Das "RockHarz" Festival geht in seine 31. Auflage " SOLD OUT"
23. Oktober 2023
"RockHarz-Festival" vs. Inklusion und alle aktuell bestätigten Bands für 2024 !!

Das Jahr 2o23
neigt sich so langsam seinem Ende. Doch wie heist es so schön „Nach dem Festival, ist vor dem Festival“
Und so sind auch wir schon am planen für die nächste Saison 2024. Allen voran das schöne „Rock Harz“
Open Air welches wir 2023
zum ersten mal besucht haben. Und dies mit absoluter Begeisterung. Wer allerdings fleißig die News rund um das Festival verfolgt, stellt recht schnell fest, dass Festival ist schon „SOLD OUT“. Dennoch wollen wir euch auf dem Laufenden halten um Euch, die von Euch die 2024 an der Teufelsmauer
anwesend sein werden, immer die neusten Infos
zu geben.
Während des laufenden Festivals 2023
wurden schon einige Knallerbands
bekannt gegeben. Diese sind wir folgt:
„KREATOR“,
„HAMMERFALL“, „DIRKSCHNEIDER“, „HATEBREED“, „LORDI“, „SCHANDMAUL“( hier hoffen wir alle - und wir drücken ihm die Daumen - dass Thomas(Sänger der Band) wieder auf die Beine kommt bis dahin), „UNLEASH THE ARCHERS“, „SOILWORK“, „ORDEN OGAN“, „UNEARTH“, „D’ARTAGNAN“, „RAGE“, „HELDMASCHINE“ und "PARASITE INC.“!
Na, wie klingt das denn ? Fett, oder? Und einige dieser Bands sind keine Unbekannten
und bekannt dafür ordentlich die Hütte abzureisen.
Und kaum war der Vorverkauf gestartet konnten die Veranstalter buchstäblich bis 3 zählen und weg waren sie die begehrten 25.000 Tickets. In erster Linie hatten Bestandskunden und treue Fans
des Festivals die Möglichkeit, doch wie schon gesagt, es ging schlag auf schlag und das Festival war in Rekordzeit
ausverkauft.
Mittlerweile sind noch einige Bands dazu kommen. Ebenfalls mit von der mega Metalparty sind:
Die legendären „AMORPHIS“.
„OOMPH!“, die sich uns und euch mit ihren neuen Sänger „DER SCHULZ“
(dieser war 2023 mit „Unzucht“
schon beim RockHarz Festival am Start) livehaftig zeigen wollen.
Und, last but not least, ein neues Flaggschiff der schwedischen Melodic-Death-Szene,
deren Besatzung bereits ein Versprechen für sich ist – „THE HALO EFFECT!“- Das Line Up
wird immer besser, denn nun kommen wir zu den aktuellen Knallern. Diese feuerte das Festival erst vor ein paar Tagen unters Volk.
„BRUCE DICKINSON“
wird mit seiner einzigen(!!)deutschen Festivalshow
einen der ganz großen Headliner
des 31. „Rock Harz Festivals“
sein.
Der Sänger von „IRON MAIDEN“
wird somit nach beinahe 20 Jahren
wieder solo und mit seinem neuem Album „The Mandrake Project“
auf die Bühnen zurückkehren. Eine davon wird die RockHarz-ROCKSTAGE
sein ! Das gesamte Team vom "RockHarz" ist jetzt schon unendlich Dankbar darüber das sie als einzigstes Festival
ihn Deutschland ausgewählt wurden. „SCREAM FOR BRUCE, ROCKHARZ!“ Wir zählen auf Euch!!
Und damit nicht genug. Als weitere Bands für das Festival 2024 können wir Euch ebenso „AMARANTHE“, „CALLEJON“, „BENEDICTION“
und die Black Metal Senkrechtstarter „KANONENFIEBER“
ankündigen! Leute, es wird ein Fest! Und wir und Ihr mittendrin.
Doch nicht nur mit einem genialen Line-Up
können die Veranstalter glänzen. Wie schon erwähnt. Wir waren 2023 zum ersten mal auf dem „RockHarz“ Festival. Mit dabei hatten wir unsren treuen Wegbegleiter und Freund
der fest an einen Rollstuhl
gebunden ist.
Jetzt wird sich der ein oder andre denken „ Ja, ist ja cool das auch Rollstuhlfahrer auf Festivals gehen“- ja das ist auch so . Aber es bedeutet noch so viel mehr als sich nur ein Ticket kaufen und los. Das Festival und seine gesamte Crew, was sich 2023 mit der Lebenshilfe Braunschweig
zusammen getan hatte, haben etwas auf die Beine gestellt was wir bis dato noch auf keinem Festival
erlebt haben. Hier wurde Inklusionsarbeit
geleistet und Inklusion
groß geschrieben. Doch eins nach dem anderen. Denn was ist denn überhaupt Inklusion
? Dieses Wort schwirrt schon recht lange durch die Bevölkerung, doch nicht alle können mit dem Wort etwas anfangen.
„Inklusion bedeutet, das ein Mensch von Anfang an, in all seinen Lebensbereichen selbstbestimmt leben kann. Konkret bedeutet dies, dass Menschen mit Behinderung selbstbestimmt, gleichberechtigt und uneingeschränkt ihren Alltag bestreiten können und sollen. Hierbei ist es wichtig das sich die Menschen mit Handicap nicht eingefahrenen Strukturen anpassen müssen. Nein, die Strukturen müssen sich öffnen, damit genau diese Mitmenschen die Möglichkeit haben ihr Leben in ALLEN Lebensbereichen eigenständig, selbstbestimmt, gleichberechtigt und uneingeschränkt gestalten zu können. Menschen mit einer Behinderung sind wie DU und ICH und sollen mit einbezogen und nicht ausgegrenzt werden, so das sie ihr Leben um sich herum in vollen Zügen genießen können.“
Und genau dies wurde zu 100%
auf dem „RockHarz“ Festival
umgesetzt. Mit einem Team aus 20 Pflegekräften
der Lebenshilfe Braunschweig ( darunter Fachkräfte, Azubis und Betreuungskräfte ) wurde hier etwas geschaffen was absolut in die richtige Richtung
geht. Man kann es deutlich auf Festivals und Veranstaltungen beobachten, es werden immer mehr Menschen mit Handicap die auf solche Veranstaltungen kommen, die aber wiederum auf Hilfe angewiesen sind. Alle haben aber das selbe Ziel. Sie wollen gemeinsam feiern, Spaß haben und eine geile Zeit erleben. Und genau diese Erfahrung machte auch unser Freund der uns hier seine Sichtweise und Erfahrungen
schildert.
„Aus meiner Sicht, als Rollifahrer ( von Geburt an )ist das „RockHarz-Festival“ ein Erlebnis das man gemacht und erlebt haben muss.
Durch die vielen Möglichkeiten die es durch diverse Sachen vor Ort gab wie z.b. barrierefreie Duschen, ein Sanitätshaus welches vor Ort kleinere Reparaturen an diversen Hilfsmitteln wie Rollstühlen, Rollatoren durchgeführt haben. Die Lebenshilfe Braunschweig mit ihrem kompetenten Pflegeteam sorgte dafür das ich dieses Festival aus Sicht eines Mensch mit Handicap als sehr positiv in Erinnerung habe.
Hier wird das Wort Inklusion, nicht nur gesagt sondern auch gelebt. Dazu gab es auch noch einen Bereich wo Menschen mit Behinderung Campen konnten. Und das nicht abgegrenzt, sondern mittendrin.
Der Weg zum Infield wo die Konzerte stattfanden war für mich also Rollifahrer sehr holprig und teils recht beschwerlich weil es nur Wiese war, genau wie das Infield selbst. Teils wurden aussortierte Förderbänder genutzt um die Wege einfacher zu machen und vor allem fahrbar zu machen. Eben genau auch diese Bänder wurden mit Farben markiert, so konnten sich auch Besucher mit Sehbehinderung gut zurecht finden.
Die Versorgung des Pflegeteams war toll. Es wurde mir sehr gut geholfen. An dieser Stelle vielleicht erwähnt, für alle die 2024 auch vorhaben zu kommen. Solltet ihr div. Anwendungen benötigen, bringt direkt alles schriftliche von Eurem Hausarzt mit. Es hatte alle geklappt, war aber etwas langwierig.
Es gab sehr viel schönes auf dem Festival . Es gab 2 barrierefreie Podeste wo man mit dem Rollstuhl/ Rollator hoch konnte diese war sehr angenehm. Eines davon war die klassische Rollstuhltribüne, das andere Podest befand sich im VIP Bereich des Festivals, welcher auch für mich und alle andren Menschen mit Handicap frei zugänglich war.
Ich hab es aber zum größten Teil vorgezogen mich in die erste Reihe mit meinem Rollstuhl und meiner Begleitperson zu stellen. Und ich durfte, danke der super mega freundlichen Grabenschlampen sogar in den Bühnengraben am Rand. Diese coole Aktion möchte ich nochmal hervorheben weil es eben nicht immer selbstverständlich, ist deswegen nochmal an grosses Danke an die Grabenschlampen !!
Ich hatte mir auch vom Merchstand ein T-Shirt mit genommen. Es gab dort einen barrierefreien Eingang ohne Warteschlange, das fand ich sehr toll. Und nette und freundliche Mitarbeiter gab es gratis dazu.
Am „Rock-Harz“-Festival gab es auch diverse Autogrammstunden die ich natürlich nutzen wollte und gespannt war wie man das vor Ort organisiert. Da es ein kleiner Wagen war mit Stufen wo man als Mensch mit Handicap nicht hin konnte. Wir haben dann vor Ort nachgefragt ob ich als Rollifahrer auch die Chance bekomme, Autogramme und Fotos der gewünschten Bands zu ergattern. Hier haben sie uns dann gesagt wir können zu einem Nebeneingang. Dort konnte man dann ohne Stress rein und die jeweiligen Bands haben uns dann die Chancen gegeben mit ihnen kurz zu quatschen und Autogramme und Fotos zu holen bzw. zu machen. Dies ging alles sehr freundlich und nett von statten. Die Band von den wir uns Autogramme und Fotos holen wollten waren alle sehr freundlich und haben generell die Wünsche der Fans mit Handicap mit Respekt und ohne Stress erfüllt.
Im Großen und Ganzen ein super Festival für Menschen mit Handicap, ob vom Campingplatz bis zum Infield. Es war ein super schönes Festival. Hier hat man Inklusion gelebt, egal ob mit oder ohne Handicap, es waren alles durchaus nette Festivalbesucher die sich mit Respekt begegnet sind. Wir hatten alles spaß an dem Festival und ich freu mich schon auf das Jahr 2024“
Aus der Sicht eines Rollstuhlfahrers
das Ganze mal zu lesen, müsste auch jedes Veranstalterherz
höher schlagen lassen. Klar, es ist immer Luft nach oben gegeben. Aber abgesehen davon, wir waren noch auf keinem Festival, welches sich so für ALLE
seine Besucher einsetzt. Es wird immer und überall nur noch gespart und geknausert. Aber was bringt es denn ? Nichts, denn Musik ist für alle Menschen da . Demnach sollte es auch für alle Menschen möglich sein, diese egal in welcher Form zu genießen. An dieser Stelle möchten wir auch mal erwähnen. Es ist nicht gleich Inklusion
wenn ein Rollstuhlfahrer über die Menge getragen und als Surfer im Graben ankommt. Es gehört noch jede Menge mehr dazu. Und jedes Festival sollte sich vom "RockHarz" einige Scheiben abschneiden.
Ein dickes Lob an das gesamte RockHarz-Team und der Lebenshilfe Braunschweig.
Wir sehn uns 2024
wieder und hoffen auf ein noch geileres Festival. Doch kann man das noch steigern ? :) Wir werden sehn. Denn während dem laufenden Festivalbetrieb fand eine Versammlung statt , bei der jeder seine Bedenken , Tipps und Anregungen äußern konnte. Dabei waren alle Verantwortlichen des Handicap-Camps. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse im nächsten Jahr.
Wir habe euch hier noch ein paar Bilder / Impressionen mit drunter gepackt. Besucht uns auch auf unserer Instaseite - Crazyphotobro´s .
Wir freuen uns auf Euch !!


Wer von Euch ist schon erfolgreich in die neue Festivalsaison gestartet ? Wer war schon unterwegs ? Bei uns ging es zu Ostern dieses Jahr wieder so richtig los mit der Festivalsaison. Und wir waren mal wieder "Traditionell hart zu Ostern" - und was gibt es schöneres, wenn man nicht so auf den ganzen eingestaubten Osterkitsch steht ? Richtig , ab aufs "easterXcross" Festival in Oberndorf a. Neckar. Wir waren in diesem Jahr bereits zum dritten mal dabei und freuten uns insbesondere darauf, dass es sich schon wie "heimkommen" anfühlt. Ein Festival von Freunden, für Freunde. Schließlich ist ein Großteil der Crew, Teil unsres "Summer Breeze"- Camp. Also von daher :) Kaum angekommen gingen die Hallenlichter aus und die Bühnenlichter aus und die erste Band des Festivals betrat mit extrem viel Power die Bühne des "easterXcross" Festival. Das Festival 2026 startete mit "Metalcore" aus Aalen. "Defocus" was in the House. Die Jungs rockten die Bühne mit ihrem modernen energiegeladenen Sound und den passenden tiefen Breakdowns zum ersten mal. Denn ihr geplanter Auftritt 2022 musste aufgrund der Corona Pandemie leider ausfallen. „Defocus“ wurde 2019 gegründet. Sie haben seither 2 Alben und einige Singles unters Volk gebracht. Ihre aktuellsten Veröffentlichungen sind die beiden Singles von 2025 „COMA“ und „This Pain Is Mine“. Sie zogen nach und nach immer mehr der Metalheads die noch vor der Halle standen, nach drinnen vor die Bühne. Die Fans feierten zu einem Mix aus ihren beiden Alben „In the Eye of Death We Are All the Same“ und „there is a place for me on earth“. Was ein Opener Act, der Wahnsinn. und wer nach diesem kurzen aber energiegeladenen Auftritt Lust auf mehr bekommen hat, „Defocus“ sind im September und Oktober diesen Jahres auf großer Tour. In der Neckarhalle ging es nach einer schnellen Umbauphase auch schon weiter mit einer Band aus dem wunderschönen Allgäu. Aktiv sind sie seit 2007 und bereits das dritte Mal am „Eastercross“. Bereits 2012 und 2015 rockten sie mit "Heavy Alternative Rock" und einer immensen powergeladenen Energie die Stage des Festivals. „Stepfather Fred“ schaffte ordentlich gute Laune und sorgte für viel Bewegung unter den Metalheads. Und wenn die Jungs nicht gerade auf Festivals Halt machen sind sie mit ihrer 2024 veröffentlichten Platte "Rubicon" auf Tour unterwegs um eben genau diese gute Laune und geile Mucke unters Volk zu bringen. Wie man es bei Festival so kennt sind die Slots nicht gerade lange. Und eh man sich versieht war auch die Spielzeit von "Stepfather Fred" vorüber. Was sehr schade war. Dennoch freuten wir uns nun auf eines unserer Highlights des Festivals. Denn die nächste Band auf der Running Order, durften wir im letzten Jahr am „Camping Battleground“ live sehen. Sie sind seit 2008 am Start und reißen mit ihren sozialkritischen Texten gepaart mit "Death Metal" in Kombi mit "Death Core" seit her etliche Metalheads in ihren Bann. Am „easterXcross“ spielten die Jungs aus Abtsgmünd in diesem Jahr das viermal. 2013 hatten sie ihr Debüt in Oberndorf, gefolgt von 2017, sowie der ersten Ausgabe des Festivals nach drei Jahren bedingter Zwangspause zwecks Corona Pandemie, 2023. "Necrotted" was in the House. Die Stimmung in der Halle war enorm, die Metalheads headbangten und moshten , für viele war es das erste Festival im Jahr. Genauso wie für uns. Die Energie in der Halle war förmlich zu spüren. Es machte unheimlich Spaß wieder unter normalen Menschen zu sein, „Necrotted“ nutzten ihren Auftritt um ihr neues Album was am 24.April 2026 erscheint zu teasern und die Vorfreude bei ihren Fans zu steigern. Nach 30 Minuten "Voll auf die 12" mit „Necrotted“ und einer kurzen Umbaupause ging es weiter mit „Parasite Inc.“. Auch sie sind Wiederholungstäter am „Eastercross“. Zum ersten Mal spielten sie 2019, gefolgt von 2023. Die Halle wurde von Band zu Band immer voller. Man merkte das wir ca. bei der Hälfte der Bands angekommen waren die am Festivalsamstag spielten. Auch die Stimmung wurde von Band zu Band immer besser. „Parasite Inc.“ hatte einen bunten Mix aus ihren Alben mit am Start. Ihr letztes Album „Cyan Night Dreams“ veröffentlichten sie 2022, ihre aktuellste Veröffentlichung „Homeland“ (Single), brachten sie Ende September 2025 raus. Selbstverständlich war diese Nummer auch mit am Start. Nach 45 Minuten "Modern Melodic Death Metal" und der Abschlussnummer "Cyan Night Dreams" wurde es Zeit für eine Band die ihre "easterXcross" Premiere feierte. Nun war es dann schon soweit. Der erste Festivaltag neigte sich schon fast dem Ende. Doch zuvor sollten noch 3 Bands ordentlich einheizen. Und nach "Parasite INC." folgte der Co-Co Headliner des ersten Abends. Und jeder Metalhead der auf "Metallcore-Trancecore" und "Deathcore" steht kam bei dieser Band voll auf seine Kosten. Die "Samurai Pizza Cats" nahmen den weiten Weg zum Festival aus dem Ruhrpott auf sich. Gegründet wurde die Band von Sänger Sebastian Fischer und E-Gitarist Daniel Hains ( bekannt durch die „Electric Callboys“). Gemeinsam spielten sie in der „Vorgängerband“ von „Electric Callboys“, - „Her Smile in Grief“. Seit 2021 stehen sie wieder gemeinsam unter dem Namen „Samurai Pizza Cats“ auf der Bühne und haben in den letzten Jahren einige Singles sowie zwei Alben herausgebracht. Das aktuellste Werk lautet „Press Start“. Dies erschien ca. eine Woche vor dem „easterXcross“ am 27.März. Die Jungs hatten Bock auf der Bühne. Auch die Metalheads vor der Bühne hatten viel Spaß so das die 50 Minuten Spielzeit wie im Fluge vergingen. Und die Stimmung in der Halle war absolut headlinerwürdig. Die Fans waren bereit für die 2 Hauptacts des Abends. Und den ersten davon haben wir zuletzt 2024 auf dem „Rockharz Open Air“ erleben dürfen. Auch sie sind keine Unbekannten am Festival in Oberndorf. Exakt vor 10 Jahren spielten "Rage" das letzte und das erste mal in der Neckarhalle. Aktuell sind sie auf ihrer „A New World Rising“ Tour 2026. Das dazu gleichnamige Album erschien am 26. September 2025. Gegründet -1918- wurden sie unter dem Namen „Avenger“, seit 1986 sind sie als „Rage“ bekannt und kommen aus dem schönen Herne. Wer auf einen ordentlichen Mix aus "Heavy Metal" und "Power Metal" steht war genau richtig. Es wurde geheadbangt und ordentlich gemoscht, die Stimmung stieg von Minute zu Minute und nach knapp einer Stunde war dann der Headliner des Abends an der Reihe. Den ganzen Tag über sah man immer mal wieder Menschen in Pink durch die Halle laufen. PINK? und das auf einem Metal Festival? - das kann nur eins heißen und zwar das eine bestimmte Band auf dem Programm steht. Sie gibt es seit 1989 und sind im "Fun-Metal" zu Hause. Aktuell sind die Erlanger Jungs von „J.B.O.“ auf ihrer „Tour Of The Rising Fun 2025/2026“ - Tour. Die pinken Outfits mancher Metalheads, sowie die Bühnengestaltung sollte nicht das einzige bleiben was Pink war, denn mit den ersten Tönen die aus den Boxen donnerten gab es eine ordentliche Ladung pinkes Konfetti - wer Glück hatte fand selbst am Zweiten Festival Tag noch etwas in der Halle. Auch die „Kickersofass“ aka „J.B.O.“ hatten in diesem Jahr ihr "easterXcross" Debüt und spielen zum ersten mal in der Neckarhalle. Neben einigen alten Songs hatten sie auch Songs der aktuellsten Platte „Haus Of The Rising Fun“ dabei, welche sie im Januar diesen Jahres veröffentlicht hatten. Und wie es bei "JBO" so üblich ist , die "alte Sch****e" kommt eben noch am besten an bei den Fans. Somit wurde z.B "Bolle " extrem abgefeiert. Alles in allem war das ein mehr wie gelungener erster Festivaltag.

Die ersten 3 Monate des Jahres 2026 liegen bereits hinter uns. Und Ende des ersten Quartals zog es uns gleich 2 mal in Folge in den schönen, legendären und preisgekrönten "Colos Saal" in Aschaffenburg. Das erste Event versprach schon mega zu werden. Schließlich handelte es sich hier um Powerfrauen die sich seit Gründung im Jahr 2023 einen Namen in der Musikerwelt gemacht haben. Und so hieß es für uns ab zu "The Gems" , den "Rock Diamanten" aus Schweden. Zuletzt zu Gast in Aschaffenburg am 07.11.2024, sahen wir sie erneut auf dem „Rockharz OpenAir 2025“, jedoch nicht in voller Besetzung. Denn Gitarristin Mona auch als „DeMona“ bekannt konnte nicht dabei sein - aus erfreulichen Gründen- denn sie war zum Zeitpunkt des Festivals hochschwanger. Um so mehr freuten wir uns die Mädels von „The Gems“ am 25.3.2026 wieder vereint zu sehen im Rahmen ihrer „Slithering Through Europe“ Tour. Natürlich waren sie nicht alleine unterwegs. Der Abend wurde von einem uns bekannten Gesicht mit einem Akustikset eröffnet. „Mia Karlsson“ ist uns keine Unbekannte, bereits 2024 stand sie mit „The Gems“ auf der Bühne und auch dort durfte sie den Abend im „Colos Saal“ eröffnen. Es war zwar „nur“ ein kurzes Set von wenigen Liedern und ein absolutes Kontrastprogramm zum restlichen Abend, doch Mia selbst sagte in einem Interview das sie gerade diesen Kontrast mega findet und es toll findet dies auf der Tour zu präsentieren. Seit 2003 ist sie International bekannt, bekannt wurde sie als Frontfrau und Gitarristin der schwedischen All-Female-Hard-Rock Band „Crucified“. Sie veröffentlichten vier Studioalben, 2026 löste sich die Band auf. Doch nach einer mehrjährigen Pause kam Mia Karlsson 2024 zurück. Seit her ist sie eher als Solokünstlerin on Tour. Sie orientierte sich neu unter dem Genre „Americana“. 2024 veröffentlichte sie mehrere Singles, welche sie 2025 in ihrem Debüt Album „Coming Home“ bündelte. Ihre aktuellste Veröffentlichung ist der Song „Raindrops“, welcher kurz vor Tourbeginn am 18.März 2026 veröffentlicht wurde. Seit 2024 ist sie auch immer wieder mit den Mädels von „The Gems“ unterwegs, sowohl als Opener Act als auch am Bass während der Gigs der Mädels. Neben „Raindrops“ durften wir auch weitere Lieder von Ihr wie „Quiet“ , „My Heart is Black“ , „Breath Now!“ und „Would You“ Live genießen.

Es ist nun schon eine ganze Weile her und die letzten Töne vom " No Sleep after Xmas" Festival in Runkel sind verklungen. Und wie ihr wisst, wir waren für Euch vor Ort um an beiden Festivaltagen zu berichten . Und wie man es ja von Festivals jeglicher Art und Größenordnung kennt, lernt man immer wieder Bands kennen die einem in Erinnerungen bleiben. Und so erging es uns zum Jahresabschluss in Runkel. Am ersten Abend spielten die mächtigen Helden von "Warkings" und am 2. Festivalabend flashten uns die Jungs einer Band die wir bis dato noch nie live zu hören bekamen. Die Rede ist von den Jungs von "Manntra" Eine kroatische Metalband die es absolut verdient hatten in Runkel eine bombastische Headliner Show zu spielen.























