"F.E.K.9"- Monsterfestival 2026 in Geiselwind 2026
Das "Monsterfestival" Geiselwind ging auch in diesem Jahr wieder absolut steil ! F.E.K9 pur.....

Freunde, es war endlich mal wieder an der Zeit nach Geiselwind zurückzukehren. Wie ihr wisst, wir sind recht gerne beim Eventzentrum Strohofer. Allerdings dann doch ehr in der Music Hall. Doch dieses mal sollte es für uns in die große Eventhalle gehen. Und das kann nur eins bedeuten - "F.E.K9" - das Monsterfestival ist wieder am Start. Denn wenn Anfang Oktober die Halle des Eventzentrums Strohofer bebt und der Geruch von Pyro, Schweiß und Deutsch-Rock in der Luft liegt, gibt es dafür nur einen Grund. Das "Monsterfestival" hat wieder geladen. Am 2. und 3. Oktober 2026 verwandelte sich das fränkische Geiselwind erneut in das Epizentrum der Deutschrock-, Punk- und Heavy-Metal-Szene. Zwei Tage, 16 Bands und eine Fangemeinde, die von der ersten Minute an auf Betriebstemperatur war.
Für uns war es irgendwie wie heimkommen. Denn trotz unsres Hauptgenre "HeavyMetal" fühlten wir uns sofort wohl. Denn kaum aus dem Auto ausgestiegen packte uns das Festival-Feeling. Vom Campground ballerten die harten Riffs aus den Boxen und die Geruch von Holzkohle lag in der Luft. Es gibt eben nichts schöneres als Festivals :) Es ist einfach so !!
Und es sollte in Geiselwind pünktlich losgehen . Kaum war der Einlass um 17:30 Uhr geschafft ging es auch schon um 18:15 Uhr mit Vollgas los. Den musikalischen Eisbrecher machten Warwolf, die mit klassischem Heavy Metal und messerscharfen Gitarrensolos punktgenau ablieferten. Direkt im Anschluss drehten Die Bonkers an der Aufmerksamkeits-Schraube. Mit ihrem schnörkellosen Punkrock brachten sie die ersten Pits vor der Bühne ins Rollen.
Tja und im Anschluss sollte eine Band kommen die in vollen Zügen ihr Bühnencomback feiern wollten und auch sollten. Doch irgendwie nahm Sänger und Fronter Björn Theisen das alles zu wörtlich. Aber erstmal zum wesentlichen.
Als Wilde Jungs die Bretter betraten, wuchs der Chor in der Halle spürbar an – die eingängigen Refrains erwiesen sich als absolute Mitsing-Garanten. Was allerdings vollkommen aus dem Ruder lief war die eigentlichen Bühnenpräsenz von Sänger Björn Theisen. Denn zuvor und auch während dem Auftritt war sein treuer Begleiter doch der Bierbecher an dem er auch gut festhielt. Das ein oder andere mal schien die Bühnenkante doch recht gefährlich zu sein. Letztendlich ging alles gut, doch das Feedback der Festivalgemeinde was die Darbietung , "Textsicherheit" und Patzer anbelangt fiel ernüchternd aus. Am Merch-Stand selbst machte sich die Fans dann noch persönlich Luft, was allerdings leider auf Gleichgültigkeit stieß. Schade, wirklich sehr schade.
Auch wir hatten uns auf die Band gefreut die uns zuletzt auf der "G.O.N.D" in Rieden Kreuth über den weg lief. Bleibt abzuwarten ob es und wie es für die Band weitergeht.
Kommen wir nun wieder zu erfreulichen Dingen.
Die Temperatur im Saal stieg weiter, als Goitzsche Front als einer der Hauptacts des ersten Abends die Bühne enterte. Mit gewohnter Wucht, einer Prise Pyro-Optik und druckvollen Riffs brannten die Ostrocker ein echtes Feuerwerk ab. Selbstverständlich mit altbekanntem und auch neuem musikalischem Material. "Der Osten rock" - das war definitiv Programm.
Den emotionalen sowie energetischen Höhepunkt des Festival-Freitag markierte die Show von Willkuer, die den Saal bis in die hintersten Reihen in eine kochende Masse verwandelten. Für all jene, die danach noch nicht genug hatten, lieferte die Tribute-Formation Manomore im späten Late-Night-Slot den passenden Soundtrack zum Weiterfeiern bis tief in die Nacht. Was für ein Abriss , was für ein genialer erster Monsterfestival Tag in Geiselwind.
Der Samstag startete früh und ließ musikalisch keine Atempause zu. Bereits zur Mittagszeit sorgten Tonrausch für ein solides Fundament. Die Jungs sahen und hörten wir an diesem Tag zum erstmal. Doch wie es eben auch Festivals eben ist, man entdeckt immer wieder neue Bands für sich. Und so erging es uns mit "Tonrausch" die in ihr tolles - leider zu kurzes Set - mit gleichnamigem Song einstiegen. Es war wirklich ein würdiger Start in den 2. Festivaltag und für uns eine absolute Neuentdeckung. Checkt die Jungs unbedingt mal aus. Ihre aktuelle Nummer "Die Welt steht still" feierte ebenfalls kürzlich erst VÖ. Checks am besten mal aus. Es lohnt sich.
Als nächstes stand auf der "Running Order" eine Band die man fast schon als Sportband bezeichnen könnte. Denn Existent gingen absolut steil mit modernem Alternative Rock. Das Tempo wurde mehr wie spürbar anzogen. Auch Tulpe nutzten die Gunst der Stunde und überzeugten im Nachmittagsprogramm mit kantenreichem Sound.
Spätestens bei Eizbrand gab es vor der Bühne kein Halten mehr. Die Band punktete mit enormer Bühnenpräsenz und tiefgründigen Texten. Ins Set stiegen sie direkt ein mit einem ihrer wohl bekanntesten Hits "Wir tanzen nicht, wir pogen". Nach einem schweißtreibenden Set folgte der ungeschminkte Rock von Kremer, ehe 9mm Headshot mit einer explosiven Mischung aus Punk und Hardcore der Halle den letzten Staub aus den Ohren bliesen. Was für eine mega Show. Und wieder einmal kamen wir zu dem Endschluss - die aktuelle Besetzung die einst aus der Formation "Rock Rotten´s 9mm Assi Rock'n'Roll" bestand und sich dann als "9mm Headshot" wiederfand ( in komplett neuer Besetzung), überzeugen extrem. Wir sahen die Jungs in der aktuellen Besetzung vor 2 Jahren das erste mal. Damals waren wir ehr noch recht skeptisch , da es ja doch schon große Fußstapfen waren in die sich sich begaben. Doch 2026 haben sie uns absolut überzeugt. Es war eine mega Party, kein musikalischer Kracher fehlte und die Stimmung kochte schier über. Doch leider war schon nach 45min Spielzeit die Party wieder zu Ende. Wir hoffen allerdings das wir die Jungs recht bald Wiedersehen um erneut ordentlich Party zu machen. Was allerdings etwas schade war, Gründungsmitglied und Veranstalter des F.E.K9 Festival Volker war in greifbarer Nähe. Wir hätten uns echt mega ein Loch in Bauch gefreut wenn er die ein oder andre Nummer mit gesungen hätte. Gerade bei " Freunde , ein ganzen Leben lang" - ach wurden da wieder Erinnerungen wach an die gute alte "Rieden-Kreuth-Zeit. Dennoch, es war einfach mega.....
Weiter ging es mit Vollgas und als Artefuckt die Scheinwerfer auf sich zogen, verwandelte sich Geiselwind in ein fahnenreiches Chormeer. Einen erfrischenden Stilwechsel brachten die Power-Metal-Urgesteine von Primal Fear. Mit glasklaren Hochnoten und doppelten Gitarrenattacken bewiesen sie internationales Niveau.
Den absoluten Höhepunkt des Abends markierten die Headliner Kärbholz. Was die Band an Energie freisetzte, schwappte augenblicklich auf die Menge über – ein gigantischer Abriss voller Emotionen. Den feucht-fröhlichen Schlusspunkt setzte schließlich die Coverband F.U.C.K., die das Festival mit bekannten Rock-Klassikern ausklingen ließ.
Das Monsterfestival 2026 hat seine Rolle als herbstlicher Pflichttermin der Rock-Szene einmal mehr untermauert. Ein knackiger Sound, eine gewohnt professionelle Organisation im Autohof Strohofer und ein vielseitiges Line-Up machten das Wochenende zu einem vollen Erfolg. Geiselwind hat gerockt – und die Vorfreude auf die nächste Ausgabe steht bereits in den Startlöchern. Und 2027 ist Jubiläum Freunde. Die "Blind-Tickets" sind bereits am Festival komplett SOLD OUT gegangen. Aber keine Sorge, im
Shop des Festivals gibts noch Tickets. Doch seit schnell, wir glauben das 2027 ein
Festival-SOLD OUT
nicht ausgeschlossen ist. Also ran an die begehrten Tickets. Wir zählen auf Euch. Unsre kleinen
After-Movies findet ihr wie gewohnt auf Instagram. Viel Spaß ......

















