr mitnehmen, Autoscheiben müssen vor der Einfahrt auf das Gelände ausgebaut werden! Das Glasverbot wird auch kontrolliert werden. Alle Gläser, Flaschen, die gefunden werden, werden konfisziert. Nachdem der Aufwand für die Aufbewahrung und Wiederausgabe bei Verlassen des Geländes zu groß wäre, besteht kein Anspruch auf Wiederausgabe der konfiszierten Ware. Tut euch und uns also bitte den Gefallen und lasst das Glas gleich zu Hause. Denkt auch bitte an die freiwilligen Helfer, die beim aufräumen auf Knien herum kriechen müssen um die Scherben von den Wiesen aufzusammeln. Wenn wir das nicht tun kriegen wir das Gelände nicht mehr und was das bedeutet könnt ihr euch ja vorstellen. Soll also keine Schikane von uns sein. Und grillen? Ist je nach Wettersituation erlaubt. Bei Waldbrandgefahr gibt es am Eingang vom Zeltplatz einen Bereich wo ihr grillen dürft. Der ist von jedem Zelt innerhalb von einer Minute erreichbar. Offenes Feuer ist VERBOTEN! Falls bei Zuwiderhandlung ein Feuerlöscher eingesetzt werden muss, wird die Neubefüllung der betreffenden Person in Rechnung gestellt. Kann mann neben dem Auto zelten? Wie bereits weiter oben erwähnt, ist das diesmal tatsächlich möglich. " Soweit zu den Festivalinfos seitens des Veranstalters. Wir selbst sind ab diesem Jahr ein Teil der Festival-Crew . Demnach sind wir für Euch und das Festival von Anfang an am Start. Wir freuen uns schon sehr auf die Zeit in Geiselwind, die Bands, die Crew und auf alle Metalheads die alle Bands wieder gewaltig abfeiern werden. Wir sehn uns in Geiselwind und denkt dran " RAN AN DIE TICKETS" ... Wir hoffen Euch alle Infos die ihr braucht gegeben zu haben , ansonsten einfach das Kontaktformular auf der Festivalpage nutzen.
3. März 2026
Der Februar liegt bereits hinter uns. Und von diesem geht es direkt in den März und damit auch zu einer Band die sich sichtlich wohl fühlt im "Colos Saal" Aschaffenburg . So zu sagen " Wiederholungstäte r" :). Und wir waren dabei, als die Mädels von "The GEMS" ihren Gig am 7.11.2024 bestritten. Nun sind sie zurück, mit noch mehr Power und neuer Musik. Das außergewöhnliche Potenzial der Band wurde bereits mit der Veröffentlichung ihrer ersten Single, "Like A Phoenix", im Sommer 2023 klar. Der Song verdrehte begeisterten Rockfans auf der ganzen Welt den Kopf und landete sofort auf Platz 2 der deutschen Rock Radio Airplay Charts. Mit der ersten Single aus dem neuen Album „Year Of The Snake” bezieht sich die Band auf das vergangene Jahr, welches laut chinesischem Kalender das “Jahr der Schlange” ist und für Verwandlung, Erneuerung und Weisheit steht. "The Gems" möchten ihre Hörerschaft dazu ermutigen “nachdenklich an die Veränderungen im Leben heranzugehen und alte Gewohnheiten abzuwerfen – so wie eine Schlange ihre Haut abtreift“. Klar steht dabei nach wie vor der partytaugliche Hardrock der Band im Vordergrund, doch mit ihren neuen Stücken bringen "The Gems" Tiefe und Abwechslung in ihr Repertoire und distanzieren sich hörbar von ihrer reinen Rock’n’Roll-Vergangenheit . Die neuen Songs gehen trotzdem gut nach vorne und machen von Anfang an klar, dass sich die drei Musikerinnen nicht im Schatten ihrer früheren Erfolge ausruhen werden. "The Gems"-Songs bieten alles, wonach sich Rockfans sehnen. Während die Band mit ihrer frischen Herangehensweise an den klassischen Rock auch Neueinsteiger in das Genre einlädt. Besonders die Stimme von Ausnahme „Rockröhre“ Guernica Mancini überzeugt auf ganzer Linie und lässt auf schweißtreibende Konzerte im Frühjahr hoffen. Im Vorprogramm ist die Schweizer Band "King Zebra " zu sehen, die bereits mit Genre-Helden wie Uriah Heep und Lynyrd Skynyrd unterwegs war und mit Eric St. Michaels den ex-Sänger von China in ihren Reihen hat, was ihren Melodic-Hardrock auf ein beachtliches Level hebt. Den Abend eröffnen wird Mia Karlsson , eine Rockmusikern aus Schweden, die Mitte letzten Jahres ihr Debütalbum „Coming Home“ vorgelegt hat. Sehen wir da etwa Parallelen zum 7.11.2024 :) Wir freuen uns schon mega auf die Mädels und den Abend im Colos Saal. Aber eine Band haben wir noch :)
22. Februar 2026
Metalheads es ist bald wieder soweit. Das kleine aber feine "Camping Battleground Festival" kurz "CBF" geht im Mai 2026 wieder an den Start. Und dies nun schon zum 4.mal in Folge . 2023 feierte es endlich seine Premiere, welche eigentlich schon im Jahr 2020 hätte sein sollen. Doch wie wir alle wissen, machte uns da ein spezieller Virus das Leben schwer und sorgte dafür das div. Festivals und Veranstaltung gänzlich im Erdboden verschwanden. Doch die Veranstalter und alle Zuständigen, die das Metalferienlager ausrichten, ließen sich dadurch nicht aufhalten ihr Vorhaben an den Start zu bringen. Und so war es dann mit 3 Jahren Verspätung endlich der Fall. Oettingen in Bayern war dafür als Austragungsort vorgesehen. Eine Wiese, eine Bühne und ein riesiger Campground. Das war die Basis für eine Veranstaltung die ihres Gleichen suchte. Und auch fand. Denn dem Aufruf ein neues Festival ins Leben zu rufen, folgten so einige Metalheads. Und so ging das "CBF" im Jahr 2023 am Pfingswochenende das erste mal an den Start. Und wer jetzt denkt "Naja, neues Festival da werden nur Bands spielen die keiner kennt!" Weit gefehlt. Veranstalter Simon ( bekannt auch durch seine legendären Burger von "Simon´s Diner" ) und sein Team luden einige Top-Acts nach Oettingen ein. Und so standen direkt bei der ersten Ausgabe Bands wie " Mr.Hurley und die Pulveraffen" , "Infected Rain" , Nanowar of Steel", Nectrotted" , "Mission in Black", "Stepfather Fred","Parasite INC" und einige mehr auf der Bühne des "Camping Battleground Festival". Eigentlich hätten auch den legendären "Grailknights" der ersten Ausgabe ordentlich eingeheizt. Doch sie mussten leider kurzfristig, krankheitsbedingt absagen. Doch das trübte die Stimmung nicht und die erste Ausgaben erwies sich als absolut tolles Event. Doch kommen wir kurz zum eigentlichen Konzept des Events, welches von Metalheads für Metalheads geboren wurde. Wie zu Beginn schon erwähnt, eine Wiese, eine Bühne, offenes Infield ( heißt, man kann seine eigenen Getränke selbst mit vor die Bühne nehmen) und ein mega Campground. Genau so, mit noch ein paar Dixies, ging die erste Ausgabe an den Start. Wer sich nun fragt - " Es fehlt doch was zum Duschen?!" Die Möglichkeit gab es 2023 noch nicht. Festival Feeling der ganz alten Schule ;) Was ebenso auf dem Programm stand, und was sich bis heute bewährt hat, waren die verschiedenen Festivalgames mit absolutem Fun Faktor. Geboten wurden "Flunky Ball" Tuniere , "Wiesen-Wassserrutschen , ein Naturbach Pool ( ja es gab und es gibt ihn heute noch , einen Pool ) , Wettessen, "Twister" ( für Erwachsene) und ein Donnerbalken Hindernislauf . Kurz nochmal zum offenen Infield. Dies machte es auch möglich fast direkt an der Bühne zu nächtigen und sein Lager aufzuschlagen. Was einige auch taten. Mit geringen Aufwand zu max. Spaß . Das war das Motto der ersten Ausgabe. Und mit geringem Aufwand meinen wir nicht die ganze Orga die im Hintergrund läuft. Also nicht falsch verstehen Freunde. Das Team des Festival leistete ganze Arbeit. Und mit besten Wetter bis hin zu Regen in Massen, ging es von der Erstausgabe direkt in die Planung für 2024 welche direkt einige Neuerungen für die Fans bereit hielt.
19. Februar 2026
Metalheads, Hand aufs Herz, wer von Euch war an Fasching on Tour? Also so richtig on Tour ? Mit Faschingszug und Luftschlangengedönse ? Ok, wir waren auf Tour, allerdings hatte dies mit Fasching zum Glück so garnichts zu tun. Bei uns hieß es wieder - " Ab in den Colos Saal Aschaffenburg " um dort mit 2 grandiosen Metalbands ordentlich abzufeiern. Zu Gast im preisgekrönten " Colos Saal" am Freitag den 13.2.2026 - "Dymytry Paradox" zusammen mit "Space Variations". „ Born from Chaos “ hieß die Tour der tschechische Band „Dymytry Paradox “, welche vom 11. Januar bis zum 15.Februar richtig zu Sache ging. Vierzehn Termine in vier Wochen , gestartet wurde in Österreich, im Anschluss ging es nach Deutschland, wo sie unteranderem in Stuttgart, Hamburg, Bremen, München und einigen anderen Städten auf der Bühne standen. Dazwischen gab es einen Termin in den Niederlande bevor es zum Tour Abschluss in die Schweiz ging. Doch mitten in der verrückten Narrenzeit statteten sie wie schon Anfangs erwähnt, Aschaffenburg einen Besuch ab. Besser kann ein solches Konzert nicht gesetzt sein. Denn welcher Metalhead hat schon wirklich Lust auf Faschingsparty und Co.? Also wir auf keine Fall :) Mit dabei hatten „Dymytry Paradox“ die Jungs von „Space of Variations“ . Die ukrainische Modern-Metalcore Band gibt es seit 2010 . Sie vereinen Metalcore, Post-Hardcore, sowie Elektro-Element e mit spezifischen Gitarrensound welche man als „ Djent “ bezeichnet. Die Jungs aus der Ukraine haben in den letzten Jahren mehrere Singles und i nsgesamt 3 Alben veröffentlicht. Eines davon auf der „Born from Chaos“ Tour. Wie es der Zufall wollte, war es genau der Termin an dem sie im „Colos Saal“ spielten. Am 13.Februar kam das Album „Poisoned Art“ auf den Markt. Es spiegelt eine Bandbreite intensivster Emotionen wieder, da das Writing als auch das Aufnehmen des Albums stark durch den Ukraine Krieg beeinflusst wurde. Es kombiniert melodische Elemente und brutale Energien und erzählt von inneren Konflikten, Verlusten und Existenzfragen. Und was wäre ein Album Release Tag ohne das die Jungs auch Songs des neuen Albums im Gepäck hätten. So starteten sie direkt mit „Tribe“ in das Set des Abends. Sie brachten gute Laune und viel Power mit, was sich auf die Metalheads übertrug. Weiter ging es mit „Slaughter“, „Veign“ , „Imago“ , „Razor“ , „Doppel“ und „Ghost“. Bevor sie zu einem weiteren Song ihren neuen Albums kamen, „ HALO “, welcher auch schon fast das Ende ihres grandiosen Sets darstellte. Anschließend spielten sie noch zwei weitere Songs und mit „ Tibet “ verabschiedeten sie sich von der Bühne. Jetzt hieß es Getränke nachfüllen, die Bühne wurde umgebaut und die Augen hatten eine kurze Pause vom Strobo Licht. Was war das denn bitte wieder :) Also an Nebel , Strobo und viel Rot/Blau fehlte es auf keinen Fall. Aber wie wir es ja schon durch andere Shows und Bands wissen - zum Metalcore gehören genau diese Elemente. Von daher :) ....